Nachwuchs-WM 2026 in Jesolo: Die deutsche Nationalmannschaft ist bereit!

Die Vorfreude steigt: Für unsere deutsche Jugendnationalmannschaft steht mit der Weltmeisterschaft in Jesolo das Highlight des Jahres bevor. Nach einer intensiven Vorbereitung geht das Team mit großer Motivation, viel Selbstvertrauen und einem starken Zusammenhalt in die bevorstehende WM-Woche.

Mit rund 3.800 Nennungen aus 78 Nationen erwartet die Nachwuchs-Weltmeisterschaft in Jesolo ein hochkarätiges und internationales Teilnehmerfeld. Die große Beteiligung verspricht spannende Wettkämpfe auf höchstem Niveau und eine besondere Atmosphäre während der gesamten Weltmeisterschaft.

Deutschland mit starkem Team in Jesolo

WAKO Deutschland wird mit einem starken Aufgebot in Italien vertreten sein. Insgesamt gehen 58 deutsche Athletinnen und Athleten bei der Weltmeisterschaft an den Start. Begleitet wird die Mannschaft von 15 Betreuern, darunter zwei Physiotherapeuten, die das Team während der gesamten WM vor Ort unterstützen. Sie übernehmen insbesondere im Bereich Regeneration und physiotherapeutischer Versorgung eine wichtige Aufgabe.

Zusätzlich werden zwei deutsche Kampfrichter bei der Weltmeisterschaft im Einsatz sein.

Gemeinsam nach Jesolo

Am 19. September macht sich die deutsche Nationalmannschaft gemeinsam auf den Weg nach Jesolo. Die gemeinsame Anreise ist dabei mehr als nur der Start der Reise nach Italien. Sie markiert gleichzeitig den Beginn einer besonderen WM-Woche, in der unsere Athletinnen und Athleten als Nationalteam auftreten und Deutschland auf internationaler Bühne vertreten werden.

Die letzten Vorbereitungen sind bereits abgeschlossen. Am vergangenen Wochenende fand die Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) statt – mit großem Erfolg.

Neben den disziplinspezifischen Trainingseinheiten standen auch gemeinsame, disziplinübergreifende Einheiten auf dem Programm. Dadurch konnten die Athletinnen und Athleten voneinander profitieren, Erfahrungen austauschen und als Mannschaft noch enger zusammenwachsen.

Ergänzt wurde die sportliche Vorbereitung durch Mentaltraining, Athletiktraining und Regenerationsläufe. Ziel war es, das Team sowohl körperlich als auch mental optimal auf die besonderen Anforderungen einer Weltmeisterschaft vorzubereiten.

Trotz des intensiven Programms war die Stimmung innerhalb der Mannschaft hervorragend. Der starke Teamgeist und der Zusammenhalt waren während des gesamten Wochenendes deutlich spürbar. Die gemeinsame Vorbereitung setzte wichtige sportliche Impulse und steigerte gleichzeitig die Vorfreude auf die bevorstehende Weltmeisterschaft.

Mit Zuversicht zur Weltmeisterschaft

Auch das Trainerteam zeigt sich nach der intensiven Vorbereitung sehr zufrieden. Die Trainer blicken zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe und freuen sich darauf, die Athletinnen und Athleten in Jesolo zu coachen und sie während der WM bestmöglich zu unterstützen.

Nun gilt es, die letzten Tage bis zur Abreise optimal zu nutzen, den Fokus hochzuhalten und anschließend in Jesolo die bestmögliche Leistung abzurufen.

Mit 58 Athletinnen und Athleten, einem engagierten Betreuerteam und einem starken Zusammenhalt reist die deutsche Nationalmannschaft mit großer Motivation und Vorfreude nach Italien.

Die deutsche Nationalmannschaft ist bereit für die Nachwuchs-Weltmeisterschaft 2026 in Jesolo!

WAKO-Nationalmannschaft bei der UWV in Sundern

Die letzte und zugleich wichtige Maßnahme vor der Nachwuchs-Weltmeisterschaft in
Jesolo ist absolviert: die Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV).

