Über Jimmy Iwinski

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Jimmy Iwinski, 1054 Blog Beiträge geschrieben.

Sportlerin des Jahres 2017 – Sila Roderburg

 

In einer erfolgreichen US-Comicserie essen vier Ninja-ähnliche Zeichentrickfiguren am liebsten Pizza und verrichten Heldentaten. Nun ja, wir geben zu, Sila Rorderburg aus Köln ist keine Zeichentrickfigur. Aber die Vierzehnjährige isst auch am liebsten Pizza. Und im weitesten Sinne hat sie auch Heldentaten vollbracht. Die Jugendliche, die das Kampfsportcenter Köln e.V. repräsentiert, gewann auf der Europameisterschaft die Goldmedaille im Kick Light. Und das soll noch nicht alles gewesen sein. Sie gewann außerdem noch die Silbermedaille im Leichtkontakt. Und auch national räumte sie in 2017 ab. Sie gewann zwei Serie A-Turniere und die deutsche Meisterschaft.

 

 

Vielfältig ist Sila auch in ihrem Musikgeschmack. Rap, Pop und Dancehall findet man in der Playlist der Sportlerin. Die Goldmedaillengewinnerin gibt als Lieblingsbuch „Löcher“ von Louis Sachar an. Auf den Inhalt wollen wir nicht näher eingehen. Aber der Titel erinnert an Silas Lieblingstechnik, den Frontkick. Es hat nämlich den Anschein, dass die Nationalkämpferin, gemessen an Kraft, Geschwindigkeit und Präzision, mit dem Kick Löcher treten möchte. Im Jahr 2018 will das Kadermitglied Sila ihre nationalen und auch internationalen Titel verteidigen. Und wünscht sich, dass weiterhin mehr Menschen auf den Kickboxsport aufmerksam werden.

 

… bei diesen Leistungen sind wir uns ganz sicher! Herzlichen Glückwunsch!

Sportler des Jahres 2017 – Johannes Wolf

„Das Glückskäferbuch“ ist das Lieblingsbuch seiner Tochter. Und auch das von ihm selbst. Wir sind allerdings fest davon überzeugt, dass der Weltmeistertitel im Vollkontakt-Kickboxen des Kämpfers vom KBV Erding kein Glück war. Zu stark war seine Performance auf der Weltmeisterschaft in Budapest. Strategie-Spiele begleiten den Schützling von Peter Lutzny in seiner Hosentasche auf seinem Smartphone. Vielleicht ein Indiz mehr, warum Johannes Wolf am Ende ganz oben vom Podest grüßte. Im Jahr 1997 mit Karate gestartet, 2001 ins Boxen gewechselt und 2002 endgültig für das Kickboxen entschieden, so sieht die Karriere des in Moskau (Russland) geborenen Sportlers aus, der Jacky Chan als sein Vorbild angibt.

Der 29jährige designierte „Zweifachpapa“, dessen Lieblingstechnik der gedrehte Sidekick ist, möchte allerdings in diesem Jahr etwas mehr Zeit mit seiner Familie verbringen. Für den Kickboxsport wünscht sich der bayerische Landesreferent für Ringsport weniger Disziplinen und eine schnelle weltweite Anerkennung,

Herzlichen Glückwunsch, Johannes Wolf!

Sportlerin des Jahres 2017 – Julia Irmen

„Olympische Luft schnuppern. Das ist mein Traum, seitdem ich denken kann.“, sagt die Julia Irmen. „Ich werde dann zwar nicht mehr selbst im Ring dabei sein können, aber vielleicht darf ich irgendwann als Trainerin dann mal olympische Luft schnuppern“, ergänzt die sympathische Osterhofenerin. Mit ihren sportlichen Leistungen wäre sie allemal eine Kandidatin für den Olympiakader. Mit dem Logo Ihres Heimatclubs „Fighting Sports Team Becker“ gewann Julia Irmen im Jahr 2017 die German Open und auch den Bayern-Pokal. Zum Ende des Jahres dann der ganz große Wurf. Die aus Stralsund stammende Kämpferin stand im WM-Finale in Ungarn und holte sich die Goldmedaille. Hinzu kam die Auszeichnung zur besten Technikerin im Ringsport. Ein Erfolg, der auch die Ehrung als Sportlerin des Jahres zur Konsequenz haben soll.

