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Stützpunkttrainer Süd

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Alexander Gleixner

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Stützpunkttrainer Nord

PF

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LK

Martin Albers

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Stützpunkttrainer DEG

Ringsport

Kai Becker

Am Tegelberg 38
94469 Deggendorf

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Hall of Fame

Dr. Ludger Dietze

Dr. Ludger Dietze ist ein Mann der ersten Stunde. Zum Kickboxen kam Ludger im Jahr 1977 über das Taekwondo. Seinen ersten internationalen Einsatz im Kickboxen bestritt er 1979 bei der EM in Italien. 1983 in London wurde er Weltmeister im Semikontakt. Seinen Abschiedkampf bestritt Dr. Ludger Dietze 1986 beim Europacup in Warschau. Danach zwang ihn ein schweres Hüftleiden zur Beendigung seiner aktiven Laufbahn. Dennoch blieb er dem Kickboxen mit ganzem Herzen verbunden. Zum einem als Trainer in seinem Verein und zum anderen als Funktionär in der WAKO. Er wurde 1987 zum Bundestrainer im Semikontakt berufen. In Deutschland leitete er über acht Jahre als Präsident die Geschicke des Verbandes. Unter seiner Führung wurden in Deutschland eine Welt- und Europameisterschaft ausgetragen. Ebenso war er für die Einführung der Geprüften Sicherheit verantwortlich.

Auf Weltebene war Dr. Ludger Dietze von 1991 bis zum Jahr 2000 als Vizepräsident tätig. Der Allrounder, der insgesamt fünf Sprachen perfekt spricht, trat immer sehr bescheiden auf und hasst nichts mehr als Streit, was man in seiner Gutmütigkeit immer wieder spüren konnte. Ihm wurde die Ehrenpräsidentschaft der WAKO verliehen.
Für seine großartigen Erfolge und Taten, sowie seine unermüdliche Einsatzbereitschaft, sei es materiell als auch ideell danken wir Ludger und hoffen, dass sein Einsatz nicht in Vergessenheit gerät.


Ferdinand Mack

*26.12.1959

Begonnen hat der Ausnahmeathlet im Alter von 16 Jahren mit dem Karate. Bereits zwei Jahre später bestritt er die ersten Wettkämpfe im Semikontakt Kickboxen. 1978 wechselte er dann zu der Domäne, die ihn später von Erfolg zu Erfolg führte, nämlich zur Königsdisziplin, dem Vollkontakt Kickboxen. In Mailand wurde er ein Jahr später bereits Europameister und im gleichen Jahr in Tampa (USA) Weltmeister in seiner Klasse. Zur damaligen Zeit fanden in einem Jahr noch Welt- und Europameisterschaften statt. erst später wechselte man zum zweijährigen Turnus. Insgesamt wurde Ferdinand Mack vier Mal Europameister und vier Mal Weltmeister der Amateure. 1988 wechselte er ins Profilager und wurde im gleichen Jahr in Mannheim  Europameister der PKO, dem damaligen Profiverband der mit der WAKO zusammenarbeitete. Weltmeister der PKO und  Intercontinental Champion der ISKA wurde Ferdinand 1991. Er verteidigte all seine Profititel mehrmals erfolgreich.

Aber nicht nur als aktiver Kämpfer stellte er seine Dienste dem Kickboxen zur Verfügung, sondern auch als Verbandsfunktionär steckte er seine ganze Kraft und Energie in den Sport. Ferdinand war von 1987 bis 2011 als Bundestrainer im Vollkontakt Kickboxen tätig. Auch in dieser Tätigkeit kann er auf zahlreiche Welt- und Europameister welche er auch bei seinen Lehrgängen mitgeprägt hat zurückschauen. Selbst nach seiner Hüftoperation kann er das Kicken nicht lassen. Er hat ein Buch über das Kickboxen geschrieben, dass wertvolle Tipps sowohl für Anfänger, Fortgeschrittenen als auch für Trainern enthält.


Peter Zaar

*17.03.1957

Peter Zaar, ein Mann für den die Tugenden Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Gerechtigkeit, Freundschaft, Disziplin, Respekt und Anerkennung nicht nur leere Worte sind, sondern ein Teil seines Lebensinhaltes. Er versucht, all diese Eigenschaften an seine Schüler weiterzugeben. Er ist korrekt und 100 %ig zuverlässig. Begonnen hat er in den 70er Jahren mit dem Kickboxen in Köln. Unter Anleitung von Georg F. Brückners Schüler Gustav Baaden begann er seine Kickboxkarriere in der er vier Deutsche Meistertitel im Leicht - und Semikontakt erkämpfte. Von der Fachpresse wurde Zaar als Favoritenkiller bezeichnet, da er, obwohl er nie an Welt- oder Europameisterschaften teilnahm, doch mehrere Welt- und Europameister schlug.Seit 1990 ist Peter Zaar Bundestrainer im Leichtkontakt Kickboxen. Im letzten Jahrzehnt avancierte er zum erfolgreichsten Trainer Deutschlands, ja sogar Europas. Unzählige Deutsche-, Europa- und Weltmeister wurden in der Talentschmiede Zaar produziert. Der große Erfolg seiner Schüler und das immer wieder bekundete Interesse anderer Trainer hat ihn dazu bewogen ein Buch über Kickboxen zu schreiben. Es wurde daraus das wohl ausführlichste Werk im Bereich von Kickbox Trainingsbüchern, welches nicht nur für Trainer ein nicht mehr wegzudenkendes Leitwerk sein sollte. Seit 1990 modifiziert Peter Zaar federführend das Prüfungsprogramm der WAKO Deutschland als Schnittstelle zum Wettkampf. Seit 1996 ist er für die Trainerausbildung der WAKO Deutschland federführend.

