29. Oktober 2026

Drei neue internationale Lizenzen für das Kampfrichterteam der WAKO-Deutschland in Budapest

Deutsches Kampfrichterteam wächst beim Hungarian Kickboxing World Cup 2026.

Wenn über 3.000 Starterinnen und Starter zu einem internationalen Kickboxturnier
zusammenkommen, ist auch auf den Kampfflächen ein erfahrenes Kampfrichterteam
gefragt. Beim 31. Hungarian Kickboxing World Cup & Open vom 27. bis 30. August in
Budapest stellte die WAKO Deutschland dafür sieben Offizielle auf der Tatami – eine ihrer
größten Kampfrichterdelegationen bei einem World Cup seit Langem. Für einige gehörte der
Einsatz bereits zum internationalen Turnieralltag, für andere war es eine Premiere mit einem
besonderen Abschluss.

Dieses Jahr waren für das deutsche Team Patrik Gjocaj, Nick-Anthony Dokuchayev,
Norman Beck, Tarek Stucki, Leon Ibrahim, Dennis Oberleiter und Maike Peth im Einsatz.
Die Delegation zeigte dabei, wie breit das deutsche Team inzwischen aufgestellt ist: Neben
langjährig erfahrenen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern bewährten sich auch Kollegen,
die erstmals an einem World Cup teilnahmen.

Für Dokuchayev und Beck bedeutete Budapest genau diesen ersten Schritt. Beide stellten
sich hoch motiviert den Aufgaben ihres World-Cup-Debüts und überzeugten mit solider
Arbeit. Am Ende des Turniers erhielten sie jeweils ihre erste Goldcard, die internationale C-
Lizenz.

Gjocaj trat mit einem anderen Ziel an: Seine Leistungen wurden über das gesamte
Wochenende hinweg für die internationale B-Lizenz bewertet. Nach Abschluss des Turniers
konnte er diese entgegennehmen. Budapest wurde damit für drei Mitglieder der deutschen
Delegation zum Schauplatz eines persönlichen Erfolgs in ihrer Kampfrichterlaufbahn.

Lobende Worte fand auch der Bundeskampfrichterreferent: „Besonders freut mich, dass wir
inzwischen mit einem so großen Team bei einem World Cup vertreten sind. Nick und
Norman haben bei ihrem ersten World Cup direkt gezeigt, dass sie dort bestehen können,
und Patrik hat sich seine B-Lizenz verdient. Zusammen mit unseren erfahrenen Kolleginnen
und Kollegen wächst hier ein Team, auf das wir auch bei kommenden internationalen
Turnieren zählen können.“

Auch im Formenbereich ist die WAKO Deutschland inzwischen international vertreten. Tarek
Stucki hat sich dort als verlässlicher Kampfrichter etabliert und ist derzeit der einzige
Deutsche mit einer internationalen Formenlizenz. Er ergänzt damit die Kompetenzen des
Teams um einen Bereich, der eigene Anforderungen an die Bewertung stellt.

Der World Cup in Budapest zeigt, wohin sich das deutsche Kampfrichterwesen entwickelt:
Mehr Kampfrichterinnen und Kampfrichter kommen international zum Einsatz, erwerben
weitere Qualifikationen und erweitern das Spektrum des Teams. Das stärkt auch das
Ansehen der WAKO Deutschland, deren Vertreterinnen und Vertreter auf internationalen
Kampfflächen zunehmend präsent sind.

Wer ebenfalls Interesse an einem internationalen Einsatz als Kampfrichterin oder
Kampfrichter hat, kann sich gerne bei Dennis Oberleiter (dennis.oberleiter@wako-
deutschland.de) oder Tarek Stucki ([email protected]) melden.

bundesfachverband für kickboxen

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