1. Bundeskadertraining LC 2018
Am Wochenende des 7.–8. April 2018 fand im Bundesleistungscenter LC Köln das erste gemeinsame Training statt.
Die deutsche Nationalmannschaft absolvierte zusammen mit ausgesuchten Sparringspartnern aus dem Junioren-Bundeskader sowie den Absolventen der NRW-Trainerausbildung eine erste Standortbestimmung hinsichtlich der EM 2018 und perspektivisch für die WM 2019.
Schnelligkeitstrainig, technisch-taktische Schulung im Einzel- und Partnertraining sowie individuelles Kampfkonzeptionstraining und wettkampfnahe Trainingsformen standen im Fokus der von den Bundestrainern Zaar, Albers und Rüger geleiteten Trainingseinheiten.
Eine Teambesprechung mit Vorgaben aus dem Jahres-Rahmen-Trainingsplan mit dem Schwerpunkt Disziplin, Wettkampfanalyse und Verhalten in Standardsituationen sowie ein gemeinsames Abendessen rundeten ein gelungenes Wochenende ab.
Ein großes Dankeschön an Kasim Keles für die Unterstützung und Gastfreundschaft.






„Am liebsten höre ich Rock“, sagt Christian Müller. Da wundert es einen nicht, dass der aus Fulda stammende Junioren-Nationalkämpfer es bei der Europameisterschaft so richtig rocken ließ. Der neunzehnjährige angehende Elektroniker, der neben dem Bundesadler auch das Logo der Kampfsportfreunde Fulda trägt, gewann hier die Goldmedaille im Leichtkontakt. Ziemlich genau dann, als sich sein Kampfsportdebüt zum zehnten Mal jährte. Sein bislang größter Erfolg! Dass Christian nicht so gerne liest, aber dafür viel mit WhatsApp hantiert, hat im letzten Jahr seiner Sportkarriere nicht geschadet. Er gewann auf nationaler Ebene sowohl im Pointfighting als auch im Leichtkontakt +94 kg den höchsten deutschen Titel.
„Olympische Luft schnuppern. Das ist mein Traum, seitdem ich denken kann.“, sagt die Julia Irmen. „Ich werde dann zwar nicht mehr selbst im Ring dabei sein können, aber vielleicht darf ich irgendwann als Trainerin dann mal olympische Luft schnuppern“, ergänzt die sympathische Osterhofenerin. Mit ihren sportlichen Leistungen wäre sie allemal eine Kandidatin für den Olympiakader. Mit dem Logo Ihres Heimatclubs „Fighting Sports Team Becker“ gewann Julia Irmen im Jahr 2017 die German Open und auch den Bayern-Pokal. Zum Ende des Jahres dann der ganz große Wurf. Die aus Stralsund stammende Kämpferin stand im WM-Finale in Ungarn und holte sich die Goldmedaille. Hinzu kam die Auszeichnung zur besten Technikerin im Ringsport. Ein Erfolg, der auch die Ehrung als Sportlerin des Jahres zur Konsequenz haben soll.
„Das Glückskäferbuch“ ist das Lieblingsbuch seiner Tochter. Und auch das von ihm selbst. Wir sind allerdings fest davon überzeugt, dass der Weltmeistertitel im Vollkontakt-Kickboxen des Kämpfers vom KBV Erding kein Glück war. Zu stark war seine Performance auf der Weltmeisterschaft in Budapest. Strategie-Spiele begleiten den Schützling von Peter Lutzny in seiner Hosentasche auf seinem Smartphone. Vielleicht ein Indiz mehr, warum Johannes Wolf am Ende ganz oben vom Podest grüßte. Im Jahr 1997 mit Karate gestartet, 2001 ins Boxen gewechselt und 2002 endgültig für das Kickboxen entschieden, so sieht die Karriere des in Moskau (Russland) geborenen Sportlers aus, der Jacky Chan als sein Vorbild angibt.
In einer erfolgreichen US-Comicserie essen vier Ninja-ähnliche Zeichentrickfiguren am liebsten Pizza und verrichten Heldentaten. Nun ja, wir geben zu, Sila Rorderburg aus Köln ist keine Zeichentrickfigur. Aber die Vierzehnjährige isst auch am liebsten Pizza. Und im weitesten Sinne hat sie auch Heldentaten vollbracht. Die Jugendliche, die das Kampfsportcenter Köln e.V. repräsentiert, gewann auf der Europameisterschaft die Goldmedaille im Kick Light. Und das soll noch nicht alles gewesen sein. Sie gewann außerdem noch die Silbermedaille im Leichtkontakt. Und auch national räumte sie in 2017 ab. Sie gewann zwei Serie A-Turniere und die deutsche Meisterschaft.
Das Ergebnis der Online-Wahl steht fest