In diesem Jahr fand die UWV in der Kampfkunstschule SAJA in Sundern statt. Alle
knapp 60 für die Nachwuchs-Weltmeisterschaft 2026 nominierten Athletinnen und
Athleten der Disziplinen Pointfighting (PF), Light Contact (LC), Kick Light (KL),
Vollkontakt (VK) und K-1 Style (K1) waren dabei. Die Weltmeisterschaft findet vom
19. bis 27. September 2026 in Jesolo, Italien, statt. Die Anreise erfolgte am
Freitag. Am Abend stand zunächst eine gemeinsame lockere Einheit auf dem
Programm, um sich auf die bevorstehenden intensiven Tage einzustimmen. Am
Samstag absolvierten die Athletinnen und Athleten nach der morgendlichen
Aktivierung jeweils zwei Trainingseinheiten. Zwischen den Einheiten wurden
gemeinsame Mittag- und Abendessen organisiert. Die Mittagspause wurde
gleichzeitig für die Einkleidung der Nationalmannschaft genutzt. Die Athletinnen und
Athleten erhielten ihre Ausstattung für die bevorstehende Weltmeisterschaft und
wurden damit auch optisch auf ihren gemeinsamen Auftritt in Jesolo vorbereitet.

Am Samstagmittag fand außerdem ein Fotoshooting der Nationalmannschaft statt.
Dabei wurden aktuelle Mannschafts- und Athletenfotos für die Berichterstattung und
die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Weltmeisterschaft erstellt. Ein besonderer Dank
geht an Martin Hartung, der uns während der UWV zur Seite stand und die
fotografische Begleitung übernommen hat. Vielen Dank für deinen Einsatz, deine Zeit
und die professionellen Aufnahmen!

Der Fokus der Trainingseinheiten lag ganz bewusst auf der individuellen
Vorbereitung. Es wurde gezielt auf jede Athletin und jeden Athleten eingegangen, um
die letzten Stellschrauben zu justieren und sowohl technisch, taktisch als auch
mental optimal auf die Weltmeisterschaft vorbereitet zu sein. Ein weiterer wichtiger
Bestandteil der UWV waren die disziplinspezifischen Teambesprechungen. Hier
wurden bestimmte Abläufe, taktische Situationen und individuelle Strategien für die
WM noch einmal gemeinsam besprochen und abgestimmt. Am Abend erfolgte
zudem gemeinsam mit dem Chef-Bundestrainer und dem Sportdirektor die
Abstimmung des Tagesablaufs und der weiteren Maßnahmen. So konnten die
Erkenntnisse aus den Trainingseinheiten direkt in die Planung der nächsten Schritte
einfließen.

Die UWV hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb
der Nationalmannschaft und die enge Zusammenarbeit zwischen Athletinnen,
Athleten und Trainerteam sind. Jetzt geht es in den Endspurt: Jesolo wartet!

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unser engagiertes Physioteam (Katrin
Battige & Moritz Coopmeiners) & das gesamte Trainerteam vor Ort: Stefan
Reinboth, Kenan Fejzic, Sila Kiray, Anis Triqui, Ahmed Rmadan, Marcel Lopez,
Jan Kerim Lender, Jule Striezel, Sven Schemmer, Pia Lender und Rateb Hatahet.

Euer Einsatz, eure Zeit und eure Leidenschaft für unsere Athletinnen und Athleten
sind ein wichtiger Bestandteil unserer gemeinsamen Vorbereitung. Vielen Dank für
eure Unterstützung und euren unermüdlichen Einsatz!

Ein ganz besonderer Dank geht an Leonard Ademaj für seine großartige
Unterstützung, seinen Einsatz bei der Organisation und die Bereitstellung seiner
Location. Ohne Menschen wie dich, wären solche Maßnahmen nicht in dieser Form
möglich. Danke, Leo!

