Bujar Balaj – Disziplintrainer K-1 Style

Nachdem im Juni 2021 die WAKO Deutschland ihre Trainerstruktur komplett überarbeitet hat, ist es Zeit, neue und alte Gesichter auf der Trainerbank vorzustellen. Den Anfang macht Bujar Balaj, der sich bereits mehrere Jahre für den deutschen Kickboxverband verdient gemacht hat.

Von 2016 bis 2019 war der 37-Jährige bereits Co-Trainer des Deutschen Nationalteams im K-1 Kickboxen. Nach einer kurzen Unterbrechung ist er mit dem Neuaufbau des Leistungssportpersonals wieder als Disziplintrainer K-1 Style zurück am Ring.

Dabei ist der Werdegang des im Kosovo geborenen und mittlerweile in Berlin lebenden Personaltrainers nicht unbedingt geradlinig gewesen. Seine ersten Kampfsporterfahrungen machte Balaj, der sich aufgrund seiner eigenen Erfahrungen mit einem Anti-Aggressionstraining für Flüchtlingskinder in der Hauptstadt engagiert, 1999 mit Taekwondo (2. Dan seit 2009), ehe er zu Beginn der 2000er Jahre seine Liebe für das Kickboxen entdeckte.

Seit 2004 arbeitete Bajal in der Berliner Sportschule Choi dann auch mehr als 15 Jahre als Trainer. Mittlerweile bringt er Kindern, Teens und Erwachsenen bei Combat Berlin die K-1- sowie Lowkick-Techniken bei.

Aber nicht nur als als Coach kann der Landestrainer der WAKO Berlin-Brandenburg überzeugen. Auch sein Lebenslauf als Sportler überzeugt. So sammelte Balaj, der mittlerweile auch Kampfsportkurse in Krav Maga und Andyconda Luta Livre gibt, zwischen 2013 und 2018 zahlreiche nationale Titel. Drei Mal wurde der ehemalige Bundeskaderathlet Meister in Berlin-Brandenburg, zwei Mal Ostdeutscher Meister und zwei Mal Deutscher Meister (2013 Low Kick, 2016 K-1).

Außerdem siegte er 2014 beim Austrian Classics Worldcup K-1 und bei den German Open im Low Kick, ehe er 2017 noch den ersten Platz bei den Top Ten Open im K-1 folgen ließ.

1. WAKO-Ringarztausbildung

Am 28. und 29. August bekommen Mediziner in der Trainingshalle Gesundheitszentrum Baunatal erstmals die Möglichkeit, eine Zertifizierung zum Ringarzt Kickboxen zu erwerben.

In dem zweitägigen Lehrgang werden verschiedene Referenten, darunter Dr. Kai Schilling und Dr. Peter Knetsch, nicht nur einen Überblick über die häufigsten Verletzungen im Ring und deren Ursachen geben, sondern auch eine ausgewählte Verletzungsdiagnostik sowie die Schutzausrüstung demonstrieren.

Außerdem werden die Aufgaben des Ringarztes, juristische Aspekte und das Regelwerk der WAKO vermittelt.

Ein praktischer Workshop mit Einheiten wie einem Tapekurs, Cutman Basiswissen und manuelle Therapie, praktische Übungen an der Kampffläche sowie eine schriftliche Prüfung und Lernerfolgskontrolle runden die Ringarztausbildung des Deutschen Kickboxverbands ab.

Die Kosten für die Ringarztausbildung belaufen sich auf € 200 pro Person (exklusive Übernachtung. Die Anmeldung ist bis zum 21. August an die Geschäftsstelle des Bundesdachverbands möglich.

Weitere Informationen können der verlinkten Ausschreibung entnommen werden.

German Open Ringsports – Registrierung möglich

Seit dieser Woche ist die Registrierung für die German Open Ringsports, die am 7. und 8. August 2021 in der CU Arena, Am Johannisland 2–4, 21147 Hamburg, stattfinden werden, geöffnet.