Peter Zaar war zusammen mit Werner Sossna die letzten Jahre Coach der Kickboxlegende Ferdinand Mack. Der Vater von zwei Söhnen wurde 1999 zum Präsidenten der WAKO Deutschland gewählt. Die Entscheidung, das Amt als Präsident zu übernehmen, wurde zunächst aus der Not heraus geboren, nachdem sich niemand zur Wahl stellte um nach Ludger Dietze Verantwortung zu übernehmen. Hier zeigte Peter Zaar wieder einmal Zivilcourage und Verantwortung und übernahm diesen schwierigen Posten. Im nachhinein stellte sich diese Lösung für die WAKO als da Beste heraus was dem Verband zu dem Zeitpunkt hätte passieren können. Unter seiner Regie ging es wieder Aufwärts mit dem angeschlagenen Schiff.

Die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem IAT Leipzig wurde von Peter Zaar und Dr. Michael Bastian ins Leben gerufen. Hier wurde auch in Kooperation die Semi Spezifische Komplexe Leistungsdiagnostik ins Leben gerufen. Ein Jahrzehnt als Weltkampfrichter brachten Zaar weitere internationale Anerkennung.
Peter Zaar betreibt nicht nur Kickboxen, Peter Zaar lebt das Kickboxen. Möge er dem Sport noch lange erhalten bleiben.


Werner Sossna

*07.12.1956

Im Jahr 1979 begann Werner Sossna mit dem Kickboxen. Nachdem er selbst Erfolge verbuchen konnte, entschied er sich nach langer Überlegung seine Laufbahn als Kämpfer zu beenden. Durch die Doppelbelastung als Trainer und Kämpfer litt seine eigene, wie auch die Form seiner Kämpfer. So entschloß er sich schweren Herzens für den Trainerjob, um seinen Talenten die Möglichkeit zu geben durch eine gute Betreuung das Optimale zu erreichen. Im August 1981 legte er vor dem Prüfungsausschuss des damaligen Bayerischen Amateur Kickboxverbandes die Prüfung zum 1.DAN Sportkarate ab. In den kommenden  Jahren arbeitete sich Werner Soßna vom Vereinstrainer über den bayerischen Landestrainer zum Bundestrainer im Vollkontakt hoch. Von 1988 bis 2009 teilte er sich das Amt mit Ferdinand Mack, bevor er aufgrund seines Posten als Weltvizepräsident vom Amt des Bundestrainers zurück trat. In den Jahren als Kämpfer und Trainer kann er auf viele Erfolge zurückblicken. Seine größten Erfolge als Betreuer feierte er mit dem vierfachen Welt- und Europameister Ferdinand Mack aus Mannheim. Bei seinen Erfolgen wurde dieser vom Höchstadter betreut und wusste diese Betreuung zu schätzen, denn auch als er ins Profilager wechselt, stand Werner Soßna weiterhin in seiner Ecke. In seiner Zeit als Bundestrainer der WAKO Deutschland konnte er auch mit der Nationalmannschaft etliche Erfolge feiern.

Im Jahr 1991 wählten ihn die Mitglieder der BAKU e.V. in das Amt des Vizepräsidenten, das er bis Anfang 2014 Ehrenamtlich ausübte. Er übernahm gleichzeitig die Geschäftsstelle. Im Jahr 1997 übernahm er auch die Bundesgeschäftsstelle und ist beim Bundesverband als Vizepräsident tätig.  In den darauf folgenden Jahren versuchte er durch seine Tätigkeit als Geschäftsführer und Vizepräsident der BAKU e.V. den Sport nach vorne zu bringen, und die erreichte Anerkennung der BAKU e.V. innerhalb des BLSV ist auch ein Verdienst des Höchstadters. Er erwarb die Trainer B-Lizenz des deutschen Sportbundes und den F-Übungsleiterschein des BLSV. Im November 1999 wurde er zum Vizepräsidenten des Weltverbandes gewählt um kann somit die Interessen Deutschland optimal vertreten. Vom Rumänischen Kickboxverband wird ihm der Titel "Ehrenpräsident des Rumänischen Verbandes" verliehen. Im Sommer des Jahres 2001 nahm er an der Ausbildung zum höchsten Traineramt im Amateurboxen teil. Er legte unter den Augen von Bundestrainer Helmut Ranze die Prüfung zum A-Boxtrainer ab.

