In der "Hall of Fame" sollen all diejenigen Sportler und Funktionäre aufgenommen werden, die große Taten und Leistungen Vollbracht haben und dadurch den Kickboxsport nach vorne gebracht haben. Ohne diese Persönlichkeiten würde es den Sport Kickboxen in dieser Form nicht geben. Wir wollen, dass die Daten der Kickbox Pioniere von einst und heute nicht in Vergessenheit geraten. An erster Stelle dieser hall of fame steht natürlich der Gründer der Sportart Kickboxen, Georg F. Brückner. Er ist der "Vater des Kickboxsports" und ihm ist es zu verdanken, dass der Sport in der heutigen Form betrieben werden kann. Er organisierte die ersten Veranstaltungen und bald fanden sich viele Anhänger dieser neuen Sportart. Brückner reiste durch ganz Europa und gab Lehrgänge und Seminare, um das Kickboxen nach oben zu bringen. Er war der Gründer der WAKO und veranstaltete auch die ersten Welt- und Europameisterschaften in Deutschland. Weiterhin entwickelte er bereits zu den Anfangszeiten des Kickboxens eine Schutzausrüstung die noch heute höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandart hält. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Georg F. Brückner es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, Kickboxen zu verbreiten, was ihm auch gelungen ist. Er setzte immer wieder neue Akzente, die noch immer Gültigkeit haben und bis heute nicht grundlegend verbessert worden sind. Er starb nach langer schwerer Krankheit am 30.Dezember 1992 im Alter von 62 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin.
Georg wir werden Dich nie vergessen!! |
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Georg F. Brückner "Vater des Kickboxens" *30.07.1930 †30.12.1992
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Der Tod, ob wir ihn erfahren oder nur die Angst davor?
Ein Freund stirbt, und uns, die wir Ihn liebten macht die Todesbotschaft fassungslos. Sein Tod, mit dem so schnell niemand gerechnet hatte, ließ uns erkennen, wie unwiderruflich unser Leben ist - unwiderruflich im Gedächtnis der Lebenden.
Als Georg F. Brückner damals starb, hatte mich das zutiefst erschüttert. Damit war nicht nur ein Freund und Zeitgenosse von uns gegangen, sondern ein Mensch der für den Kickboxsport lebte. Ich persönlich habe Georg F. Brückner 1980 in London kennen und schätzen gelernt. In seinem Handeln war er stets darum bemüht den Kickboxsport nach vorne zu bringen, auch wenn er dafür aus verschiedenen Richtungen immer wieder heftig attackiert worden ist. Er überzeugte durch Aufrichtigkeit und Solidarität, wo andere durch Lautstärke und Ablenkungsmanöver versuchten zu beeinflussen. Selbst im Erfolg zeichnete Ihn eine dankbare Bescheidenheit aus. Weniger dachte er an persönlichen Ruhm und Reichtum, als an die selbstlose Unterstützung eine gute und sichere Schutzausrüstung herzustellen, um "Seinen Sport" noch attraktiver und sicherer zu machen. Dies begründete und festigte auch über die Landesgrenzen hinaus seinen noch wachsenden Ruhm.
Die ganze Tiefe und Größe seines Lebenswerkes wird sich erst in Zukunft würdigen lassen. Doch schon jetzt kann festgestellt werden, dass es ohne Ihn und seinen unermüdlichen Einsatz, das Kickboxen in dieser Form in Europa nicht geben würde. Selbst in den letzten Jahren, als er sich seiner Krankheit schon bewusst war, ließ er es sich nicht nehmen für den Kickboxsport tätig zu sein. Ich hatte Ihn zuletzt kurz vor seinem Tod bei einem Nationalmannschaftslehrgang in Köln gesprochen und er war wie immer voller Ideen das Kickboxen weiter nach vorne zu bringen.
Durch seine Leistung als "Vater des Kickboxens" hat Georg F. Brückner bereits heute einen Anspruch darauf einen Platz unter den Persönlichleiten des Sports unserer Gegenwart.