Interessierte Kämpferinnen und Kämpfer aus den Disziplinen Low Kick und K-1 Style sowie Fullcontact-Aktive können sich online anmelden.

Für WAKO Mitglieder steht dieser Link bereit: https://wako.sportsid.org.

Alle anderen Verbände melden sich über diesen Link an: https://www.sportdata.org.

German Open Ringsports Anfang August in Hamburg

Am 7. und 8. August 2021 finden in der CU Arena, Am Johannisland 2–4, 21147 Hamburg die German Open Ringsports statt. Das Kampfsportwochenende eröffnen am Samstag die Kämpfe im Low Kick und K-1 Style, der Sonntag steht ganz im Zeichen des Fullcontact.

Erwartet werden Aktive aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zahlreichen weiteren europäischen Ländern. Gekämpft wird in verschiedenen Klassen nach Amateur-Statuten. Den Gewinnern in den Elite-Bewerben winkt ein Championsgürtel, den Junioren eine Bronze-Figur.

Alle Vorkämpfe werden in Turnierform ausgetragen, die Finals folgen dann immer am jeweiligen Abend. Das Turnier selbst dient zur Sichtung für den Nationalkader.

Dezentrales Training Süd in der Disziplin Kick Light

Am vergangenen Wochenende haben sich auch die Aktiven der Disziplin Kick Light zu einem dezentralen Trainingslehrgang Süd getroffen.

Zwölf hochmotivierte Sportler*innen aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen kamen im Body Attack Viernheim von Daniela Dechant zusammen, um – angeleitet von Disziplintrainer Dirk Dechant – eine fünfstündige Einheit zu absolvieren.

Auf dem Programm standen neben dem obligatorischen knackigen Warm-up unter anderem eine Ausdauer- sowie Technik-Einheit als auch Sparring-Schichten.

Dechant, der seine Schützlinge auf die Wettkampfsaison 2021 einschwor, zeigte sich zufrieden mit dem Trainingstag. So hätten alle eine gute Basis gezeigt, auf die sich trefflich im Juli im Rahmen des nächsten zentralen Lehrgangs aufbauen lassen könne.

Dezentrales Bundeskader-Training in Vorbereitung auf Saisonhöhepunkte

Am 26. Juni 2021 hat in der Bielefelder Sportschule von Hubert Mayr ein dezentrales Bundeskader-Training Mitte im Leichtkontakt stattgefunden.

Der Schwerpunkt lag dabei klar auf einem zielorientierten Training, um so die Grundlage für die Wettkampfhöhepunkte 2021 zu legen.

Disziplintrainer Peter Zaar und Stützpunktrainer Mitte Brahim Triqui lobten die positive Einstellung aller Aktiven. So sei die Vorfreude auf den langersehnten Wettkampfstart allen Lehrgangsteilnehmenden anzusehen gewesen.

Zweiter dezentraler Pointfighting Kader- und Sichtungslehrgang

Mitte Juni hat bereits der zweite Kader- und Sichtungslehrgang im Pointfighting stattgefunden. Trotz zum Teil extrem heißer Temperaturen bis zu 30 Grad gaben die Kampfsportler*innen in Hamburg (Nord, Combat-Lions), Kirchen/Sieg (Mitte, Fight and Motion) sowie Niedernhall (Süd, SSMAC) Vollgas.Sehr zur Freude der verantwortlichen Trainer, für die Leonard Ademaj, Stützpunkttrainer Mitte Pointfighting, stellvertretend hervorhob: „Alle Athlet*innen waren sehr diszipliniert und haben alles gegeben.“ Außerdem waren an der Umsetzung der Lehrgänge Pointfighting-Bundestrainer László Gömbös sowie Stefan Reinboth, Stützpunkttrainer Süd Pointfighting involviert.

Auf dem Lehrgangsplan lag der Fokus nach der obligatorischen Aufwärm- und Stretchingeinheit zunächst auf dem Defensivverhalten. Die Trainer arbeiteten mit ihren Schützlingen vor allem an der Beinarbeit, der Bewegung im Kampf und an Basistechniken.

