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Sechs Monate im Amt: Sportdirektor zieht positive Zwischenbilanz

Seit dem 1. Januar 2026 arbeitet Sportdirektor Niclas Hildebrand mit dem gesamten Team des Leistungssportpersonals daran, den Leistungssport der WAKO Deutschland strategisch und organisatorisch neu auszurichten. Nach einem halben Jahr fällt die Zwischenbilanz klar aus: Die Grundlagen für eine moderne, transparente Verbandsentwicklung und leistungsstarke Entwicklung der Athletinnen/Athleten sind gelegt.

Ein Schwerpunkt der ersten Monate lag auf der strategischen Neuausrichtung. Mit der Überarbeitung des Strukturplans 2026–2029 sowie der neuen Bundeskaderkriterien und Nominierungsrichtlinien wurden zentrale Leitplanken geschaffen, die den Verband langfristig stärken und zielgerichtet auf die European Games 2027 sowie die World Games 2029 vorbereiten. Parallel dazu wurden interne Abläufe modernisiert. Die Einarbeitung der neuen Leistungssportreferentin, die Optimierung der Kommunikationswege und die klare Aufgabenverteilung im Trainer- und Referententeam sorgen für mehr Effizienz und Professionalität. Auch die Maßnahmenplanung (JPL) und die Entwicklung bundeseinheitlicher Landeskaderkriterien wurden vorangetrieben.

Im Verwaltungsbereich wurden wichtige Förderprozesse erfolgreich umgesetzt: Der Zuwendungsantrag Leistungssportpersonal 2026/27 wurde fristgerecht eingereicht, der Verwendungsnachweise 2025 vollständig erstellt und Rückmeldungen des Bundesverwaltungsamts eingearbeitet. Diese Schritte sichern die finanzielle Stabilität des Leistungssportbereichs ab. Sportlich war das Trainerteam, der Chef-Bundestrainer und der Sportdirektor bei zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren präsent – darunter der WC in Italien, die CISM-Meisterschaft und das BAKU-LV Turnier in Hammelburg, das Battle of Hamburg, die Century Open und die Deutschen Meisterschaften in Lünen. Die Wettkämpfe boten wertvolle Einblicke in Leistungsstände, Nachwuchsentwicklung und Trainingsqualität. Besonders der Nachwuchs zeigte eine starke Entwicklung und liefert wichtige Impulse für die kommenden internationalen Aufgaben.

Insgesamt waren die ersten sechs Monate geprägt von Vision, Strategie, organisatorischer Stabilisierung, administrativer Präzision und intensiver sportlicher Präsenz. Die geschaffenen Strukturen bilden eine solide Grundlage für die Weiterentwicklung des Leistungssports der WAKO Deutschland.

Kampfrichter-Team der WAKO Deutschland überzeugt beim Flanders Cup 2026

Der traditionsreiche Flanders Cup in Belgien gilt seit jeher als Klassiker unter den europäischen Turnieren der WAKO. In seiner diesjährigen Ausgabe vom 20. bis 21. Juni war die WAKO Deutschland nicht nur mit einer starken Anzahl an Athletinnen und Athleten vertreten, sondern entsandte auch ein fünfköpfiges Team mit einer Kampfrichterin und vier Kampfrichtern. Der Einsatz stand dabei ganz im Zeichen der langjährigen, engen Freundschaft zwischen den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern in Belgien und Deutschland.

Das Team der WAKO Deutschland war sowohl auf der Tatami als auch im Ring vertreten: Maike Peth brachte einmal mehr ihre internationale Routine ein und leitete die diesjährige Delegation. Hüseyin Semerci und Patrik Gjocaj überzeugten durch ihre exzellente Ausbildung und Präzision beim Arbeiten und mit Nick-Anthony Dokuchayev konnte das internationale Parkett erneut großartigen Zuwachs aus Deutschland begrüßen. Im Ring konnte Rateb Hatahet durch seine freundliche und souveräne Art zeigen, wieso er seit so vielen Jahren ein sehr beliebter Kampfrichter ist.

Seit vielen Jahren pflegen die Kampfrichterinnen und Kampfrichter aus Belgien und Deutschland einen intensiven Austausch. Man unterstützt sich gegenseitig bei nationalen und internationalen Turnieren, teilt Best Practices und pflegt eine Kollegialität, die weit über das Sportliche hinausgeht. Der Flanders Cup bot erneut die perfekte Bühne, um diese gewachsene Partnerschaft zu feiern und weiter zu festigen.

Maike Peth, Mitglied des Bundeskampfrichter-Komitees fand nach dem Turnierwochenende lobende Worte für das Team: „Unser Team hat in Belgien eine erstklassige Leistung abgeliefert. Sowohl auf der Tatami als auch im Ring war das Niveau durchweg beeindruckend. Der partnerschaftliche Austausch mit den belgischen Kolleginnen und Kollegen war ein wichtiger Gewinn des Wochenendes. Solche Partnerschaften sind das Fundament für ein starkes und faires europäisches Schiedsrichterwesen und bieten die perfekte Grundlage für die Weiterentwicklung unseres deutschen Teams.“

 

Wer ebenfalls Interesse an einem internationalen Einsatz als Kampfrichterin und Kampfrichter hat, kann sich gerne bei Dennis Oberleiter ([email protected]) oder Tarek Stucki ([email protected]) melden.

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