"Ein tiefer Schmerz bohrt sich in unsere Seele. Die Erinnerung aber spendet den Trost, einen aufrichtigen Freund erlebt zu haben. Ich bin stolz darauf Georg F. Brückner gekannt zu haben und bedauere all diejenigen, die Ihn immer falsch einschätzten"
Im Namen seiner vielen Freunde auf der ganzen Welt und auf das man Ihn nie vergessen möge
Werner Soßna ( Vizepräsident und Geschäftsstelle WAKO Deutschland e.V.) |
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Dr. Ludger Dietze

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Dr. Ludger Dietze ist ein Mann der ersten Stunde. Zum Kickboxen kam Ludger im Jahr 1977 über das Taekwondo. Seinen ersten internationalen Einsatz im Kickboxen bestritt er 1979 bei der EM in Italien. 1983 in London wurde er Weltmeister im Semikontakt. Seinen Abschiedkampf bestritt Dr. Ludger Dietze 1986 beim Europacup in Warschau. Danach zwang ihn ein schweres Hüftleiden zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn. Dennoch blieb er dem Kickboxen mit ganzem Herzen verbunden. Zum einem als Trainer in seinem Verein und zum anderen als Funktionär in der WAKO. Er wurde 1987 zum Bundestrainer im Semikontakt berufen. In Deutschland leitete er über acht Jahre als Präsident die Geschicke des Verbandes. Unter seiner Führung wurden in Deutschland eine Welt- und Europameisterschaft ausgetragen. Ebenso war er für die Einführung der Geprüften Sicherheit verantwortlich. Auf Weltebene war Dr. Ludger Dietze von 1991 bis zum Jahr 2000 als Vizepräsident tätig. Der Allrounder, der insgesamt fünf Sprachen perfekt spricht, trat immer sehr bescheiden auf und hasst nichts mehr als Streit, was man in seiner Gutmütigkeit immer wieder spüren konnte. Ihm wurde die Ehrenpräsidentschaft der WAKO verliehen. Für seine großartigen Erfolge und Taten, sowie seine unermüdliche Einsatzbereitschaft, sei es materiell als auch ideell danken wir Ludger und hoffen, dass sein Einsatz nicht in Vergessenheit gerät. |
Ferdinand Mack *26.12.1959

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Begonnen hat der Ausnahmeathlet im Alter von 16 Jahren mit dem Karate. Bereits zwei Jahre später bestritt er die ersten Wettkämpfe im Semikontakt Kickboxen. 1978 wechselte er dann zu der Domäne, die ihn später von Erfolg zu Erfolg führte, nämlich zur Königsdisziplin, dem Vollkontakt Kickboxen. In Mailand wurde er ein Jahr später bereits Europameister und im gleichen Jahr in Tampa (USA) Weltmeister in seiner Klasse. Zur damaligen Zeit fanden in einem Jahr noch Welt- und Europameisterschaften statt. erst später wechselte man zum zweijährigen Turnus. Insgesamt wurde Ferdinand "Supermann" Mack vier Mal Europameister und vier Mal Weltmeister der Amateure. 1988 wechselte er ins Profilager und wurde im gleichen Jahr in Mannheim Europameister der PKO, dem damaligen Profiverband der mit der WAKO zusammenarbeitete. Weltmeister der PKO und Intercontinental Champion der ISKA wurde Ferdinand 1991. Er verteidigte all seine Profititel mehrmals erfolgreich. Aber nicht nur als aktiver Kämpfer stellte er seine Dienste dem Kickboxen zur Verfügung, sondern auch als Verbandsfunktionär steckte er seine ganze Kraft und Energie in den Sport. Ferdinand ist bereits seit 1987 als Bundstrainer im Vollkontakt Kickboxen. Auch in dieser Tätigkeit kann er auf zahlreiche Welt- und Europameister welche er auch bei seinen Lehrgängen mitgeprägt hat zurückschauen. Er ist ständig bestrebt, für das Kickboxen Neuerungen zu finden, sei es in Trainingspraktiken oder in der Sicherheitsausrüstung. Eine seiner Stärken ist, immer und zu jeder Zeit offen für alles neue zu sein, was der Sportart Kickboxen in den vergangenen Jahren dienlich war. Er versucht ständig die Visionen seines "Meisters" Georg F. Brückner zu realisieren und das Gedankengut von Brückner weiter zu geben. Selbst nach seiner Hüftoperation kann er das Kicken nicht lassen. Die Legende zum Anfassen - was man immer wieder auf Turnieren und Lehrgängen erleben kann - hat ein Buch über das Kickboxen geschrieben, dass wertvolle Tipps sowohl für Anfänger, Fortgeschrittenen als auch für Trainern enthält. Wir hoffen Ferdinand noch lange als Betreuer in der Ringecke bei den Turnieren stehen zu sehen.Einsatzbereitschaft, sei es materiell als auch ideell danken wir Ferdinand und hoffen, dass sein Einsatz nicht in Vergessenheit gerät.