Wenn die Wahlbayerin nicht gerade im Ring steht, zückt sie gerne einmal ihr Smartphone, um einen Blick bei ebay Kleinanzeigen zu riskieren. Und irgendwie wirkt es nicht verwunderlich, wenn auch ihr Lieblingsbuch – Ronda Rousey: „MyFight/YourFight“ – etwas mit Kampfsport zu tun. Dass die zweifache Mutter im Jahr 2018 keine Wettkampfserie verfolgen wird, ist schon etwas schade, doch die Hobbys wie Snow- und Wakeboarden wollen halt auch gepflegt werden. Wenn man so viel Spaß am linken Haken hat wie die Weltmeisterin, dann können wir alle nur hoffen, dass Sie zurück kommt …

… als Trainerin. Bei Olympia. Herzlichen Glückwunsch zur Ehrung „Sportlerin des Jahres“!

Sportler des Jahres 2017 – Christian Müller

„Am liebsten höre ich Rock“, sagt Christian Müller. Da wundert es einen nicht, dass der aus Fulda stammende Junioren-Nationalkämpfer es bei der Europameisterschaft so richtig rocken ließ. Der neunzehnjährige angehende Elektroniker, der neben dem Bundesadler auch das Logo der Kampfsportfreunde Fulda trägt, gewann hier die Goldmedaille im Leichtkontakt. Ziemlich genau dann, als sich sein Kampfsportdebüt zum zehnten Mal jährte. Sein bislang größter Erfolg! Dass Christian nicht so gerne liest, aber dafür viel mit WhatsApp hantiert, hat im letzten Jahr seiner Sportkarriere nicht geschadet. Er gewann auf nationaler Ebene sowohl im Pointfighting als auch im Leichtkontakt +94 kg den höchsten deutschen Titel.

Der frischgebackene Sportler des Jahres, der von Dirk Menzel trainiert wird und als Lieblingstechnik den Backfist angibt, isst am liebsten ein gutes Steak und engagiert sich außerdem bei der Feuerwehr. Christian Müller wünscht dem Sport, dass er weiter so wächst, wie in den letzten Jahren.

Lieber Christian, genau das wünschen wir Dir auch. Herzlichen Glückwunsch!

Personelle Änderungen im Technischen Ausschuss

Neues Amt “Koordinator Bundeskader” und zweiter Jugendkoordinator


Sven Mager übernimmt das neue Amt des Koordinators Bundeskader und damit die administrativen Arbeiten im Erwachsenenbereich.

Bei der Verwaltungsarbeit für den Jugendbereich wird Sven ab sofort von Nino Lavecchia als zweiter Jugendkoordinator unterstützt.

Die Kontaktdaten sind in der Rubrik Kontakt zu finden.

Stefanie Kemper zur Athletensprecherin gewählt

Das Ergebnis der Online-Wahl steht fest


Vom 4. bis zum 11. Februar waren die Kadersportler der WAKO Deutschland erstmalig aufgerufen, ihre Athletensprecher zu wählen.

Dabei haben Steffi Kemper und Katharina Flieser mit je 11 Stimmen die meisten Stimmen erhalten. Gemäß Wahlordnung haben sich die beiden abgestimmt, das Steffi Kemper die Funktion der Athletensprecherin einnimmt und Katharina Flieser übernimmt den Stellvertreterposten.
Wir gratulieren den beiden zur Wahl und bedanken uns auch bei den anderen Kandidaten für die Kandidatur.

Die Bundeskaderathleten wählen ihre Vertreter nach dem Prinzip der einfachen Mehrheit. Der Kandidat mit den meisten Stimmen wird Athletensprecher. Der Kandidat mit den zweitmeisten Stimmen wird stellvertretender Athletensprecher. Die komplette Wahlordnung ist hier einsehbar.