Jetzt gilt es, die letzten Tage bis zur Weltmeisterschaft alle Kräfte zu sammeln und
sich zu fokussieren, bevor die gemeinsame Reise nach Jesolo beginnt. Gemeinsam
für unsere Athletinnen und Athleten. Gemeinsam für Deutschland. Gemeinsam für
unsere WAKO!

    

WAKO Deutschland beim World Cup 2026 in Budapest

Erfolgreicher Auftritt der deutschen Nationalmannschaft mit Blick auf die Nachwuchs-
Weltmeisterschaft in Jesolo im September.

Die WAKO Deutschland war beim World Cup 2026 in Budapest mit 28 Athletinnen
und Athleten vertreten. Mit rund 3.062 Starterinnen und Startern aus zahlreichen
Nationen war das Turnier erneut hochkarätig besetzt und bot ein sehr starkes
internationales Leistungsniveau. Aufgrund der terminlichen Verschiebung des World
Cups lag die Veranstaltung in diesem Jahr sehr nah an der bevorstehenden
Nachwuchs-Weltmeisterschaft in Jesolo. Daher entschieden sich einige Juniorinnen
und Junioren bewusst gegen einen Start, um das Verletzungsrisiko und die
zusätzliche Belastung unmittelbar vor der WM zu vermeiden.

Vor Ort waren aus dem Vorstand Oliver Hahl und Adil Triqui. Die
Leistungssportabteilung wurde durch Sportdirektor Niclas Hildebrand, Chef-
Bundestrainer Brahim Triqui und Leistungssportreferentin Nina Stern vertreten.

Eine wertvolle Unterstützung für das deutsche Team war die professionelle
physiotherapeutische Betreuung durch Katrin Battige und Jonas Muschke vom
Asklepios MVZ Nord. Die Athletinnen und Athleten nahmen das Angebot sehr gut an
und konnten dadurch ihre Regeneration und körperliche Vorbereitung zwischen den
Kämpfen optimal unterstützen.

Am Donnerstag und Freitag standen Registrierung und Wiegen im Mittelpunkt,
während gleichzeitig bereits zahlreiche Kämpfe stattfanden. Nach insgesamt vier
intensiven Wettkampftagen konnte die deutsche Mannschaft gute bis sehr gute
Ergebnisse erzielen. Der World Cup in Budapest war gleichzeitig eine wichtige
Standortbestimmung im Hinblick auf die Nachwuchs-WM in Jesolo. Die Wettkämpfe
lieferten wertvolle Erkenntnisse über den aktuellen Leistungsstand und zeigten, an
welchen technischen, taktischen und athletischen Punkten bis Jesolo noch gearbeitet
werden muss. Die letzten „Stellschrauben“ für die Weltmeisterschaft können nun
gezielt angepasst werden.

Unser besonderer Dank gilt allen Sportlerinnen und Sportlern, dem gesamten
Trainerteam sowie dem Kampfrichterteam für ihren engagierten Einsatz und ihre
professionelle Arbeit. Insgesamt war der World Cup in Budapest ein wichtiger und
erfolgreicher Schritt in der Vorbereitung auf die bevorstehende Nachwuchs-
Weltmeisterschaft in Jesolo.

Trainerteam vor Ort:
Leonard Ademy, Mesut Celik, Stefan Reinboth, Anis Triqui, Ahmed Rmadan, Marcel
Lopez und Rateb Hataret

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WAKO Deutschland zu Gast bei „Die Finals“ in Hannover

Alexander Hartmann vertritt die WAKO Niedersachsen und WAKO Deutschland beim offiziellen Gästetag

Auf Einladung der Veranstalter von „Die Finals“ nahm Alexander Hartmann als offizieller Gast der Veranstaltung am exklusiven Gästetag in Hannover teil. Die Einladung bot die Gelegenheit, einen umfassenden Blick hinter die Kulissen eines der größten Multisport-Events Deutschlands zu werfen und zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträgern aus Sport, Medien und Politik zu führen.