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Peter Zaar *17.03.1957

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Peter Zaar, ein Mann für den die Tugenden Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Gerechtigkeit, Freundschaft, Disziplin, Respekt und Anerkennung nicht nur leere Worte sind, sondern ein Teil seines Lebensinhaltes. Er versucht, all diese Eigenschaften an seine Schüler weiterzugeben. Er ist korrekt und 100 %ig zuverlässig. Begonnen hat er in den 70er Jahren mit dem Kickboxen in Köln. Unter Anleitung von Georg F. Brückners Schüler Gustav Baaden begann er seine Kickboxkarriere in der er vier Deutsche Meistertitel im Leicht - und Semikontakt erkämpfte. Von der Fachpresse wurde Zaar als Favoritenkiller bezeichnet, da er, obwohl er nie an Welt- oder Europameisterschaften teilnahm, doch mehrere Welt- und Europameister schlug. Seit 1990 ist Peter Zaar Bundestrainer im Leichtkontakt Kickboxen. Im letzten Jahrzehnt avancierte er zum erfolgreichsten Trainer Deutschlands, ja sogar Europas. Unzählige Deutsche-, Europa- und Weltmeister wurden in der Talentschmiede Zaar produziert. Der große Erfolg seiner Schüler und das immer wieder bekundete Interesse anderer Trainer hat ihn dazu bewogen ein Buch über Kickboxen zu schreiben. Es wurde daraus das wohl ausführlichste Werk im Bereich von Kickbox Trainingsbüchern, welches nicht nur für Trainer ein nicht mehr wegzudenkendes Leitwerk sein sollte. Peter Zaar war zusammen mit Werner Sossna die letzten Jahre Coach der Kickboxlegende Ferdinand Mack. Der Vater von zwei Söhnen wurde 1999 zum Präsidenten der WAKO Deutschland gewählt. Die Entscheidung, das Amt als Präsident zu übernehmen, wurde zunächst au s der Not heraus geboren, nachdem sich niemand zur Wahl stellte um nach Ludger Dietze Verantwortung zu übernehmen. Hier zeigte Peter Zaar wieder einmal Zivilcourage und Verantwortung und übernahm diesen schwierigen Posten. Im nachhinein stellte sich diese Lösung für die WAKO als da Beste heraus was dem Verband zu dem Zeitpunkt hätte passieren können. Unter seiner Regie ging es wieder Aufwärts mit dem angeschlagenen Schiff. Peter Zaar betreibt nicht nur Kickboxen, Peter Zaar lebt das Kickboxen. Möge er dem Sport noch lange erhalten bleiben |
Werner Sossna *07.12.1956

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Im Jahr 1979 beginnt Werner Sossna mit dem Kickboxen. Nachdem er selbst Erfolge verbuchen konnte, entscheidet er sich nach langer Überlegung seine Laufbahn als Kämpfer zu beenden. Durch die Doppelbelastung als Trainer und Kämpfer litt seine eigene, wie auch die Form seiner Kämpfer. So entschließt er sich schweren Herzens für den Trainerjob, um seinen Talenten die Möglichkeit zu geben durch eine gute Betreuung das Optimale zu erreichen. Im August 1981 legte er vor dem Prüfungsausschuss des damaligen Bayerischen Amateur Kickboxverbandes die Prüfung zum 1.DAN Sportkarate ab. In den kommenden Jahren arbeitete sich Werner Soßna vom Vereinstrainer über den bayerischen Landestrainer zum Bundestrainer im Vollkontakt hoch.. In den Jahren als Kämpfer und Trainer kann er auf viele Erfolge zurückblicken. Seine größten Erfolge als Betreuer feiert er mit dem vierfachen Welt- und Europameister Ferdinand Mack aus Mannheim. Bei seinen Erfolgen wurde dieser vom Höchstadter betreut und wusste diese Betreuung zu schätzen, denn auch als er ins Profilager wechselt, steht Werner Soßna weiterhin in seiner Ecke. Noch heute sind beide gute Freunde und teilen sich das Amt des Bundestrainers das sie seit 1988 offiziell ausüben. Seitdem konnte er mit der Nationalmannschaft etliche Erfolge feiern. Im Jahr 1991 wählen ihn die Mitglieder der BAKU e.V. in das Amt des Vizepräsidenten, das er seitdem Ehrenamtlich ausübt. Er übernimmt gleichzeitig die Geschäftsstelle. Im Jahr 1997 übernimmt er auch die Bundesgeschäftsstelle und ist beim Bundesverband als Vizepräsident tätig. In den darauf folgenden Jahren versuchte er durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Vizepräsident der BAKU e.V. den Sport nach vorne zu bringen, und die erreichte Aufnahme in den BLSV ist auch ein Verdienst des Höchstadters. Er erwirbt die Trainer B-Lizenz des deutschen Sportbundes und den F-Übungsleiterschein des BLSV. Im November 1999 wird er zum Vizepräsidenten des Weltverbandes gewählt um kann somit die Interessen Deutschland optimal vertreten. Vom Rumänischen Kickboxverband wird ihm der Titel "Ehrenpräsident des Rumänischen Verbandes" verliehen. Im Sommer des Jahres 2001 nimmt er an der Ausbildung zum höchsten Traineramt im Amateurboxen teil. Er legt unter den Augen von Bundestrainer Helmut Ranze die Prüfung zum A-Boxtrainer ab. Heute ist er eine Persönlichkeit im Kickboxsport und seine Meinung wird in Kickboxkreisen im In- und Ausland sehr geschätzt. Laut WAKO Präsident Peter Zaar ist Werner Sossna für das deutsche Kickboxen unentbehrlich. |
Peter Harbrecht

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Er ist eine Kickbox Legende. Der erste WAKO Weltmeister im Vollkontakt und Vorbild für viele Kampfsportler.