Heute ist er eine Persönlichkeit im Kickboxsport und seine Meinung wird in Kickboxkreisen im In- und Ausland sehr geschätzt. Laut WAKO Präsident Peter Zaar ist Werner Sossna  für das deutsche Kickboxen unentbehrlich.


Peter Harbrecht

Er ist eine Kickbox Legende. Der erste WAKO Weltmeister im Vollkontakt und Vorbild für viele Kampfsportler.

Peter Harbrecht erzielte seine Erfolge durch einen kompromisslosen und technisch Brillanten Kampfstil, der gepaart war mit einer ungeheuren Schlagkraft in Fäusten und Füßen. Mit harten Kombinationen, eisernem Willen, großer Disziplin, ja fast mathematischer Präzision, Logik und Ästhetik dominierte er das Kampfgeschehen von  1977 – 1979. Seine Sportliche Bilanz ist äußerst beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt das er sich mit nur 22 Jahren vom aktiven Kampfsport zurück gezogen hat. Es begann im Frühjahr 1973, Peter Harbrecht wurde von seinem Bruder Hans zum Karate Training mitgenommen. Nach nur zwei Jahren stellten sich die ersten Wettkampferfolge ein. Großen Anteil daran hatte sein Bruder Hans der als Diplomsportlehrer  ein systematisches, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierendes Trainingskonzept für Peter zusammenstellte. Von diesem Training profitierten später auch andere deutsche Spitzenkämpfer, als Hans Bundestrainer der WAKO wurde. Teile dieser Konzepte hat  Peter Zaar in sein hervorragendes Kickbox Lehrbuch einfließen lassen. Vom traditionellen Karate über das Semikontakt kam Peter schließlich zum „Vollkontakt-Karate“, wie es zur damaligen Zeit hieß. Er begründete den Wechsel zum Vollkontakt so: „Hier kann man sein Können zeigen, ohne dass die Launen von Punktrichtern so großen Einfluss auf das Resultat haben. Besonders wenn man durch K.O. gewinnt. Nach diesem Prinzip gestaltete er seine Kämpfe. Wenn er sie nicht durch K.O. gewann, war seine Überlegenheit so klar das kein Zweifel an seinem Sieg aufkommen konnte. Der schnellste K.O. gelang ihm mit einem Halbkreiskick zum Kopf, bei der Europameisterschaft 1978, gegen den Schweden Bo Lind in nur 6 Sekunden, obwohl dieser die Deckung am Kopf hatte.

Peter Harbrecht blieb in den 50 Kämpfen seiner Laufbahn unbesiegt. Er wurde im Halb-Mittelgewicht bis 74 Kg 3x Deutschen Meister, 3x Europameister und 1x Weltmeister. Das war 1978 in Berlin. In der Deutschlandhalle vor einer großen Kulisse von 8000 begeisterten Zuschauern fand die 1. Weltmeisterschaft der WAKO statt. Verantwortlich für diese erfolgreiche Veranstaltung waren Georg F. Brückner und der damalige Weltpräsident Mike Andersen. Peter Harbrecht besiegte in einem grandiosen Kampf den Amerikaner Harold Roth, der in der 2. Runde nur knapp einem K.O. entging. Nach dem Gewinn des 3. Deutschen Meistertitel 1978, den er trotz Trümmerbruch am rechten Daumen gewann, beendete Peter mit 22 Jahren zu Gunsten seiner Beruflichen Laufbahn seine einzigartige Sportliche Kariere.

Mit der Konsequenz die ihm im Sport zu eigen war, hat er sich im Laufe der Jahre bei  Mercedes Benz vom Automechaniker in die Führungsebene vorgearbeitet. Dem Kampfsport ist Peter Harbrecht treu geblieben. Er hat im Laufe der Jahre sein Repertoire an Kampftechniken immer wieder weiterentwickelt und verändert. Trotz einiger gesundheitlicher Probleme trainiert er wenn es seine Zeit zulässt immer noch in seinem alten Verein Budo-Do-Tameshi in Darmstadt.


Peter Kruckenhauser

Peter Kruckenhauser begann 1978 , durch Bruce Lee Filme inspiriert, mit dem Taekwondo. Zu diesem Zeitpunkt wurde viel über das neue All - Style - Karate diskutiert und bereits 1979 wechselte er ins All - Style - Karate. (später Kickboxen) In den darauf folgenden Jahren verbuchte er europaweite Erfolge im Semikontakt  als mehrfacher österreichischer Meister; mehrfacher internationaler Meister, dreifacher Europacupsieger und 3facher Grand Champion. Als Mitfavorit für die legendäre WM in München, erlitt er bei einem Turnier einen komplizierten Handbruch und musste sich einer OP unterziehen, und somit war er als Zuschauer degradiert. Peter Kruckenhauser konnte als einer der ersten in Österreich  auch Erfolge in der neuen Disziplin, Leichtkontakt-Kickboxen verbuchen. Sein Verein den 1984 gegründet hat, zählte zu den erfolgreichsten in Österreich. Sein Meisterschüler war sein Bruder und Freund Michel Kruckenhauser,  der WAKO Europa- und Weltmeister wurde und zweimal den WAKO Pro Welttitel erkämpfte. Seit 1995 ist Peter Kruckenhauser Präsident der WAKO Österreich und eines seiner Ziele wäre eine Vereinigung der Kickboxverbände mit denen er bis heute gute Kontakte pflegt. Auf Grund seines Einsatzes für das Kickboxen wurde ihm der 5 Dan verliehen.

