Über Jimmy Iwinski

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Vorstellung des Referenten für Breitensportentwicklung

Liebe Sportfreunde,

ich möchte mich gern kurz vorstellen und euch außerdem mein neues Amt grob umreißen. Ich freue mich, die WAKO Deutschland seit Herbst 2022 als Referent für Breitensportentwicklung zu unterstützen.

Ich lebe mit meiner Familie im schönen Hamburg und leite hier seit vielen Jahren die Kickboxsparte der Sportvereinigung Polizei Hamburg von 1920, einem der großen Hamburger Sportvereine, in dem ich vor nunmehr fast 20 Jahren vom Jiu Jitsu zu unserem großartigen Sport, dem Kickboxen, gelangt bin.
Wie in vermutlich den meisten Vereinen und Sportschulen, ist auch bei uns der größte Teil der Sportlerinnen und Sportler dem umfangreichen Bereich des Breitensports zuzuordnen. Sei es der Sportler, der zum beruflichen Ausgleich seit Jahren zweimal pro Woche zum Kickboxtraining kommt und regelmäßig seine Gürtelprüfungen absolviert oder etwa die Sportlerin, die daneben hobbymäßig vielleicht auch an kleineren lokalen oder regionalen Wettkämpfen teilnimmt, um sich im Rahmen ihrer Freizeit mit anderen zu messen und ihre erlernten Fähigkeiten auf die Probe zu stellen, jedoch ohne Ambitionen für überregionale und internationale Wettkämpfe oder gar mit einem Auge auf die Nationalkader schielend. Nicht zu vergessen die vielen Kinder und Jugendlichen, die bei uns allen im und am Kickboxtraining wachsen und ihre Stärken sowie ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln.

Nicht erst mit der Aufnahme der WAKO Deutschland in den Deutschen Olympischen Sportbund ist vieles in unserem Verband in Bewegung gekommen und in meinen Augen auf einem guten Weg. Vor allem in Bezug auf den Leistungssport und die Nationalkader sind wir mit Steffen Große und einer Vielzahl neuer Disziplin-, Stützpunkt- und Funktionstrainer bereits gut aufgestellt und organisiert.
Im Bereich des Breitensports stehen wir hier indes noch ein ganzes Stück weiter am Anfang des Weges. An dieser Stelle möchte ich mich einbringen und helfen, unseren Sport für unsere zahlreichen Breitensportlerinnen und Breitensportler, also unsere breite Basis, stetig und Stück für Stück weiter voranzubringen.
Der Breitensportbetrieb ist richtigerweise Angelegenheit der WAKO Landesverbände und soll dies natürlich auch bleiben. Für eine gemeinsame und erfolgreiche Entwicklung unseres Sports, bei der wir als Kickboxfamilie an einem Strang ziehen und unsere Energien bündeln, ist es dabei zusätzlich aber auch unerlässlich und von großem Vorteil, zentrale sowie länderübergreifende Aspekte und Potentiale unseres Angebots auch auf Ebene der WAKO-Deutschland zu betrachten und zu entwickeln.
Hierzu möchte ich meinen Beitrag leisten und freue mich, Teil des Teams zu sein.

Mit besten Wünschen und sportlichen Grüßen!

Marco Wahl

Zentraler Eröffnungslehrgang im Bereich Ringsport im Nahkampfzentrum der Bundeswehr in Hammelburg

Das Trainings- und Wettkampfjahr 2023 wurde mit der ersten zentralen Kadermaßnahme in den Disziplin K1-Style und Vollkontakt im Nahkampfzentrum der Bundeswehr in Hammelburg eröffnet.

Die zentrale Lehrgangsmaßnahme diente zum einen dem Kennenlernen der neu berufenen Kadersportler/Innen aus dem Bereich Ringsport wie auch der Sichtung weiterer talentierter Athleten.

Schwerpunkte der Lehrgangsmaßnahme waren:

  • Taktik & Technikübungen
  • Aufgabensparring
  • Sparring

Die Sportler/Innen waren hoch motiviert, die gestellten Aufgaben konsequent umzusetzen.