Peter Harbrecht erzielte seine Erfolge durch einen kompromisslosen und technisch Brillanten Kampfstil, der gepaart war mit einer ungeheuren Schlagkraft in Fäusten und Füßen. Mit harten Kombinationen, eisernem Willen, großer Disziplin, ja fast mathematischer Präzision, Logik und Ästhetik dominierte er das Kampfgeschehen von 1977 – 1979. Seine Sportliche Bilanz ist äußerst beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt das er sich mit nur 22 Jahren vom aktiven Kampfsport zurück gezogen hat. Es begann im Frühjahr 1973, Peter Harbrecht wurde von seinem Bruder Hans zum Karate Training mitgenommen. Nach nur zwei Jahren stellten sich die ersten Wettkampferfolge ein. Großen Anteil daran hatte sein Bruder Hans der als Diplomsportlehrer ein systematisches, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Trainingskonzept für Peter zusammenstellte. Von diesem Training profitierten später auch andere deutsche Spitzenkämpfer, als Hans Bundestrainer der WAKO wurde. Teile dieser Konzepte hat Peter Zaar in sein hervorragendes Kickbox Lehrbuch einfließen lassen. Vom traditionellen Karate über das Semikontakt kam Peter schließlich zum „Vollkontakt-Karate“, wie es zur damaligen Zeit hieß. Er begründete den Wechsel zum Vollkontakt so: „Hier kann man sein Können zeigen, ohne dass die Launen von Punktrichtern so großen Einfluss auf das Resultat haben. Besonders wenn man durch K.O. gewinnt. Nach diesem Prinzip gestaltete er seine Kämpfe. Wenn er sie nicht durch K.O. gewann, war seine Überlegenheit so klar das kein Zweifel an seinem Sieg aufkommen konnte. Der schnellste K.O. gelang ihm mit einem Halbkreiskick zum Kopf, bei der Europameisterschaft 1978, gegen den Schweden Bo Lind in nur 6 Sekunden, obwohl dieser die Deckung am Kopf hatte. Peter Harbrecht blieb in den 50 Kämpfen seiner Laufbahn unbesiegt. Er wurde im Halb-Mittelgewicht bis 74 Kg 3x Deutschen Meister, 3x Europameister und 1x Weltmeister. Das war 1978 in Berlin. In der Deutschlandhalle vor einer großen Kulisse von 8000 begeisterten Zuschauern fand die 1. Weltmeisterschaft der WAKO statt. Verantwortlich für diese erfolgreiche Veranstaltung waren Georg F. Brückner und der damalige Weltpräsident Mike Andersen. Peter Harbrecht besiegte in einem grandiosen Kampf den Amerikaner Harold Roth, der in der 2. Runde nur knapp einem K.O. entging. Nach dem Gewinn des 3. Deutschen Meistertitel 1978, den er trotz Trümmerbruch am rechten Daumen gewann, beendete Peter mit 22 Jahren zu Gunsten seiner Beruflichen Laufbahn seine einzigartige Sportliche Kariere. Mit der Konsequenz die ihm im Sport zu eigen war, hat er sich im Laufe der Jahre bei Mercedes Benz vom Automechaniker in die Führungsebene vorgearbeitet. Dem Kampfsport ist Peter Harbrecht treu geblieben. Er hat im Laufe der Jahre sein Repertoire an Kampftechniken immer wieder weiterentwickelt und verändert. Trotz einiger gesundheitlicher Probleme trainiert er wenn es seine Zeit zulässt immer noch in seinem alten Verein Budo-Do-Tameshi in Darmstadt. |
Peter Kruckenhauser

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Peter Kruckenhauser begann 1978 , durch Bruce Lee Filme inspiriert, mit dem Taekwondo. Zu diesem Zeitpunkt wurde viel über das neue All - Style - Karate diskutiert und bereits 1979 wechselte er ins All - Style - Karate. (später Kickboxen) In den darauf folgenden Jahren verbuchte er europaweite Erfolge im Semikontakt als mehrfacher österreichischer Meister; mehrfacher internationaler Meister, dreifacher Europacupsieger und 3facher Grand Champion. Als Mitfavorit für die legendäre WM in München, erlitt er bei einem Turnier einen komplizierten Handbruch und musste sich einer OP unterziehen, und somit war er als Zuschauer degradiert. Peter Kruckenhauser konnte als einer der ersten in Österreich auch Erfolge in der neuen Disziplin, Leichtkontakt-Kickboxen verbuchen. Sein Verein den 1984 gegründet hat, zählte zu den erfolgreichsten in Österreich. Sein Meisterschüler war sein Bruder und Freund