Dem Kampfsport verschrieben, machte er sich sein Hobby zum Beruf und gründete 1992 die Firma Budoland, die er durch die Übernahme der Marken HAYASHI und TOP TEN sowie durch unermüdlichen Einsatz und Willen zum Global Player ausbauen konnte. Ein weltweites Vertriebsnetz wurde aufgebaut und Peter Kruckenhauser konnte  u. a. den WAKO Begründer und Vater des Kickboxen, Mike Anderson als USA Vertriebsmann und Freund gewinnen. Seit Jahren gilt Peter Kruckenhauser auch als Sponsor von großen Events und hervorragenden Sportlern aus allen Bereichen des Kampfsports.


Andreas Lindemann

*1960

Andreas begann 1974 im Alter von 14 Jahren mit dem Kampfsport. Der leidenschaftliche Sportler, der für den Kampfsport lebte wie kaum ein anderer, trainierte schon in jungen Jahren mit sehr viel Disziplin, Ausdauer und Fleiß. 1976 wurde Andreas deutscher Jugendmeister. Einen seiner größten Erfolge feierte der damals 19jährige auf der WM in Tampa/Florida. Dort wurde er Einzel- und Mannschaftsweltmeister im Semikontakt Kickboxen. Mit dem damaligen German Power Team, in de sich die besten Kämpfer Deutschland befanden, sammelte Andreas immer mehr internationale Erfahrung. In seiner Paradedisziplin Semikontakt wurde er 15 Mal deutscher und internationaler deutscher Meister, zweimal Europacup Sieger und einmal Vizeweltmeister.

Doch das Allroundtalent konnte sich auch im Voll- und Leichtkontakt und bei den Formen  mehrere deutsche Meistertitel erkämpfen. Aufgrund seiner herausragenden sportlichen Leistungen wurde ihm 1995 das Amt des Bundestrainers im Semikontakt Kickboxen erteilt. In der Zeit von 1995 - 1998 leistete er in seiner Tätigkeit als Bundestrainer hervorragende Arbeit

Der Träger des dritten DAN eröffnete 1990 ein Fitnessstudio in Bad Nauheim. 1995 absolvierte Andreas sein Diplom Fitnesstrainer und Aerobic A-Trainerschein. Seit 1997 ist er Ausbilder bei Lead international for Fitness and Health. Andreas hat dem Sport viel gegeben und war immer eine Vorbildfunktion für die jungen Sportler. Auf diesem Wege alles gute für die Zukunft.


Birgid Sasse

Birgid Sasse, 3-fache WAKO Weltmeisterin und 3-fache Tae Kwon Do Weltmeisterin, ist mit Sicherheit Deutschlands erfolgreichste Leichtkontakt Kickboxerin und Taekwondo Kämpferin aller Zeiten. 1981 begann Birgid Sasse unter der Trainerlegende und einem der ersten Vollkontakt Kämpfer Deutschlands - dem Bundestrainer des ITF Tae Kwon Do - Ung Kim Lan mit dem Kampfsport. Noch heute trainiert Birgid bei ihrem Trainer in der Dortmunder Schule Budokan. Ihre Erfolgstrainer Sind: Ung Kim Lan, sowie die WAKO Bundestrainer Peter Zaar und Ferdinand Mack. In der WAKO gewann Birgid von 1985 - 2001 insgesamt 10 Deutsche Meister Titel im Semi- und Leichtkontakt Kickboxen, sowie zwei Internationale Deutsche Meisterschaften. Birgid Sasse gewann folgende Weltmeisterschaften der WAKO: 1993 in der Klasse -65 kg in Atlantic City/USA, 1994 in der Klasse -65 kg in Venedig/Italien den der WAKO Pro und 2001 in der Klasse -70 kg in Maribor/Slowenien. Daneben gewann Birgid unzählige Bronze und Silber Medaillen bei Europa-, Welt- und Internationalen Meisterschaften. Birgid's Erfolge sind umso erstaunlicher, wen ihre Lebensgeschichte genauer erforscht wird.

1983 erlitt sie bei einem Autounfall einen beidseitigen Beckenringbruch und Lendenwirbelquerfortsatzabriss bei dem sie bei einem acht Wochen dauernden Krankenhausaufenthalt ans Bett gefesselt war. Durch ihren Siegeswillen konnte sie sich trotz schwerer Krankheit, Belastung durch Beruf, Familie und Babypausen immer wieder aufraffen und ihre Träume und Visionen wahr werden lassen. 1984 bestand Birgid Sasse die Prüfung zum 1. DAN. 1995 kam ihr erste Tochter Kristin und 1997 ihre zweite Tochter Nicole auf die  Welt . Dazwischen und danach nahm sie immer wieder ihr Training auf und startete erfolgreich auf Europa- und Weltmeisterschaften.