Sowohl der verantwortliche Disziplintrainer Ringsport, Brahim Triqui, wie auch der Funktionstrainer K-1 waren sehr zufrieden mit der Einstellung und den Leistungen der Kader-Athlet/Innen.

Bereits Mitte Februar wird die nächste zentrale Kadermaßnahme für den Bereich Ringsport in Chemnitz stattfinden.

Erfolgreiches 1. Pointfighting Jugend- und Juniorenkadertraining in Hachen

Vom 6. bis zum 8. Januar fanden sich 19 Kaderathleten der Jugend und Junioren im Sport- und Tagungszentrum in Hachen ein. Mit ihnen trainierten zudem neun Kämpfer des Team United, wovon einige den weiten Weg aus Bulgarien und Großbritannien auf sich nahmen, und weitere neun Sportler, bei denen es sich um Freunde und Trainingspartner handelte.

Insgesamt absolvierten die Athleten vier Trainingseinheiten, in denen die Schwerpunkte auf Technik- und Taktiktraining sowie auf verschiedenen Sparringsformen lagen. Bei letzterem konnten mithilfe der Unterstützung einiger Kampfrichter der WAKO Deutschland realitätsnahe Wettkampfbedingungen geschaffen werden.

Neben den intensiven Trainingseinheiten kamen, Dank den optimalen Gegebenheiten des Sport- und Tagungszentrums Hachen, auch Spaß und Teambuilding nicht zu kurz.

 

Steffi Megerle

Europäische Hochschulmeisterschaften 2023

EUC Kickboxen 2023

Nachfolgend eine Information für WAKO-Sportler, die sich im Studium befinden und Interesse haben, an den European Universities Combat Sports Championship 2023 der EUSA (European University Sports Association), welche gemeinsam mit den Sportarten Taekwondo, Judo und Karate vom 20. bis zum 23. Juli in Zagreb/Kroatien stattfindet, teilzunehmen. Ausgetragene Disziplinen sind K1 Styles, Full Contact, Point Fighting und Kick Light mit den folgenden Gewichtsklassen.

Ring disciplines:
K1 Styles
• Male: -67 kg, -71 kg, -75 kg, -81 kg, -86 kg
• Female: -56 kg, -60 kg, -65 kg
Full Contact
• Male: -67 kg, -71 kg, -75 kg, -81 kg, -86 kg
• Female: -56 kg, -60 kg, -65 kg

Tatami disciplines:
Point Fighting
• Male: -63 kg, -74 kg, -84 kg, +84 kg
• Female: -55 kg, -65 kg, +65 kg
Kick Light
• Male: -63 kg, -74 kg, -84 kg, +84 kg
• Female: -55 kg, -65 kg, +65 kg

Neben unseren Bundeskadersportlern möchten wir auch Sportlern, die schon national erfolgreich waren, die Möglichkeit geben an den Europäischen Hochschulmeisterschaften teilzunehmen. Hierzu bitte eine Bewerbung (Kontaktdaten des Sportlers und seiner Uni) bis zum 19. Januar 2023 an die Geschäftsstelle senden.

Der Allgemeiner Deutsche Hochschulsportverband (adh) und die Hochschulen übernehmen im Anschluss die Organisation, Rückfragen dementsprechend bitte an die jeweiligen Stellen richten.

WAKO Deutschland beruft die Bundeskader für das Jahr 2023

Der Bundesfachverband für Kickboxen e.V. wird zum 1. Januar 2023 insgesamt 76 Kickboxerinnen und Kickboxer in seine Bundeskader für das Jahr 2023 berufen.

Weitere 11 Talente der U-16 werden im Nachwuchskader 2 (NK-2 Kader) nominiert.

Nachdem zunächst die Athletinnen und Athleten selbst über die verantwortlichen Trainer über ihren Kaderstatus informiert wurden, sind die neuen Kaderlisten jetzt auch auf der Homepage von WAKO Deutschland online abrufbar.