Michel Kruckenhauser, der WAKO Europa- und Weltmeister wurde und zweimal den WAKO Pro Welttitel erkämpfte. Seit 1995 ist Peter Kruckenhauser Präsident der WAKO Österreich und eines seiner Ziele wäre eine Vereinigung der Kickboxverbände mit denen er bis heute gute Kontakte pflegt. Auf Grund seines Einsatzes für das Kickboxen wurde ihm der 5 Dan verliehen. Dem Kampfsport verschrieben, machte er sich sein Hobby zum Beruf und gründete 1992 die Firma Budoland, die er durch die Übernahme der Marken HAYASHI und TOP TEN sowie durch unermüdlichen Einsatz und Willen zum Global Player ausbauen konnte. Ein weltweites Vertriebsnetz wurde aufgebaut und Peter Kruckenhauser konnte u. a. den WAKO Begründer und Vater des Kickboxen, Mike Anderson als USA Vertriebsmann und Freund gewinnen. Seit Jahren gilt Peter Kruckenhauser auch als Sponsor von großen Events und hervorragenden Sportlern aus allen Bereichen des Kampfsports. |
Andreas Lindemann
*1960

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Andreas begann 1974 im Alter von 14 Jahren mit dem Kampfsport. Der leidenschaftliche Sportler, der für den Kampfsport lebte wie kaum ein anderer, trainierte schon in jungen Jahren mit sehr viel Disziplin, Ausdauer und Fleiß. 1976 wurde Andreas deutscher Jugendmeister. Einen seiner größten Erfolge feierte der damals 19jährige auf der WM in Tampa/Florida. Dort wurde er Einzel- und Mannschaftsweltmeister im Semikontakt Kickboxen. Mit dem damaligen German Power Team, in de sich die besten Kämpfer Deutschland befanden, sammelte Andreas immer mehr internationale Erfahrung. In seiner Paradedisziplin Semikontakt wurde er 15 Mal deutscher und internationaler deutscher Meister, zweimal Europacup Sieger und einmal Vizeweltmeister. Doch das Allroundtalent konnte sich auch im Voll- und Leichtkontakt und bei den Formen mehrere deutsche Meistertitel erkämpfen. Aufgrund seiner herausragenden sportlichen Leistungen wurde ihm 1995 das Amt des Bundestrainers im Semikontakt Kickboxen erteilt. In der Zeit von 1995 - 1998 leistete er in seiner Tätigkeit als Bundestrainer hervorragende Arbeit. Der Träger des dritten DAN eröffnete 1990 ein Fitnessstudio in Bad Nauheim. 1995 absolvierte Andreas sein Diplom Fitnesstrainer und Aerobic A-Trainerschein. Seit 1997 ist er Ausbilder bei Lead international for Fitness and Health. Andreas hat dem Sport viel gegeben und war immer eine Vorbildfunktion für die jungen Sportler. Auf diesem Wege alles gute für die Zukunft. |
Birgid Sasse

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Birgid Sasse, 3-fache WAKO Weltmeisterin und 3-fache Tae Kwon Do Weltmeisterin, ist mit Sicherheit Deutschlands erfolgreichste Leichtkontakt Kickboxerin und Taekwondo Kämpferin aller Zeiten. 1981 begann Birgid Sasse unter der Trainerlegende und einem der ersten Vollkontakt Kämpfer Deutschlands - dem Bundestrainer des ITF Tae Kwon Do - Ung Kim Lan mit dem Kampfsport. Noch heute trainiert Birgid bei ihrem Trainer in der Dortmunder Schule Budokan. Ihre Erfolgstrainer Sind: Ung Kim Lan, sowie die WAKO Bundestrainer Peter Zaar und Ferdinand Mack. In der WAKO gewann Birgid von 1985 - 2001 insgesamt 10 Deutsche Meister Titel im Semi- und Leichtkontakt Kickboxen, sowie zwei Internationale Deutsche Meisterschaften. Birgid Sasse gewann folgende Weltmeisterschaften der WAKO: 1993 in der Klasse -65 kg in Atlantic City/USA, 1994 in der Klasse -65 kg in Venedig/Italien den der WAKO Pro und 2001 in der Klasse -70 kg in Maribor/Slowenien. Daneben gewann Birgid unzählige Bronze und Silber Medaillen bei Europa-, Welt- und Internationalen Meisterschaften. Birgid's Erfolge sind umso erstaunlicher, wen ihre Lebensgeschichte genauer erforscht wird. 1983 erlitt sie bei einem Autounfall einen beidseitigen Beckenringbruch und Lendenwirbelquerfortsatzabriss bei dem sie bei einem acht Wochen dauernden Krankenhausaufenthalt ans Bett gefesselt war. Durch ihren Siegeswillen konnte sie sich trotz schwerer Krankheit, Belastung durch Beruf, Familie und Babypausen immer wieder aufraffen und ihre Träume und Visionen wahr werden lassen. 