Im Rahmen einer geführten Tour erhielt Alexander Hartmann spannende Einblicke in die Organisation und Durchführung der Finals. Besonders beeindruckend war die professionelle Zusammenarbeit der vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die dieses sportliche Großereignis möglich machen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Tages lag auf dem persönlichen Austausch mit hochrangigen Vertretern des deutschen Sports. So ergaben sich unter anderem Gespräche mit dem Geschäftsführer von „Die Finals“, Hagen Boßdorf, dem Sportchef des ZDF, Dr. Yorck Polus, sowie dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Belit Onay.

Gerade der Austausch mit Dr. Yorck Polus, der seit 2023 die ZDF-Hauptredaktion Sport leitet und damit für die umfangreiche Berichterstattung des Senders verantwortlich ist, unterstrich die hohe Bedeutung der Finals für den deutschen Spitzensport und dessen mediale Präsentation.

Für Alexander Hartmann stand neben dem Netzwerken vor allem ein Ziel im Mittelpunkt: den Kickboxsport innerhalb der WAKO Deutschland als modernen, werteorientierten und DOSB-anerkannten Leistungssport stärker in den Fokus solcher Multisportveranstaltungen zu rücken.

„Die Finals stehen für sportliche Höchstleistungen, Fairness und Vielfalt – Werte, die auch den Kickboxsport der WAKO auszeichnen. Ich bin überzeugt, dass unsere Deutschen Meisterschaften perspektivisch hervorragend in dieses Veranstaltungsformat passen würden. Die Gespräche haben gezeigt, dass ein persönlicher Austausch hierfür eine wichtige Grundlage ist“, so Alexander Hartmann.

Die WAKO Deutschland verfügt mit ihren drei Tatami-Disziplinen sowie zwei Ringdisziplinen über ein äußerst flexibles Wettkampfformat, das sich optimal in unterschiedliche Veranstaltungskonzepte integrieren lässt. Gleichzeitig steht die WAKO als Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) für einen werteorientierten Wettkampfsport mit den Grundprinzipien Respekt, Fairness und Disziplin.

Der Besuch bei „Die Finals“ war für Alexander Hartmann ein wichtiger Schritt, um bestehende Kontakte auszubauen und den Kickboxsport als attraktiven Bestandteil zukünftiger Ausgaben der Veranstaltung zu positionieren.

Die WAKO Niedersachsen und WAKO Deutschland bedanken sich herzlich bei den Verantwortlichen von „Die Finals“ für die Einladung, die Gastfreundschaft und die interessanten Gespräche. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch und darauf, gemeinsam Perspektiven für den Kickboxsport im Rahmen dieses herausragenden Multisport-Events zu entwickeln.

Rückblick auf die 3. Deutsche Meisterschaft der Bundeswehr im Kickboxen & Ausblick auf die Military Summer Games 2027

„Unser Ziel ist es, mit einer starken deutschen Mannschaft im Kickboxen bei den Military Summer Games 2027 in den USA anzutreten und dort um die Medaillen zu kämpfen“, betont Oberstabsfeldwebel Andreas Mohr.