Ihr Ehemann Klaus Sasse der ebenfalls Schüler von Ung Kim Lan ist, unterstütze all die Jahre seine Familie. Doch ohne den unerschöpflichen Siegeswillen von Birgid und ihrem ewig motivierenden Trainer Lan wären ihre Erfolge niemals so präsent gewesen. Birgid Sasse "lebt" ihren Sport und erlernt im Moment eine völlig neue Sportart - das Westernreiten - und trainiert  das klassische Boxen. Lassen wir uns überraschen, welche neuen Gipfel Birgid in Zukunft noch erklimmen mag.


Gustav Baaden

*13.08.1941

Mit Gustav Baaden verbindet man heute über 48 Jahre Kampfsporterfahrung. Der gebürtige Berliner  ist ein Pionier der ersten Stunde der WAKO – Deutschland.

Bereits 1953 trainierte er im Charlottenburger Box – Club, bevor er 1962 in die bekannte Sportschule von Georg F. Brückner in Berlin wechselte. Unter Georg F. Brückner lernte er Taekwon Do und Selbstverteidigung. 1974 holten Georg F. Brückner und der aus Florida stammende Mike Anderson die US Elite des Sportkarate wie Bill Wallace, Jeff Smith, Joe Lewis, Gordon Franfs und den Mexikaner Ramiro Guzman nach Berlin. Sowohl Brückner als auch Gustav Baaden ließen sich von der  neuen Kampfsportart Full und Semikontakt Karate überzeugen. Anfang 1976 zog Gustav Baaden mit seiner Frau Evelyne und Sohn Rene nach Köln. Dort eröffnete die Familie eine Fitness und Kampfsportschule, die erste in Raum Köln.

1977 gründeten Georg F. Brückner und Gustav Baaden in Berlin gemeinsam mit Jochen Böckmann, Peter Blankenburg, Gerd Lemmens und Mike Anderson die WAKO –Germany. Schon 1979 gründete Gustav Baaden dann die WAKO – NRW, die sich durch seinen unermüdlichen Einsatz schnell zu den größten Landesverbänden im Kickboxen entwickelte. Gustav Baaden gehörte zu den ersten Weltkampfrichtern mit einer A – Lizenz im Kickboxen. 1979 kam er dann auch bei der zweiten WM in Florida/USA zum Einsatz. Heute kann Gustav Baaden auf eine unglaubliche und kaum vergleichbare Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seine Sportschule, die erfolgreichste Deutschlands, stellt fünf Weltmeister und zahlreiche Deutsche Meister. Sein Sohn Rene Baaden wurde 5x Deutscher Meister und Europameister. Sein Schüler Peter Zaar, heute Präsident der WAKO-Deutschland, besiegte in seiner aktiven Zeit mehrere Welt- und Europameister. Gemeinsam mit Sohn Rene führte er Jean Marc Koumba zum Titel des Weltmeisters der Amateure und der Profis. Koumba wurde zudem Profi-Europameister. Weiterhin erkämpfte sich Schüler Frank Schmidt 1993 den Titel des Weltmeisters.

Weitere große Erfolge erzielten Gustav und Rene mit Trainer Peter Zaar. So wurde Hülya Sahin 1998 Profi-Weltmeisterin, Martin Albers erkämpfte die Weltmeisterschaft 1999 und wurde dreimal Europameister. Marc Frantzen holte den Weltmeistertitel 2002 und Melanie Hahn wurde Weltmeisterin der Juniorinnen.Auch in Zukunft will Gustav Baaden mit seiner Sportschule für Aufsehen in der Kickboxszene sorgen. Sein Trainerteam ist hochwertig ausgestattet. Peter Zaar ist heute Bundestrainer im Leichtkontakt und Rene Baaden ist Bundestrainer der Junioren.

Deine Familie, Frau Evelyne Baaden, Sohn Rene Baaden mit Frau Senada und Enkelchen Layla wünschen dir ebenso wie alle WAKO-Sportler viel Gesundheit und Glück.


Rüdiger Hermann

*08.06.1965  †02.07.2006

Am Sonntag, dem 2. Juli 2006 ist der Gelsenkirchener Rüdiger Hermann im Alter von 41 Jahren überraschend an Herzversagen gestorben. Rüdiger Hermann war jahrelang Mitglied der Nationalmannschaft im Leichtkontakt-Kickboxen. Er war Jugend-Landestrainer von NRW. Noch auf der Deutschen Meisterschaft in Siegen haben wir miteinander gesprochen und gelacht. Niemand hätte damals an den Tod gedacht. Doch hier kann man wieder einmal sehen, wie schnell und unerwartet es jeden von uns treffen kann. Trainer, Funktionäre, Sportler und Freunde, alle waren geschockt, als sie die Nachricht von dem unerwarteten Tod Rüdigers erfahren haben. Rüdiger Hermann war in seinem Heimatverein, dem Polizei SV Gelsenkirchen Trainer, Kassier und Abteilungsleiter. Auch als Kämpfer war er immer noch aktiv zugange. Mit 15 Jahren hat Rüdiger mit dem Kampfsport, damals noch mit Teakwon-Do begonnen.