Zur Wahl standen Katharina Flieser, Stefan Hoppe, Stefanie Kemper, Anatoli Kuschnir und Timmy Sarantoudis.

Wahldokumentation

WAKO Trainerausbildungen (C/B/A) ab sofort vom DOSB lizenziert

Mit Schreiben vom 24. Januar 2018 des DOSB-Bildungsreferats liegt uns nun die Anerkennung unserer Trainerausbildungen durch den Deutschen Olympischen Sportbund schriftlich vor.

Die Genehmigungen beziehen sich auf die Ausbildungsgänge C Breitensport, C Leistungssport, B Leistungssport sowie A Leistungssport.

Hierfür wurden von uns Ausbildungskonzepte erarbeitet und eingereicht. Der DOSB hat “keine Abweichungen von den Rahmenrichtlinien” festgestellt, damit sind die o.a. Ausbildungsgänge “ab jetzt im DOSB-Lizenzmanagementsystem verfügbar”, heißt es im Schreiben.

Damit bietet der Bundesfachverband für Kickboxen (WAKO Deutschland) die einzigen vom DOSB anerkannten Trainerausbildungen für die Sportart Kickboxen an.

Vielen Dank an Dr. Gloria Lutzny-Geier, die hier die bundesweite Federführung hatte.

Das Genehmigungsschreiben kann auf der Website der WAKO Deutschland in der Rubrik “Trainerausbildung” als PDF herunter geladen werden.

(pt)

Mitgliederversammlung 2018

Bei der heutigen turnusmäßigen Mitgliederversamlung des Bundesfachverbandes waren alle Landesverbände vertreten, auch viele Referenten und Bundestrainer waren anwesend.
Mit der tags zuvor vorangegangenen Sitzung des Technischen Ausschusses und der DOSB-Feier am Abend geht damit ein langes, arbeits- und ereignisreiches Wochenende, das ganz im Licht der im Dezember erfolgten Aufnahme in den Deutschen Olympischen Sportbund stand, erfolgreich zu Ende.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und blicken voller Zuversicht in das neue Jahr!

Danke an alle

Wir, das Präsidium der WAKO Deutschland, möchten uns bei allen Sportlern, Eltern, Unterstützern, Sponsoren, Referenten sowie bei den Landesverbänden mit deren Präsidien und Geschäftsstellen für die angenehme Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr bedanken und freuen uns über eine Fortsetzung im Jahr 2016.
Ein herzliches Dankeschön möchten wir auch für das gute Miteinander und die gemeinsamen Lösungen sagen, die immer unserem Sport zu Gute kommen.

In den kommenden 365 Tagen mögen Glück, Gesundheit und Erfolg verbunden mit vielen schönen Erlebnissen Eure stetigen Begleiter sein.

Wir wünschen Euch ein gesegnetes und fröhliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie.

Mit sportlichen Grüßen

Jürgen Schorn
Präsident WAKO Deutschland

Ein Traum wird wahr!

Ein Traum, der mit viel Arbeit, viel Engagement und niemals abflachender Motivation zur Realität wurde! Mit dem heutigen Tag ist unser Verband, der Bundesfachverband für Kickboxen – WAKO Deutschland e.V., Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund.


Der 2. Dezember ist ein historischer Tag, der in die nationale Geschichte des Kickboxsportes eingegangen ist. Ist diese Sportart bereits in der gesellschaftlichen Mitte angekommen und erfreut sich hier großer Beliebtheit, findet er seit heute auch ganz offiziell, auf der größten deutschen Sportbühne, seinen Platz. Heute gegen 12:30 Uhr ist die WAKO Deutschland Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geworden und ist damit der nationale Spitzenverband für die Sportart Kickboxen. Auf der Mitgliederversammlung des DOSB in Koblenz entschieden die Delegierten über dessen Aufnahme.

Bereits am 25.08.2016 beantragte die WAKO die Aufnahme in den DOSB und erfüllte hier die satzungsgemäßen Voraussetzungen gemäß den Paragraphen 3 & 4 der Aufnahmeordnung des Sportbundes. Die WAKO ist seit heute Mitglied der Gruppe der Sportverbände ohne internationale Anbindung.