Andreas Mohr ist Inhaber der WAKO-B-Trainer-Lizenz, seit über 40 Jahren Soldat der Bundeswehr und derzeit als Hörsaalleiter Militärischer Nahkampf aller Truppen an der Infanterieschule in Hammelburg eingesetzt. Seine Kampfsportlaufbahn begann bereits 1979 mit Taekwondo. Vier Jahre später wechselte er zum Kickboxen und ist dieser Sportart bis heute als aktiver Athlet, Trainer und Funktionär eng verbunden. Vor drei Jahren entschied die Militärsportvereinigung CISM (Conseil International du Sport Militaire), Kickboxen offiziell in ihr internationales Sportprogramm aufzunehmen. Damit wurde der Grundstein gelegt, die Sportart künftig auch auf internationaler militärischer Ebene weiterzuentwickeln. Im Zuge dieser Entwicklung ernannte die Bundeswehr Andreas Mohr zum Teammanager Kickboxen. In dieser Funktion organisierte er 2024 erfolgreich die erste Deutsche Militärmeisterschaft im Kickboxen in Hammelburg. Bereits ein Jahr später folgte die zweite Austragung, ehe vor wenigen Wochen die dritte Deutsche Meisterschaft stattfand. Die kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen zeigen deutlich das wachsende Interesse am Kickboxen innerhalb der Bundeswehr. Soldatinnen und Soldaten aus zahlreichen Verbänden nutzten die Meisterschaft, um sich sportlich auf hohem Niveau zu messen und sich gleichzeitig für zukünftige internationale Einsätze zu empfehlen. Neben spannenden und technisch hochwertigen Kämpfen standen Kameradschaft, Fairness und der gemeinsame sportliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein folgte ebenfalls im Jahr 2024: Die WAKO Deutschland ernannte Andreas Mohr zum Funktionstrainer Bundeswehr. In dieser Aufgabe koordiniert er die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und WAKO Deutschland, fördert den Aufbau leistungsstarker Strukturen innerhalb der Truppe und unterstützt die Sichtung sowie Entwicklung talentierter Athletinnen und Athleten. In enger Zusammenarbeit mit dem Sportdirektor der WAKO Deutschland, Niclas Hildebrand, werden die Weichen für die kommenden internationalen Wettkämpfe gestellt. „Ich bin froh und dankbar, dass Andreas sich mit großer Leidenschaft für die Athletinnen und Athleten innerhalb der Bundeswehr einsetzt. Durch sein Engagement wird das Kickboxen nicht nur innerhalb der Truppe nachhaltig gefördert, sondern auch bei Veranstaltungen wie der FIBO sowie bei weiteren öffentlichen Auftritten wirkungsvoll präsentiert“, erklärt Niclas Hildebrand.

Mit Blick auf die kommenden Military Summer Games 2027 in den USA liegt der Schwerpunkt nun auf der gezielten Sichtung und Förderung leistungsstarker Soldatinnen und Soldaten. In den nächsten beiden Jahren sollen mehrere Lehrgänge, Trainingsmaßnahmen und nationale Wettkämpfe dazu dienen, eine schlagkräftige deutsche Nationalmannschaft der Bundeswehr aufzubauen. Die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen drei Jahre zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial das Kickboxen innerhalb der Bundeswehr besitzt. Mit engagierten Trainerinnen und Trainern, motivierten Athletinnen und Athleten sowie einer engen Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, WAKO Deutschland und der CISM sind die Voraussetzungen geschaffen, Deutschland bei den Military Summer Games 2027 international erfolgreich zu vertreten.

Neuer Disziplintrainer im K-1 Style: Sven Schemmer

Zum Juli 2026 hat mit Sven Schemmer ein äußerst erfahrener und erfolgreicher Kampfsporttrainer die Disziplin K‑1 Style als Disziplintrainer für die WAKO-Deutschland übernommen. Der im April 1976 geborene Unternehmer ist Inhaber des Fightclub Emmendingen sowie der BEATBOX Freiburg und zugleich 1. Vorsitzender des Fightclub Freiburg e.V. Seit vielen Jahren prägt er die regionale und nationale Kampfsportszene und betreibt mehrere Standorte im Fitness‑ und Kampfsportbereich, mit einem besonderen Fokus auf Ausbildung, Nachwuchsförderung und strukturierten Trainingsaufbau.

Sven Schemmer verfügt über eine beeindruckende Trainerlaufbahn. Als Referent in der Trainerausbildung der WAKO Deutschland und des DOSB sowie an der Sportschule Steinbach vermittelt er sein Fachwissen an angehende Trainerinnen und Trainer. Seine langjährige Erfahrung im Leistungs‑ und Wettkampfsport zeigt sich in der erfolgreichen Betreuung zahlreicher Athletinnen und Athleten, die unter seiner Anleitung bis hin zu internationalen Titeln – zuletzt in diesem Jahr in Jesolo beim World Cup min Italien – gelangten.