Ab 1990 wechselte er zum Kickboxen in die WAKO Deutschland. Er kämpfte in den Disziplinen Semi-, Leicht- und Vollkontakt. Rüdiger wurde 12 mal Landesmeister von Nordrhein-Westfalen im Leichtkontakt und 3 mal Landesmeister im Semikontakt. Weiterhin wurde er 2 mal Deutscher und 4 mal Deutscher Vizemeister im Leichtkontakt. Auf Grund dieser Leistungen wurde er von Bundestrainer Peter Zaar auch in den Kader der Deutschen Nationalmannschaft berufen, für die er auch auf der Europameisterschaft die deutschen Farben in Ehre getragen und bestens vertreten hat. Bis zum Schluss war Rüdiger als Trainer erfolgreich. Vor allen Dingen widmete er seine Energie, sein Wissen und seine Erfahrung dem Nachwuchs in der Jugendarbeit. Auch als Kampfrichter war er auf Landes- und Bundesturnieren immer wieder mit Super-Leistungen zu sehen. Er versuchte, dies war nun mal seine Art, es jedem Recht zu machen und die Dinge immer im Guten zu lösen. Eine Tugend, die leider in unserer Ellenbogengesellschaft kaum oder gar nicht mehr zu finden ist.

Das Präsidium der WAKO Deutschland mit Peter Zaar, Werner Sossna, Bernd Reichenbach und Michael Wübke, sowie alle Kickboxer die ihn kannten, werden ihn nicht vergessen. Wir werden Ihm ein ehrendes Andenken bewahren.


Michael Kuhr

*1962

Wir schreiben das Jahr 1974. Im Alter von nur 12 Jahren - fasziniert von Kung Fu Filmen der alten Schule - betrat Michael zum ersten Mal ein Kampfsportstudio, das Sportstudio Blankenburg in der Luxemburger Straße in Berlin Wedding. Er wollte TAE-KWON-DO lernen. Da es keine gesonderten Kindergruppen gab, wagte er mit dem ihn noch heute auszeichnenden Selbstbewusstsein den Schritt in die Gruppe der "Großen". Sehr schnell wurde Michaels außergewöhnliches Talent vom Trainer P. Blankenburg erkannt und zielgerichtet gefördert. Michael brachte zudem alle Voraussetzungen eines leistungsorientierten Sportlers mit: permanenten Fleiß, höchste Disziplin, höchstes Lern- und Auffassungsvermögen, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Kämpferherz und unbändigen Ehrgeiz.

Charakterzüge, die auch heute noch den Grundstein für dauerhaften Erfolg legen. Von Anfang an war Michael mit Begeisterung dabei. Er wurde in der Klasse bis 57 kg auf Anhieb Berliner Meister und wiederholte diesen Erfolg Jahr für Jahr, bis er ungeschlagen die Semi-Contact Turniere in Berlin hinter sich ließ. Seine erste wirkliche Bewährungsprobe stand dann mit nur 16 Jahren bevor: die Deutsche Meisterschaft im Full-Contact Kick-Boxen. Als jüngster Teilnehmer schaffte er das Unglaubliche: nach drei harten Kämpfen stand fest, jüngster Deutscher Meister der Senioren bis 57 kg war Michael Kuhr – der bis dahin größte Triumph in seinem jungen Kämpferleben.  
Diesen Erfolg konnte Michael noch 9-mal wiederholen. Im Jahr 1979 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Florida als 17-Jähriger Vize-Weltmeister. Nur ein Jahr später sicherte er sich bei der EUROPAMEISTERSCHAFT den Titel. Wieder ein Jahr später wurde er WAKO Amateur-Weltmeister.

Später wechselte er ins Profilager. Schnell gewöhnte sich Michael an die neue Rundenanzahl, die damit verbundene Konditionsumstellung, die härtere Gangart im Profigeschäft und die steigende Zahl der sportbegeisterten Zuschauer: In allen vier seinerzeit existierenden Profi Verbänden (WAKO-PRO, PKO, ISKA und IKBF) wurde Michael Weltmeister.

Damit ist Michael bis heute Deutschlands erfolgreichster Leichtgewicht Full-Contact-Kick-Boxer – zigfacher Berliner Meister – 10-facher Deutscher Meister – 4-facher Europa Meister und 5-facher Weltmeister, davon viermal Profi-Weltmeister (1990-1993).


