Über Jimmy Iwinski

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3. Kadertraining des Vollkontaktkaders in Coburg – Vorbereitung auf die WM

Am Wochenende traf sich der Deutsche Vollkontaktkader im Sportstudio in Coburg zum letzten Kadertraining des Jahres. Dieses Training wurde als Vorbereitung auf die bevorstehende WM angesetzt. Die anwesenden Sportler wurden in zwei Trainingseinheiten am Samstag und zwei Einheiten am Sonntag auf die bevorstehenden Aufgeben eingestimmt. Am Samstag stand diesmal nicht das Wettkampfsparring, sondern Technik und Taktiktraining sowie spezielle Ausdauer im Vordergrund. Am Sonntag konnte Ferdinand Mack wegen eines wichtigen anderen Termins nicht mehr anwesend. So leitete Bundestrainer Werner Soßna das Training alleine. Sein Hauptmerk lag am Sonntag in der Angriffsvorbereitung und Weiterführung, sowie Angriffabschluss mit einem Kick. Dies wurde in der ersten Einheit mit dem Partner und in der zweiten Einheit am Sandsack trainiert. Nach der zweiten Trainingeinheit war Bundestrainer Werner Soßna mit den Leistungen einer Schützlinge sehr zufrieden. In der anschließenden Abschlussbesprechung bat er die Kadersportlern die Techniken auch im Heimtraining immer wieder zu üben. Er bedankte sich für den Einsatz und Fleiß den die Teilnehmer in den zwei Tagen gezeigt hatten. Einen Wehrmuttropfen gab es dennoch zu verzeichnen. Jens Lintow hatte Werner Soßna am Sonntag Vormittag darüber unterrichtet, dass Johannes Wolf ein sicher Anwärter auf den WM Titel nicht mit zu WM fahren kann. Er bekommt von seinem Ausbildungsbetrieb nicht frei. Somit fährt das Deutsche Team mit einem sehr kleinen Kader zur WM nach Portugal.

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2. Kadertraining des Vollkontaktkaders in Bad Hersfeld

Am Wochenende traf sich der Deutsche Vollkontaktkader im Sportstudio von Michael Möller in Bad Hersfeld zum 2. Kadertraining vor der anstehenden WM. Nicht alle Kadersportler waren der Einladung der Bundestrainer gefolgt, was sich nun auch bei der Nominierung bemerkbar macht. Die anwesenden Sportler wurden in drei Trainingseinheiten am Samstag und zwei Einheiten am Sonntag auf die bevorstehenden Aufgeben eingestimmt. Neben Technik und Taktiktraining kam auch Ausdauer und Sparring nicht zu kurz. Ein Hauptmerk lag diesmal in der Angriffsvorbereitung und Weiterführung. Am Sonntag Nachmittag waren die Bundestrainer Ferdinand Mack und Werner Soßna mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden. In der anschließenden Abschlussbesprechung konnten zwei Teilnehmer noch eine erfreuliche Nachricht in Empfang nehmen. Nik Bachinger und Lukas Makarewicz wurden zur WM nachnominiert. Obwohl Beide nicht die Nummer eins in ihren Klassen sind, überzeugten sie die Bundestrainer bei den letzten beiden Lehrgängen, so dass sich diese entschieden die Beiden zunominieren. Die Bundestrainer bedankten sich auch bei Michael Möller für die Gastfreundschaft und das bereitstellen seiner Trainingshallen. Auf 600 Quadratmetern hatten die Sportler genügen Platz sich auszutoben. Michael hatte für die Sportler Getränke, Kaffee und Kuchen sowie weitere Kleinigkeiten zum Essen besorgt. Man will auch im nächsten Jahr wieder einen Lehrgang in Bad Hersfeld abhalten.

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WAKO – Deutschland lud zu den German Open (Internationale Deutsche Meisterschaft) nach Berlin

Teilnehmerfeld mit 520 Sportlern aus 103 Vereinen begeistert das Publikum aus Berlin.

Der Titel des Internationalen Deutschen Meisterschaft ist die höchste nationale Errungenschaft eines Kickboxers in Deutschland. Der Einladung des größten Kickboxverbandes WAKO am 14. April 2007 in Berlin folgten 520 Teilnehmer aus 103 Vereinen. Kämpfer aus den Ländern Deutschland, Dänemark, Italien, Österreich, Bulgarien, Belgien, Kroatien, Mazedonien, Ungarn, Griechenland, Finnland, Tschechien, Irland, Norwegen und Schweden schickten zahlreiche Topathleten, um den begehrten Titel zu erkämpfen.

Im Semikontakt konnten sich neben den deutschen Favoriten auch zahlreiche ausländische Kämpfer in ihren Begegnungen durchsetzen. Insbesondere Irland und Belgien, unter anderem mit Kurt Baert, der gegen Tobias Weiß im Finale siegreich war, konnten viele Titel gewinnen. Aber auch das deutsche Semikontaktteam hinterließ einen sehr starken Eindruck. Mit Melanie Moder (Damen -65kg), Christian Welker (-69kg) Robert Knödlseder (-84 kg), Daniel Weil (-89 kg) und Daniel Händel (+94 kg) konnten sich wie erwartet die Favoriten aus Deutschland klar in ihren Gewichtsklassen durchsetzen.