Auch sportlich kann Sven auf herausragende eigene Erfolge zurückblicken. Er ist mehrfacher WKU-Weltmeister im Kickboxen, erreichte bei der WAKO‑Weltmeisterschaft 2025 den dritten Platz und wurde insgesamt 13‑mal Deutscher Meister in verschiedenen Verbänden. Seine fachliche Kompetenz wird durch umfangreiche Ausbildungen untermauert: Er besitzt DOSB‑Trainerlizenzen im Leistungs‑ und Breitensport, darunter die B‑Lizenz im Boxen und Kickboxen, die B‑Lizenz im Kraft‑ und Fitnessbereich sowie die C‑Lizenz im Gewichtheben. Zusätzlich ist er Vereinsmanager mit DOSB‑C‑Lizenz und verfügt über zahlreiche Zusatzqualifikationen im Leistungs‑ und Athletiktraining. Als aktiver Kampfsportler trägt er den Schwarzgurt im Kickboxen (5. Dan) und im Jiu-Jitsu (1. Dan).

Chef-Bundestrainer Brahim Triqui freut sich über das Engagement von Sven: „Mit seiner Expertise, seiner pädagogischen Stärke und seiner Leidenschaft für den Kampfsport wird Sven Schemmer unser Trainerteam im Bereich K‑1 Style entscheidend bereichern. Sein Einstieg markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung unserer Athletinnen und Athleten sowie für die Qualität unseres Trainingsangebots.“

Sven selbst freut sich auf die Aufgabe und betont: „Unser Ziel im K-1 Style ist eine erfolgreiche Teilnahme an den World Games 2029 in Karlsruhe. Das ist ambitioniert und herausfordernd. Ich freue mich auf die Aufgabe und möchte den K-1 Bereich innerhalb der WAKO sowohl in der Breite als auch in der Spitze der Elite und im Nachwuchs konsequent weiterentwickeln.“

Starke Leistungen der Kampfrichterinnen und Kampfrichter unter anspruchsvollen Bedingungen in Varaždin

Vom 1. bis 3. Mai 2026 fand in der Arena Varaždin in Kroatien der WAKO European Kickboxing Cup – Varaždin Open 2026 statt.

Mit rund 2.800 Anmeldungen von über 290 Teams aus ganz Europa und darüber hinaus entwickelte sich der European Cup erneut zu einem sportlichen Großevent. Die hohe Anzahl an Starterinnen und Startern sowie die Vielzahl an Kampfbereichen stellten dabei nicht nur die Athletinnen und Athleten, sondern auch die eingesetzten Kampfrichterinnen und Kampfrichter vor anspruchsvolle Aufgaben.

Auf der Tatami kamen Leon Ibrahim, Maike Peth und Patrik Gjocaj für die WAKO Deutschland zum Einsatz. Während Ibrahim bereits als bekanntes Mitglied auf dem internationalen Parkett überzeugt, konnten Peth und Gjocaj ihre Entwicklung auf europäischer Ebene weiter festigen und wertvolle internationale Erfahrung sammeln. Im Ringbereich absolvierte Maik Köhler seinen ersten European Cup und stellte sich damit ebenfalls einer neuen anspruchsvollen Aufgabe im internationalen Umfeld.

Auch wenn Köhler bereits auf den Dutch Open 2025 Erfahrungen auf internationaler Ebene sammeln konnte, stellte der European Cup durch Umfang, Niveau und internationale Zusammensetzung eine besondere Herausforderung dar. Anfängliche Anspannungen am ersten Wettkampftag konnten schnell abgelegt und seine hervorragenden Leistungen abgerufen werden.

Die Turniertage in Varaždin waren lang und intensiv. Mit Einsatzzeiten von bis zu 15 Stunden verlangte das Turnier allen eingesetzten Kampfrichterinnen und Kampfrichtern ein hohes Maß an Ausdauer, Konzentration und Verlässlichkeit ab. Gerade unter diesen anspruchsvollen Bedingungen zeigte sich, wie wichtig Routine, Regelkenntnis und ein ruhiges Auftreten auf internationaler Ebene sind. Das Team der WAKO Deutschland zeigte über das gesamte Turnier hinweg erstklassige Leistungen.