1984 bestand Birgid Sasse die Prüfung zum 1. DAN. 1995 kam ihr erste Tochter Kristin und 1997 ihre zweite Tochter Nicole auf die Welt . Dazwischen und danach nahm sie immer wieder ihr Training auf und startete erfolgreich auf Europa- und Weltmeisterschaften. Ihr Ehemann Klaus Sasse der ebenfalls Schüler von Ung Kim Lan ist, unterstütze all die Jahre seine Familie. Doch ohne den unerschöpflichen Siegeswillen von Birgid und ihrem ewig motivierenden Trainer Lan wären ihre Erfolge niemals so präsent gewesen. Birgid Sasse "lebt" ihren Sport und erlernt im Moment eine völlig neue Sportart - das Westernreiten - und trainiert das klassische Boxen. Lassen wir uns überraschen, welche neuen Gipfel Birgid in Zukunft noch erklimmen mag. |
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Gustav Baaden *13.08.1941

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Mit Gustav Baaden verbindet man heute über 48 Jahre Kampfsporterfahrung. Der gebürtige Berliner ist ein Pionier der ersten Stunde der WAKO – Deutschland. Bereits 1953 trainierte er im Charlottenburger Box – Club, bevor er 1962 in die bekannte Sportschule von Georg F. Brückner in Berlin wechselte. Unter Georg F. Brückner lernte er Taekwon Do und Selbstverteidigung. 1974 holten Georg F. Brückner und der aus Florida stammende Mike Anderson die US Elite des Sportkarate wie Bill Wallace, Jeff Smith, Joe Lewis, Gordon Franfs und den Mexikaner Ramiro Guzman nach Berlin. Sowohl Brückner als auch Gustav Baaden ließen sich von der neuen Kampfsportart Full und Semikontakt Karate überzeugen. Anfang 1976 zog Gustav Baaden mit seiner Frau Evelyne und Sohn Rene nach Köln. Dort eröffnete die Familie eine Fitness und Kampfsportschule, die erste in Raum Köln. 1977 gründeten Georg F. Brückner und Gustav Baaden in Berlin gemeinsam mit Jochen Böckmann, Peter Blankenburg, Gerd Lemmens und Mike Anderson die WAKO –Germany. Schon 1979 gründete Gustav Baaden dann die WAKO – NRW, die sich durch seinen unermüdlichen Einsatz schnell zu den größten Landesverbänden im Kickboxen entwickelte. Gustav Baaden gehörte zu den ersten Weltkampfrichtern mit einer A – Lizenz im Kickboxen. 1979 kam er dann auch bei der zweiten WM in Florida/USA zum Einsatz. Heute kann Gustav Baaden auf eine unglaubliche und kaum vergleichbare Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seine Sportschule, die erfolgreichste Deutschlands, stellt fünf Weltmeister und zahlreiche Deutsche Meister. Sein Sohn Rene Baaden wurde 5x Deutscher Meister und Europameister. Sein Schüler Peter Zaar, heute Präsident der WAKO-Deutschland, besiegte in seiner aktiven Zeit mehrere Welt- und Europameister. Gemeinsam mit Sohn Rene führte er Jean Marc Koumba zum Titel des Weltmeisters der Amateure und der Profis. Koumba wurde zudem Profi-Europameister. Weiterhin erkämpfte sich Schüler Frank Schmidt 1993 den Titel des Weltmeisters. Weitere große Erfolge erzielten Gustav und Rene mit Trainer Peter Zaar. So wurde Hülya Sahin 1998 Profi-Weltmeisterin, Martin Albers erkämpfte die Weltmeisterschaft 1999 und wurde dreimal Europameister. Marc Frantzen holte den Weltmeistertitel 2002 und Melanie Hahn wurde Weltmeisterin der Juniorinnen. Auch in Zukunft will Gustav Baaden mit seiner Sportschule für Aufsehen in der Kickboxszene sorgen. Sein Trainerteam ist hochwertig ausgestattet. Peter Zaar ist heute Bundestrainer im Leichtkontakt und Rene Baaden ist Bundestrainer der Junioren. Deine Familie, Frau Evelyne Baaden, Sohn Rene Baaden mit Frau Senada und Enkelchen Layla wünschen dir ebenso wie alle WAKO-Sportler viel Gesundheit und Glück. |
Rüdiger Hermann *08.06.1965 †02.07.2006

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Am Sonntag, dem 2. Juli 2006 ist der Gelsenkirchener Rüdiger Hermann im Alter von 41 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Rüdiger Hermann war jahrelang Mitglied der Nationalmannschaft im Leichtkontakt-Kickboxen.