Vorausblick: Mitte nächster Woche tagt das Internationale Olympische Komitee (IOC) und entscheidet über die Aufnahme der WAKO international in den internen Kreis, danach würde die WAKO Deutschland automatisch in die Gruppe der nichtolympischen Verbände zugeordnet werden.

  

Das aktuelle WAKO-Präsidium mit dem Präsidenten Jürgen Schorn, den Vize-Präsidenten Rudi Brunnbauer und Andreas Riem führte die WAKO in den Kreis der nationalen Spitzenverbände. Gegen 12:30 Uhr nahmen Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer die Glückwünsche von Herrn Alfons Hörmann, Präsident des DOSB, entgegen, der die WAKO in einer rund sechsminütigen Filmvorführung vorstellte. Im Anschluss wandte dieser sich an die Mitglieder (Delegierten der nationalen Sportverbände und Landessportbünde) und bat um Abstimmung (Satzung DOSB §26 (3)) über die Aufnahme in den DOSB. Bei nur fünf Enthaltungen entschied man sich für die Aufnahme. Dr. Michael Vesper sprach dem Verband seine Glückwünsche aus und bat im Anschluss die Herren Jürgen Schorn und Rudi Brunnbauer auf die Bühne. Diese übergaben als symbolisches Geschenk die Kickboxhandschuhe von Leonard Ademaj, mit denen der Nationalkämpfer im November dieses Jahres in Ungarn Weltmeister wurde, an den Präsidenten des DOSB, Herrn Alfons Hörmann. Jürgen Schorn dankte in seiner anschließenden Danksagung mit den Worten: „Nach 40 Jahren ist für uns ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Unser jahrzehntelanger Kampf, ein anerkannter Teil in der deutschen Sportwelt zu sein, wurde heute belohnt. Für uns Kickboxer ist das ein historisches Ereignis. Sie können sich sicher sein, dass wir im Sinne des DOSB handeln werden. Vielen, vielen Dank, dass Sie uns Ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Schorn.

Vizepräsident Rudi Brunnbauer, der alle Vorgespräche mit dem DOSB führte und auf der Zielgerade mit seinen Präsidiumskollegen die Weichen stellte, sagte unmittelbar nach dem Erfolg: „Ich bin überglücklich, die Arbeit hat sich gelohnt für unsere Sportler, die nun endlich die Anerkennung bekommen, die sie verdienen“.

Und auch Ehrenpräsident der WAKO Deutschland, Peter Zaar, der die WAKO am Tag zuvor bei der Versammlung des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) vertrat, äußerte sich zu diesem historischen Moment: „Nach einem Scheitern im Jahr 2007 ist heute für mich ein Traum wahr geworden. Ich bin glücklich!“

Andreas Riem, Sportdirektor der WAKO Deutschland, zeigte sich aus der Heimat ebenfalls äußerst zufrieden. Riem: „Ein großes Ziel, das so weit weg zu sein schien, ist nun tatsächlich erreicht. Es fällt sicherlich noch etwas schwer, diesen großen Moment zu realisieren. Der große Einsatz der letzten Jahre, die vielen Stunden Arbeit – hiermit sind sie belohnt worden.“

WAKO Deutschland-Präsident Jürgen Schorn sagte sichtlich stolz:

„Ein jahrzehntelanges Versprechen an alle WAKO-Vereine, an das schon kaum einer mehr wirklich geglaubt hat, wurde nun mit aller Energie und Kraft des Präsidiums in die Realität umgesetzt.

Ein besonderer Dank gilt den über 23.000 Mitgliedern des Verbandes, den angeschlossenen Mitgliedsvereinen, den Funktionärinnen und Funktionären, Bundestrainern, Kampfrichterinnen und Kampfrichtern, dem technischen Ausschuss, Sponsoren, Partnern sowie den Vertretern der Landesverbände.

Heute dürfen wir stolz auf uns, das Erreichte und unsere Sportart Kickboxen sein.“

Text: Lars Eckhoff

Nach oben