Adriane Doppler meldete sich eindrucksvoll in der Klasse – 70 kg zurück, ebenso wie Carolin Pitzke bei den Frauen – 60 kg. Eine Überraschung war der erste Platz von Monique Stroh die so starke Kämpferinnen wie die Irin Cristina Mc Mahon und Natalie Hein hinter sich lassen konnte.

Im Leichtkontakt waren die Rollen ebenfalls klar verteilt. Neben Dänemark und Irland holte auch das deutsche Team mit altbekannten Gesichtern viele Titel. Vor allem die Sportler aus Nordrhein Westfalen erwiesen sich als  starke Gegner. Die Favoriten im Leichtkontakt wie z.B. Johannes Wolf (-57 kg), Fabian Fingerhut (89 kg) oder Giovanni Nurchi (-94 kg) setzten sich ohne Mühe durch. Paul Schmunk rückte mit seinem Sieg in der Klasse -69 kg zu den Großen im Leichtkontakt auf.

Bei den Damen war die Niederlage von Julia Göldner gegen Julie Mc Hale aus Irland die Überraschung. Von den Deutschen Nationalmannschaftskämpferinnen konnte sich nur Sabine Schnell (+70 kg) den Titel holen.

Bei den Junioren machte erneut Dominik Dellermann (Höchstadt) auf sich aufmerksam. Der Schüler von Vollkontakt Bundestrainer Werner Sossna sicherte sich nicht nur im Leichtkontakt überlegen den Titel, sondern zeigte auch im Vollkontakt welches Potenzial in ihm steckt. So besiegte er im Finale den starken Iren Gregory O Harah im Finale durch ko in der zweiten Runde. Dabei war sich Ex-Weltmeister Michael Kuhr, nachdem er den Vorkampf des Iren gesehen hatte, vor dem Finale noch sicher, dass der Ire klar gewinnen würde. So kann man sich auch als Fachmann täuschen.

Im Vollkontakt holte sich Julia Göldner, in der Klasse -65kg dann den erhofften Titel. Neben ihr konnte sich von den Deutschen nur noch Nadja Fritsche (-70 kg) durchsetzen.

Bei den Herren gab es in der Klasse – 63,5 kg ein packendes Finale zwischen Markus Ritz und Azer Ismailov mit einen knappen Ausgang zu Gunsten von Azer Ismailov. Viktor Hait besiegte im Finale seinen Bruder Dimitri im Finale -71kg. Alexander Meier aus Bayern erkämpfte sich wie schon im letzten Jahr den Sieg und konnte dabei die Bundestrainer von seiner Klasse überzeugen. Bei den Schwergewichten war keiner der Deutschen Topkämpfer am Start, so dass im Finale Kämpfer aus Norwegen gegen Mazedonien standen. Hier sicherte sich der Norweger Andreas Hoftun der einen starken Eindruck hinterließ den Sieg. Alexander Melcher, der am 12.Mai 2007 in Ingolstadt erneut um den Titel des WAKO-Pro Weltmeisters kämpfen wird, war aus diesem Grund nicht angetreten.

Neben den zahlreichen Kickboxkämpfen machten auch die Formenläufer von sich reden. Neben Ronny Grebenstein, der einen Titel des Internationalen Deutschen Meisters errang und eine zweite Platzierung erreichte, war Monique Stroh bei den Damen erfolgreich.

Die WAKO – Deutschland e. V. war mit dem Ablauf und den sehr guten Schiedsrichterleistungen sehr zufrieden. Die gezeigten Leistungen auf der Internationalen Meisterschaft 2007 in Berlin lassen auf eine weitere spannende Saison und Qualifikation zur Welt- bzw. Europameisterschaft im Herbst hoffen.

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Jahreshauptversammlung der WAKO Deutschland in Köln

Nachdem es in der WAKO läuft, gab es bei der Jahreshauptversammlung in Köln nichts gravierendes zu vermelden. Das bestehende Präsidium trat nach vier  Jahren Amtszeit wegen der anstehenden Neuwahlen zurück und wurde von den anwesenden Vertretern der Landesverbände für weitere vier Jahre gewählt. Der Verband funktioniert und in den Landesverbänden steigen die Mitgliederzahlen. Hauptziel ist weiterhin die Aufnahme und Anerkennung im Deutschen Sportbund, welches man weiterhin vorantreiben will. Dazu werden ab dem Jahr 2007 bei den Bundesturnieren Antidopingtest durchgeführt. Man blickt also zuversichtlich in die Zukunft und wird alles daran setzen die WAKO Deutschland weiter nach vorne zu bringen.

Text: ws

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