Spitzensporttagung – optimistischer Blick voraus

“Wir haben intensiv gearbeitet”, sagte Leistungssportdirektor Steffen Große zum Abschluss der Spitzensport-Tagung des Bundesfachverbandes für Kickboxen e.V., die am Sonntag in Balderschwang zu Ende ging. In den zurückliegenden drei Tagen wurden alle leistungssportlich relevanten Themen eingehend besprochen.

Von der Kaderplanung, über die Lehrgangsplanung, den bundeseinheitlichen Nachwuchskaderkriterien, den Nominierungskriterien für internationale Meisterschaften bis hin zum Leistungssportpersonal und der neuen Trainerausbildungskonzeption.

Im Rahmen der Spitzensporttagung hielt der Vizeeuropameister von München 2022 im Gehen, Christopher Linke, ein sehr aufschlussreiches Impulsreferat über „15 Jahre Profisport“, das mitreißende Einblicke in die Höhen und Tiefen des Spitzensports gewährte.

Kader vornominiert

Im Rahmen der Kadernominierung wurde von den verantwortlichen Disziplintrainern und dem Leistungssportdirektor das WAKO-Elite-Team (55 Athleten*innen) ebenso vornominiert wie das Nachwuchs-Team (NK-1), das künftig 21 Athleten*innen umfasst. Darüber hinaus sind weitere 11 Nachwuchssportler*innen für den NK-2 Kader vorgeschlagen.

“Wir werden jetzt zunächst die Sportler informieren und den exakten Kader Ende Dezember 2022 veröffentlichen”, erklärte Steffen Große.

Erfolgreicher Abschluss der B-Lizenz Leistungssport

Mit dem letzten Ausbildungswochenende am 26./27. November konnte unter Leitung des Funktionstrainers für Aus- und Weiterbildung Jimmy Iwinski, mit Unterstützung unseres Präsidenten Oliver Hahl, die im Oktober begonnene WAKO-Trainerausbildung zur B-Lizenz Leistungssport erfolgreich abgeschlossen werden.

Die Ausbildung umfasste insgesamt 60 Unterrichtseinheiten (UE), in denen den Teilnehmern gemäß den Ausbildungsrichtlinien, in Theorie und Praxis, alle für die B-Lizenz Leistungssport relevanten Themenbereiche vermittelt wurden.

Schwerpunkte waren unter anderem der langfristige Leistungsaufbau im Kickboxen, Trainings- und Leistungssteuerung, Mentaltraining, Coaching, Wettkampfanalyse, Leistungsdiagnostik, unsere Kickbox-Disziplinen im internationalen Vergleich sowie Monitoring im Spitzensport unter dem Aspekt von Belastung und Regeneration.

Zusätzlich entwickelte jeder Teilnehmer als Hausarbeit ein schriftliches Konzept, über die Planung und Durchführung eines kickboxspezifischen Lehrgangs. Die Inhalte und Schwerpunkte der Hausarbeit wurden dann am letzten Ausbildungstag, in einem Kurzvortrag von ca. 30 Minuten mit anschließender Diskussion, präsentiert.

Alle Absolventen zeigten gute bis sehr gute Leistungen. Bruno Bohn, Dr. Horst Oswald sowie Dominique und Dietmar Pieczinski konnten die Ausbildung mit Auszeichnung abschließen.

Besonders positives Merkmal der Ausbildung war die gute Zusammenarbeit sowie der rege Erfahrungs- und Informationsaustausch aller Absolventen untereinander. Aus diesem Grund konnte innerhalb kürzester Zeit aus der Teilnehmergruppe ein funktionierendes Team entstehen.