Er war Jugend-Landestrainer von NRW. Noch auf der Deutschen Meisterschaft in Siegen haben wir miteinander gesprochen und gelacht. Niemand hätte damals an den Tod gedacht. Doch hier kann man wieder einmal sehen, wie schnell und unerwartet es jeden von uns treffen kann. Trainer, Funktionäre, Sportler und Freunde, alle waren geschockt, als sie die Nachricht von dem unerwarteten Tod Rüdigers erfahren haben. Rüdiger Hermann war in seinem Heimatverein, dem Polizei SV Gelsenkirchen Trainer, Kassier und Abteilungsleiter. Auch als Kämpfer war er immer noch aktiv zugange. Mit 15 Jahren hat Rüdiger mit dem Kampfsport, damals noch mit Teakwon-Do begonnen. Ab 1990 wechselte er zum Kickboxen in die WAKO Deutschland. Er kämpfte in den Disziplinen Semi-, Leicht- und Vollkontakt. Rüdiger wurde 12 mal Landesmeister von Nordrhein-Westfalen im Leichtkontakt und 3 mal Landesmeister im Semikontakt. Weiterhin wurde er 2 mal Deutscher und 4 mal Deutscher Vizemeister im Leichtkontakt. Auf Grund dieser Leistungen wurde er von Bundestrainer Peter Zaar auch in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft berufen, für die er auch auf der Europameisterschaft die deutschen Farben in Ehre getragen und bestens vertreten hat. Bis zum Schluss war Rüdiger als Trainer erfolgreich. Vor allen Dingen widmete er seine Energie, sein Wissen und seine Erfahrung dem Nachwuchs in der Jugendarbeit. Auch als Kampfrichter war er auf Landes- und Bundesturnieren immer wieder mit Super-Leistungen zu sehen. Er versuchte, dies war nun mal seine Art, es jedem Recht zu machen und die Dinge immer im Guten zu lösen. Eine Tugend, die leider in unserer Ellenbogengesellschaft kaum oder gar nicht mehr zu finden ist.
Das Präsidium der WAKO Deutschland mit Peter Zaar, Werner Sossna und Michael Wübke, sowie alle Kickboxer die ihn kannten, werden ihn nicht vergessen. Wir werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
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Michael Kuhr *1962

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Wir schreiben das Jahr 1974. Im Alter von nur 12 Jahren - fasziniert von Kung Fu Filmen der alten Schule - betrat Michael zum ersten Mal ein Kampfsportstudio, das Sportstudio Blankenburg in der Luxemburger Straße in Berlin Wedding. Er wollte TAE-KWON-DO lernen. Da es keine gesonderten Kindergruppen gab wagte er mit dem ihn noch heute auszeichnenden Selbstbewusstsein den Schritt in die Gruppe der ,,Großen“.
Sehr schnell wurde Michaels außergewöhnliches Talent vom Trainer P. Blankenburg erkannt und zielgerichtet gefördert. Michael brachte zudem alle Voraussetzungen eines leistungsorientierten Sportlers mit: permanenten Fleiß, höchste Disziplin, höchstes Lern- und Auffassungsvermögen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Kämpferherz, und unbändigen Ehrgeiz. Charakterzüge, die auch heute noch den Grundstein für dauerhaften Erfolg legen. Von Anfang an war Michael mit Begeisterung dabei. Er wurde in der Klasse bis 57 kg auf Anhieb Berliner Meister und wiederholte diesen Erfolg Jahr für Jahr bis er ungeschlagen die Semi-Contact Turniere in Berlin hinter sich ließ. Seine erste wirkliche Bewährungsprobe stand dann mit nur 16 Jahren bevor: die Deutsche Meisterschaft im Full-Contact- Kick-Boxen. Als jüngster Teilnehmer schaffte er das unglaubliche: nach drei harten Kämpfen stand fest, jüngster Deutscher Meister der Senioren bis 57 kg war Michael Kuhr – der bis dahin größte Triumph in seinem jungen Kämpferleben. Diesen Erfolg konnte Michael noch 9-mal wiederholen. Im Jahr 1979 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Florida als 17jähriger Vize-Weltmeister. Nur ein Jahr später sicherte er sich bei der EUROPAMEISTERSCHAFT den Titel. Wieder ein Jahr später wurde er WAKO Amateur - Weltmeister. Später wechselte er ins Profilager. Schnell gewöhnte sich Michael an die neue Rundenanzahl, die damit verbundene Konditionsumstellung, die härtere Gangart im Profigeschäft und die steigende Zahl der sportbegeisterten Zuschauer: In allen vier seinerzeit existierenden Profi Verbänden (WAKO-PRO, PKO, ISKA, und IKBF) wurde Michael Weltmeister. Damit ist Michael bis heute Deutschlands erfolgreichster Leichtgewicht Full-Contact-Kick-Boxer – zigfacher Berliner Meister – 10-facher Deutscher Meister – 4-facher Europa Meister und 5-facher Weltmeister davon viermal Profi-Weltmeister (1990-1993).