Peter Blankenburg

* 28.11.47

Nachdem er mehrere Jahre mit Judo (Berliner Judo Freunde) und Boxen (Hertha BSC) verbracht hatte fand er 1965 zum Sportstudio Brückner um beim Georg Brückner Tae Kwon Do zu lernen. Außer Georg Brückner gehörten zu seinen Trainern Park Jong Soo, Johny Kuhl (ein Berliner der in New York lebte), Fred Wren  und natürlich Mike Anderson der oft in Berlin beim G. Brückner war. Mitte der 70er Jahre, Peter Blankenburg hatte mittlerweile sein eigenes Kampfsportstudio,  der freundschaftliche Kontakt zum Brückner ist nie abgebrochen, folgte er gerne der Einladung zu Gründung eines Verbandes der eine neue Sportart Deutschland-, Europa- und Weltweit organisieren sollte. Die WAKO und das Kick Boxen waren geboren. Peter Blankenburg war nicht nur Mitgründer sondern auch jahrelang Geschäftsführer der WAKO Germany und Präsident der WAKO Berlin. Bei den meisten Turnieren die in Berlin und Deutschlandweit stattfanden stand er als Organisator seinem Freund G. Brückner zur Seite.


Klemens Willner

* 11.10.1965

Eiserner Wille, Disziplin und vor allem seine menthale Stärke machen Klemens Willner so erfolgreich. Denn wo einige seiner Konkurrenten pure Muskelkraft einsetzen, kämpft Willner vor allem mit dem Kopf. Die Faszination und Begeisterung für den Kampfsport packt Klemens schon früh. (Und sicher hat der beeindruckende Bruce Lee seinen Teil dazu beigetragen.) Kickboxen ist für Willner eine der ehrlichsten Sportarten, der verborgene Stärken freisetzen kann. Von Beginn an steht für ihn das Ziel Weltmeister zu werden. Konsequent verfolgt er seinen Traum und nimmt unterschiedliche Jobs an, um sich eine professionelle Ausbildung zum Kickboxer finanzieren zu können. Mit 13 Jahren beginnt er in Berlin bei Georg F. Brückner mit dem Training und bereits nach einem Monat legt er seine erste Gürtelprüfung ab. Um dem talentierten jungen Mann bessere Chancen und vor allem Kämpfe zu ermöglichen, schickt Brückner ihn ins Studio zu seinem Freund Peter Blankenburg. 1983 tritt Klemens zu seinem ersten Vollkontaktkampf an. Die weiteren Stationen seiner sportlichen Karriere sind bekannt: 5 x Deutscher Meister und Europameister. Im Jahr 1991 wird er Weltmeister im Kickboxen und verwirklicht damit sein Ziel, das ihn von Beginn an zu sportlichen Höchstleistungen treibt. 1993 beendet Willner seine Wettkampflaufbahn. Er gehört zu den Glücklichen, die ihre Berufung und ihre Leidenschaft auch zum Beruf machen können.

Nach der Ausbildung zum Fitness-Fachwirt eröffnet der gebürtige Berliner 1994 sein erstes Sportstudio in Brandenburg an der Havel. Er ist ausgebildeter Trainer für Prävention und Rehabilitation und selbstverständlich für Kickboxen. Als Geschäftsführer des Sport-Studio Silence  führt Klemens Willner heute ein Unternehmen mit acht Mitarbeitern, das den hohen Ansprüchen seiner Mitglieder und vor allem seinen eigenen gerecht wird. Geradlinig, diszipliniert und mit dem Kopf arbeitet er immer noch wenn es um seine Ziele und Überzeugung geht. Dazu gehört auch das Übernehmen von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung. Klemens Willner ist u. a. Ausbilder für den Beruf Sport- und Fitnesskaufmann, Mitglied der Prüfungskommission der IHK und seit 2009 Schöffe beim Jugendgericht Brandenburg an der Havel. Neben seinem beruflichen und sozialen Engagement zählt für Klemens Willner aber vor allem die Familie. Seine Frau Ramona und er sind glückliche und leidenschaftliche Eltern der beiden Töchter Josephine und Paula.


Michael Wübke

*01.11.1965

Der Ausnahmesportler Michael Wübke hat auch nach seiner erfolgreichen Karriere im Kickboxen sein Leben mit großer Leidenschaft dem Sport gewidmet. In seiner Fachsportschule  in Hamburg trainiert der 16-fache Deutsche Meister, Europameister und 2-fache Vizeweltmeister im Leichtkontakt und Semikontakt Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Breiten und Leistungssport.  Sein Training ist geprägt durch die praktische Anwendung seines langjährigen und hochqualifizierten Fachwissens aus der sportlichen Physiotherapie. Michaels starke Persönlichkeit wird deutlich in seinem Training spürbar, wodurch er seinen Schülern und Mitgliedern Werte wie Loyalität, Zuverlässigkeit, Verantwortung, Disziplin und Respekt vermittelt.  Nach seiner sportlichen Karriere als Jugendlicher beim Hamburger Fußballclub St. Pauli, entdeckte Michael Wübke 1984 seine Leidenschaft am Kampfsport. Durch sein beständiges Engagement, Spaß an der Sache und seine hohe Leistungsorientierung begann innerhalb kurzer Zeit seine internationale Erfolgskarriere im Kickboxen in den Disziplinen Semi-, Leicht- und Vollkontakt. 