Als Fazit aus seinem ersten European Cup hebt Köhler vor allem zwei Punkte hervor: die fachliche Weiterentwicklung durch die vielen Einsätze und den Austausch mit den internationalen Kolleginnen und Kollegen. „Besonders das Networking innerhalb des Kampfrichterteams ist für mich eine der wertvollsten Erfahrungen des Turniers gewesen“, sagte Köhler nach dem Turnier.

Der WAKO European Kickboxing Cup – Varaždin Open 2026 war für das Team der WAKO Deutschland zwar ein fordernder, aber wertvoller internationaler Einsatz. Die Leistungen in Varaždin unterstreichen, dass die WAKO Deutschland über ausgezeichnete Kampfrichterinnen und Kampfrichter verfügt, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, sich anspruchsvollen Bedingungen zu stellen und sich auf europäischer Ebene weiterzuentwickeln.

Wer ebenfalls Interesse an einem internationalen Einsatz als Kampfrichterin und Kampfrichter hat, kann sich gerne bei Dennis Oberleiter ([email protected]) oder Tarek Stucki ([email protected]) melden.

Sechs Monate im Amt: Sportdirektor zieht positive Zwischenbilanz

Seit dem 1. Januar 2026 arbeitet Sportdirektor Niclas Hildebrand mit dem gesamten Team des Leistungssportpersonals daran, den Leistungssport der WAKO Deutschland strategisch und organisatorisch neu auszurichten. Nach einem halben Jahr fällt die Zwischenbilanz klar aus: Die Grundlagen für eine moderne, transparente Verbandsentwicklung und leistungsstarke Entwicklung der Athletinnen/Athleten sind gelegt.

Ein Schwerpunkt der ersten Monate lag auf der strategischen Neuausrichtung. Mit der Überarbeitung des Strukturplans 2026–2029 sowie der neuen Bundeskaderkriterien und Nominierungsrichtlinien wurden zentrale Leitplanken geschaffen, die den Verband langfristig stärken und zielgerichtet auf die European Games 2027 sowie die World Games 2029 vorbereiten. Parallel dazu wurden interne Abläufe modernisiert. Die Einarbeitung der neuen Leistungssportreferentin, die Optimierung der Kommunikationswege und die klare Aufgabenverteilung im Trainer- und Referententeam sorgen für mehr Effizienz und Professionalität. Auch die Maßnahmenplanung (JPL) und die Entwicklung bundeseinheitlicher Landeskaderkriterien wurden vorangetrieben.

Im Verwaltungsbereich wurden wichtige Förderprozesse erfolgreich umgesetzt: Der Zuwendungsantrag Leistungssportpersonal 2026/27 wurde fristgerecht eingereicht, der Verwendungsnachweise 2025 vollständig erstellt und Rückmeldungen des Bundesverwaltungsamts eingearbeitet. Diese Schritte sichern die finanzielle Stabilität des Leistungssportbereichs ab. Sportlich war das Trainerteam, der Chef-Bundestrainer und der Sportdirektor bei zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren präsent – darunter der WC in Italien, die CISM-Meisterschaft und das BAKU-LV Turnier in Hammelburg, das Battle of Hamburg, die Century Open und die Deutschen Meisterschaften in Lünen. Die Wettkämpfe boten wertvolle Einblicke in Leistungsstände, Nachwuchsentwicklung und Trainingsqualität. Besonders der Nachwuchs zeigte eine starke Entwicklung und liefert wichtige Impulse für die kommenden internationalen Aufgaben.

Insgesamt waren die ersten sechs Monate geprägt von Vision, Strategie, organisatorischer Stabilisierung, administrativer Präzision und intensiver sportlicher Präsenz. Die geschaffenen Strukturen bilden eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung des Leistungssports der WAKO Deutschland.