Foto: Absolventen der B-Lizenz 2022 (v.l.: Jimmy Iwinski, Dr. Horst Oswald, Leon Ibrahim, Dominique Pieczinski, Bruno Bohn, Manuel Weick und Dietmar Pieczinski)

Jimmy Iwinski
Funktionstrainer Aus- und Weiterbildung

„Dieses Potenzial müssen wir unbedingt heben“

Im Interview mit dosb.de spricht Oliver Stegemann, Präsident des Deutschen Sportakrobatik Bundes und Mitglied des DOSB-Präsidiums, über den Stellenwert des nicht-olympischen Sports in Deutschland.

Außerdem verrät der gebürtige Heidelberger uns sein sportliches Highlight in diesem Jahr und spricht über eine mögliche Bewerbung um World Games in Deutschland.

Herr Stegemann, welche Bedeutung hat das in der vergangenen Woche vorgestellte Grobkonzept von BMI und DOSB für die Weiterentwicklung des nicht-olympischen Sports?

Im Grobkonzept ist meines Erachtens das Sportfördergesetz der Baustein, der mit am wichtigsten ist. Denn dieses Gesetz ist für alle Spitzenverbände von enormer Bedeutung, um die Planung ihrer Maßnahmen endlich auf ein langfristiges Fundament stellen zu können. Und das schließt sowohl Spitzenverbände olympischer als auch nicht-olympischer Sportarten mit ein. Insofern wird es auch Auswirkungen auf die Entwicklung des nicht-olympischen Sports nehmen.

Im vergangenen Juli fanden die World Games in Birmingham, USA, statt, für den nicht-olympischen Sport das Highlight. Sie waren als Delegationsleiter vor Ort, wie war es aus Ihrer Sicht?

Die World Games in Birmingham waren wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis. Da waren zum einen natürlich die überragenden sportlichen Leistungen des Team D World Games. Mit 47 Medaillen, davon 24 Gold, haben wir erstmals den Medaillenspiegel für uns entscheiden können. Besonders war auch, dass wir erstmals als unter dem Dach des Team D angetreten sind, eine gemeinsame Bekleidung hatten. Das war enorm wichtig für die Identifikation. Und was die Kolleginnen und Kollegen auf den Social Media Kanälen veranstaltet haben, war extrem gut. Dafür habe ich auch von den Verbänden sehr viel positives Feedback bekommen. Man kann auch daran sehen, dass der nicht-olympische Sport mittlerweile einen anderen Stellenwert innerhalb des DOSB innehat.

Juckt es da nicht in den Fingern, ein solches Event auch mal nach Deutschland zu holen?

Das tut es, in der Tat. Wir sprechen ja derzeit viel über eine mögliche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele, irgendwann in der Zeit nach 2034. Dafür haben wir eine Strategie erstellt, in der auch andere Sportgroßveranstaltungen eine Rolle spielen, um einerseits zu zeigen, dass Deutschland das kann. Und um andererseits auch die Begeisterung in der Bevölkerung zu wecken. Sich um die Austragung der World Games 2029 zu bewerben, macht durchaus Sinn und ist Teil unserer Überlegungen. Und es ist ja auch so, dass man bei den World Games Sportarten zu Gesicht bekommt, die durchaus Chancen darauf haben, in das olympische Programm aufgenommen zu werden. Es ist sozusagen ein Blick in die Zukunft der Olympischen Spiele.

Wie bewerten Sie die Entwicklung des nicht-olympischen Sports in Deutschland derzeit?

Er ist definitiv auf einem guten Weg. Die herausragenden Ergebnisse bei den World Games sind Beleg und eine tolle Bestätigung dafür, dass der Aufwuchs der Fördermittel, die das Bundesinnenministerium zur Verfügung gestellt hat, sich ausgezahlt hat. Aber klar ist auch, dass noch viel zu tun ist, um den Stellenwert des nicht-olympischen Sports weiter zu stärken. Insbesondere wenn ich daran denke, Kinder und Jugendliche für den Sport zu begeistern, gibt es gerade im nicht-olympischen Bereich viele Sportarten, die diese Zielgruppe ansprechen. Dieses Potenzial müssen wir unbedingt heben.

(Quelle: DOSB)

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