Nach dem kräftezehrenden Übungsblock stand dann der Kampf selbst im Mittelpunkt, in dem die Aktiven die zuvor geübten Abläufe einsetzen konnten. Aufgabensparring und verschiedene Kampfmodi bildeten den krönenden Abschluss.

Doch damit nicht genug: da beim Kaderlehrgang in Hamburg auch das dänische Team anwesend war, wurde beim Lehrgang Nord zusätzlich ein Turniermodus inklusive Kampfrichtern durchgeführt. Dementsprechend lobte Ademaj Teilnehmer wie Gastgeber: „Wir bedanken uns bei allen Athlet*innen für die motivierte Teilnahme. Unseren Gastgebern Combat- Lions, Fight and Motion sowie SSMAC und deren Teams gilt unser Dank für das Bereitstellen der Räumlichkeiten.“

Dezentrale Kaderlehrgänge am vergangenen Wochenende

Am 12. Juni 2021 hat in Edling bei Wasserburg ein dezentraler Lehrgang im Vollkontakt-Kickboxen für den Bereich Süddeutschland stattgefunden.

In zwei schweißtreibenden Einheiten wurden die Athlet*innen aus dem erweiterten Perspektivkader Deutschlands auf den morgigen Samstag vorbereitet. Am 19. Juni 2021 kämpft der Bayernkader in Ingolstadt gegen gleichwertige Aktive aus anderen Bundesländern. Eine ganze Reihe an hochwertigen Duellen sind zu erwarten.

Die Stützpunkttrainer Peter Lutzny und Alexander Häusser zeigten sich mit den gebrachten Leistungen mehr als zufrieden. „Nach der langen Coronazeit ist eine Rückkehr zum regelmäßigem Training mit Sportlern auf gleichem Niveau wichtig. Sparring, Partnerübungen aber auch eine gute Pratzenarbeit sind fundamentale Dinge, um schnell wieder Anschluss an die internationale Spitze zu erlangen,“ erklärte Häusser.

Dezentraler Kaderlehrgang in Wolfsburg

Ebenfalls am Samstag kamen die niedersächsischen Sportler*innen am Stützpunkt Nord in Wolfsburg für einen dezentralen Kaderlehrgang unter der Leitung von Antonino Spatola zusammen.

Unterstützt von den niedersächsischen Landestrainern Antony Spatola und Dimitri Hait wurde unter den Augen von Bundestrainer Timo Herzberg die Entwicklung der Athlet*innen überprüft.

Der Lehrgang diente vor allem dazu, die Vollkontakt-Kämpfer*innen über den „Tellerrand“ blicken zu lassen und ihnen Einblicke in anaerobes Konditionstraining für das Vollkontakt-Kickboxen zu gewähren. Anschließend wurden verschiedene Technikkombinationen mit Partnern trainiert, bevor sich die Aktiven zum Abschluss im Wettkampf-Sparring ausprobieren konnten.

Sowohl Stützpunkttrainer Antonino Spatola als auch die Landestrainerkollegen sowie Bundestrainer Herzberg zeigten sich sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge.

Dezentrales LC-Kadertraining Süd

Am 13.06.2021 war der dezentrale Bundeskader Süd LC zu Gast bei Sven Mager und seinem KBT Kibo. Das Bundestrainerteam Martin Albers und Peter Zaar, unterstützt vom Trainerteam Bundeskader Nachwuchs PF Sven Mager und Daniela Meng, schulte die Kadersportler*innen intensiv im Rahmen des individuellen Kampfkonzeptions-Trainings (IKK) in den Schwerpunkten: andere Auslage bekämpfen und PF-Style bekämpfen. In Partnerübungen, Modellsparring, bedingtem Sparring sowie beim Umsetzen im freien Sparring wurden die verschiedenen Aufgaben gelöst.

Da jetzt die neuen Termine der Elite/Masters-WM und der Jugend/Junioren-EM definitiv feststehen, konnten die Kaderathlet*innen höchstmotiviert sowie mit Spaß und Zuversicht erfolgreich und zielorientiert arbeiten.

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