Kampfrichter-Team der WAKO Deutschland überzeugt beim Flanders Cup 2026

Der traditionsreiche Flanders Cup in Belgien gilt seit jeher als Klassiker unter den europäischen Turnieren der WAKO. In seiner diesjährigen Ausgabe vom 20. bis 21. Juni war die WAKO Deutschland nicht nur mit einer starken Anzahl an Athletinnen und Athleten vertreten, sondern entsandte auch ein fünfköpfiges Team mit einer Kampfrichterin und vier Kampfrichtern. Der Einsatz stand dabei ganz im Zeichen der langjährigen, engen Freundschaft zwischen den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern in Belgien und Deutschland.

Das Team der WAKO Deutschland war sowohl auf der Tatami als auch im Ring vertreten: Maike Peth brachte einmal mehr ihre internationale Routine ein und leitete die diesjährige Delegation. Hüseyin Semerci und Patrik Gjocaj überzeugten durch ihre exzellente Ausbildung und Präzision beim Arbeiten und mit Nick-Anthony Dokuchayev konnte das internationale Parkett erneut großartigen Zuwachs aus Deutschland begrüßen. Im Ring konnte Rateb Hatahet durch seine freundliche und souveräne Art zeigen, wieso er seit so vielen Jahren ein sehr beliebter Kampfrichter ist.

Seit vielen Jahren pflegen die Kampfrichterinnen und Kampfrichter aus Belgien und Deutschland einen intensiven Austausch. Man unterstützt sich gegenseitig bei nationalen und internationalen Turnieren, teilt Best Practices und pflegt eine Kollegialität, die weit über das Sportliche hinausgeht. Der Flanders Cup bot erneut die perfekte Bühne, um diese gewachsene Partnerschaft zu feiern und weiter zu festigen.

Maike Peth, Mitglied des Bundeskampfrichter-Komitees fand nach dem Turnierwochenende lobende Worte für das Team: „Unser Team hat in Belgien eine erstklassige Leistung abgeliefert. Sowohl auf der Tatami als auch im Ring war das Niveau durchweg beeindruckend. Der partnerschaftliche Austausch mit den belgischen Kolleginnen und Kollegen war ein wichtiger Gewinn des Wochenendes. Solche Partnerschaften sind das Fundament für ein starkes und faires europäisches Schiedsrichterwesen und bieten die perfekte Grundlage für die Weiterentwicklung unseres deutschen Teams.“

 

Wer ebenfalls Interesse an einem internationalen Einsatz als Kampfrichterin und Kampfrichter hat, kann sich gerne bei Dennis Oberleiter ([email protected]) oder Tarek Stucki ([email protected]) melden.

Debüt von Beck, Hofmann und Semerci als Kampfrichter bei den YOKOSO Dutch Open 2026

Am 28. und 29. März 2026 fanden in Amsterdam die YOKOSO Dutch Open mit 1.269 Starterinnen und Startern auf sieben Tatamis und einem Ring statt.

Wie bereits im Vorjahr war die WAKO Deutschland mit insgesamt acht Kampfrichtern vertreten: Auf den Tatamis waren Dennis Oberleiter, Leon Ibrahim, Norman Beck, Tobias Hofmann, Hüseyin Semerci und Patrik Gjocaj als Kampfrichter im Einsatz, während Marco Schulze und Rateb Hatahet die Kämpfe im Ring betreuten. Bedauerlicherweise mussten Maike Peth, Lea Meyer und Tarek Stucki ihre Teilnahme kurzfristig absagen.

Für Norman Beck, Tobias Hofmann und Hüseyin Semerci stellte das Turnier in Amsterdam ihren ersten Einsatz als Kampfrichter bei den YOKOSO Dutch Open dar. Für Beck und Hofmann war das Turnier sogar das Debüt auf dem internationalen Parkett. Damit wächst auch das Team der Kampfrichterinnen und Kampfrichter der WAKO Deutschland, das künftig auf internationalen Turnieren im Ausland als Offizielle zum Einsatz kommt.

Wer ebenfalls Interesse an einem internationalen Einsatz als Kampfrichterin und Kampfrichter hat, kann sich gerne bei Dennis Oberleiter oder Tarek Stucki melden.

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