21. September 2026
EUSA Combat Championships 2026 in Tirana: Kickboxen als Teil der European Universities Combat Sports Championships
In dieser Woche ging in der albanischen Hauptstadt Tirana ein Großereignis des
europäischen Hochschulsports zu Ende: die European Universities Combat Sports
Championships (EUC Combat Sports) 2026, ausgerichtet vom albanischen
Hochschulsportverband FSHSU im Auftrag des Europäischen
Hochschulsportverbands EUSA. Neben Judo, Karate und Taekwondo stand auch
das Kickboxen auf dem Programm.
Die Meisterschaften folgten in diesem Jahr erstmals einem neuen „2+2"-Format: In
der ersten Woche wurden die Titel in Taekwondo und Karate ausgekämpft, bevor am
12. September ein gemeinsamer Übergangstag stattfand – während die Taekwondo-
und Karate-Delegationen abreisten, trafen die Judo- und Kickbox-Teams in Tirana
ein. Das Kickboxen wurde damit im zweiten Block der Meisterschaften vom 12. bis
17. September ausgetragen.
Insgesamt nahmen rund 1.500 Studierende von mehr als 400 Hochschulen aus ganz
Europa an den vier Kampfsportarten teil – eine der größten Veranstaltungen im
europäischen Hochschulsportkalender. Organisiert wurde die deutsche Teilnahme
über den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh), der die Nominierung
der Athletinnen und Athleten in Abstimmung mit den jeweiligen Fachverbänden
vornimmt.
Trotz der widrigen Bedingungen vor Ort, die vorrangig die Unterbringung und die
Organisation betrafen, kann die deutsche Delegation mit vier erreichten Medaillen
sehr zufrieden mit dem Ergebnis sein.
Für Deutschland starteten:
– Alessia Amato, K-1 Style, -60 KG, Universität Heidelberg, Platz 5.
– Valentin Reith, K-1 Style, -86 KG, Universität Heidelberg, Platz 2.
– Jule Strietzel, PF, -65 KG, Universität Hamburg, Platz 3.
– Setia Ratjaby, PF, -55 KG, Universität Marburg, Platz 5.
– Lukas Jencius, FC, -81 KG, Universität für Prävention und Gesundheitsmanagement, Platz 3.
– Bjarne Thoms, FC, -75 KG, Universität für Prävention und Gesundheitsmanagement, Platz 1.
– Jule Strietzel, KL, -65 KG, Universität Hamburg, Platz 5.
Als Betreuer waren Gunnar Strietzel und Nick Anthony Dokuchayey.
Die WAKO Deutschland bedankt sich bei allen Teilnehmenden für Euren Einsatz.