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Peter Blankenburg * 28.11.47

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Nachdem er mehrere Jahre mit Judo (Berliner Judo Freunde) und Boxen (Hertha BSC) verbracht hatte fand er 1965 zum Sportstudio Brückner um beim Georg Brückner Tae Kwon Do zu lernen. Außer Georg Brückner gehörten zu seinen Trainern Park Jong Soo, Johny Kuhl (ein Berliner der in New York lebte), Fred Wren und natürlich Mike Anderson der oft in Berlin beim G. Brückner war. Mitte der 70er Jahre, Peter Blankenburg hatte mittlerweile sein eigenes Kampfsportstudio, der freundschaftliche Kontakt zum Brückner ist nie abgebrochen, folgte er gerne der Einladung zu Gründung eines Verbandes der eine neue Sportart Deutschland-, Europa- und Weltweit organisieren sollte. Die WAKO und das Kick Boxen waren geboren. Peter Blankenburg war nicht nur Mitgründer sondern auch jahrelang Geschäftsführer der WAKO Germany und Präsident der WAKO Berlin. Bei den meisten Turnieren die in Berlin und Deutschlandweit stattfanden stand er als Organisator seinem Freund G. Brückner zur Seite.
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Klemens Willner * 11.10.1965

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Eiserner Wille, Disziplin und vor allem seine menthale Stärke machen Klemens Willner so erfolgreich. Denn wo einige seiner Konkurrenten pure Muskelkraft einsetzen, kämpft Willner vor allem mit dem Kopf.
Die Faszination und Begeisterung für den Kampfsport packt Klemens schon früh. (Und sicher hat der beeindruckende Bruce Lee seinen Teil dazu beigetragen.) Kickboxen ist für Willner eine der ehrlichsten Sportarten, der verborgene Stärken freisetzen kann. Von Beginn an steht für ihn das Ziel Weltmeister zu werden. Konsequent verfolgt er seinen Traum und nimmt unterschiedliche Jobs an, um sich eine professionelle Ausbildung zum Kickboxer finanzieren zu können. Mit 13 Jahren beginnt er in Berlin bei Georg F. Brückner mit dem Training und bereits nach einem Monat legt er seine erste Gürtelprüfung ab. Um dem talentierten jungen Mann bessere Chancen und vor allem Kämpfe zu ermöglichen, schickt Brückner ihn ins Studio zu seinem Freund Peter Blankenburg. 1983 tritt Klemens zu seinem ersten Vollkontaktkampf an. Die weiteren Stationen seiner sportlichen Karriere sind bekannt: 5 x Deutscher Meister und Europameister. Im Jahr 1991 wird er Weltmeister im Kickboxen und verwirklicht damit sein Ziel, das ihn von Beginn an zu sportlichen Höchstleistungen treibt. 1993 beendet Willner seine Wettkampflaufbahn. Er gehört zu den Glücklichen, die ihre Berufung und ihre Leidenschaft auch zum Beruf machen können.
Nach der Ausbildung zum Fitness-Fachwirt eröffnet der gebürtige Berliner 1994 sein erstes Sportstudio in Brandenburg an der Havel. Er ist ausgebildeter Trainer für Prävention und Rehabilitation und selbstverständlich für Kickboxen. Als Geschäftsführer des Sport-Studio Silence führt Klemens Willner heute ein Unternehmen mit acht Mitarbeitern, das den hohen Ansprüchen seiner Mitglieder und vor allem seinen eigenen gerecht wird. Geradlinig, diszipliniert und mit dem Kopf arbeitet er immer noch wenn es um seine Ziele und Überzeugung geht. Dazu gehört auch das Übernehmen von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung.
Klemens Willner ist u. a. Ausbilder für den Beruf Sport- und Fitnesskaufmann, Mitglied der Prüfungskommission der IHK und seit 2009 Schöffe beim Jugendgericht Brandenburg an der Havel. Neben seinem beruflichen und sozialen Engagement zählt für Klemens Willner aber vor allem die Familie. Seine Frau Ramona und er sind glückliche und leidenschaftliche Eltern der beiden Töchter Josephine und Paula.
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