Neben der eigenen sportlichen Karriere trat Michael 1987 seine berufliche Laufbahn als Trainer an und schloss ebenfalls parallel seine Ausbildung als staatlich geprüfter Physiotherapeut ab. Von 1992 bis 96 war Michael Wübke Vizepräsident und seit 1997 Präsident des Hamburger Kickboxverbandes und Vizepräsident der WAKO Deutschland e.V.. Gemeinsam mit Peter Zaar war er 12 Jahre Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft im Leichtkontakt, die er während der Welt- und Europameisterschaften weiterhin als Physiotherapeut betreut. Das Team wählte Michael als Ehrenbundestrainer im Leichtkontakt.  Aufgrund seiner erfolgreichen Verbandsarbeit im Präsidium konnte er in den vergangenen Jahren im Hamburger Kickboxverband neue Strukturen implementieren, die dazu führten, dass zahlreiche Sportschulen und Vereine in dem Verband beigetreten sind. Auf diese Weise leistet Michael einen entscheidenden Anteil zur Aufnahme des Kickboxsports im Landessportbund Hamburg.   


Julia Irmen (geb. Göldner)

*22.09.1984

Julia betreibt seit 2003 Kickboxen, etwas unklassisch kam sie dabei nicht aus einer anderen Kampfsportart zum Kickboxen, sondern von einer Ballsportart, genauer gesagt dem Volleyball. Nach einer schweren Schulterverletzung die sie sich beim Volleyball zuzog suchte sie eigentlich nur einen sportlichen Ausgleich. Ihr erster Anlaufpunkt war der 1. KC Dingolfing, damals war Kai Becker dort als Trainer tätig. Das große Talent von Julia blieb nicht lange unentdeckt und so wechselte sie nach Plattling, um direkt unter Kai Becker  noch intensiver trainieren zu können. Bereits im Oktober 2003 bestritt sie ihren ersten Wettkampf. Innerhalb eines Ländervergleichskampfes Bayern gegen Österreich musste sie gleich gegen die amtierende Semikontakt Weltmeisterin aus Österreich antreten. Und man glaubte es nicht, Julia konnte diesen Leichtkontakt Kampf für sich entscheiden. Nachdem die Newcomerin auf dem Trainingslager in Silz einen bleibenden Eindruck bei Bundestrainer Peter Zaar hinterließ, folgte prompt die erste Einladung zum Nationalkadertraining. Danach folgte eine beispiellose Karriere: 2 mal Austrian Classics Gewinnerin, 11 mal Deutsche Meisterin, 7 mal IDM Meisterin, 4 mal Deutschlandpokal Siegerin, 3 mal Internationale Deutsche Meisterin im Boxen. Durch ihre Arbeit als Polizeibeamte war Julia oft auch an anderen Orten eingesetzt und konnte so auch bei namhaften Trainern wie Ferdinand Mack, Sven Kirsten und Christian Bauer trainieren. Neben dem sportlichen Geschehen bestimmte aber auch ein privates Ereignis die Karierre von Julia: Sie ging am 9.Juli 2008 den Bund der Ehe ein und wechselte ihren Mädchennamen Göldner in Irmen.

Die sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr waren der DM-Titel im Boxen, 2-fachen DM Titel im Kickboxen, der Vize-Europameistertitel im Vollkontakt und der Europameistertitel im Leichtkontakt. Es gab aber nicht nur Höhen in der bisherigen Laufbahn von Julia. Verletzungen und Niederlagen, vorallem bei einer so steilen Karriere, machten auch der Ausnahmesportlerin zu schaffen. Peter Zaar hatte hier immer sehr wertvolle Tipps und aufmunterte Worte für die Nationalkämpferin und ihren Heimtrainer Kai Becker parat. Das wohl erfolgreichste Jahr 2009 schließt Julia mit vier WM Titeln, bei den Amateuren im Leicht- und Vollkontakt und bei den Profis im Vollkontakt sowie bei den World Police & Fire Games im Boxen ab. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Olympia-Medaille im Boxen – da laufen die Planungen schon in Richtung London 2012.  


Geert Lemmens

*30.01.1945

Wenn man von Karate und Kickboxen in Europa spricht, geht kein Weg an der Person Geert J. Lemmens vorbei. Der gebürtige Belgier, der 1972 nach Hamburg umsiedelte, machte sich zunächst einen Namen als der erfolgreichste belgische Kämpfer aller Zeiten, später als einer der Gründer der WAKO. Geert J. Lemmens zählt zu den „Living Legends“ der Kampfkunst- und Ringsportszene. 
Der von der belgischen Krone zum Ritter geschlagene Lemmens wurde am 30.01.1945 in Geel, nahe der Diamantenstadt Antwerpen, geboren. Als Teenager wollte er boxen. Da es keinen Boxclub in seinem Ort gab, begann er 1964 Karate bei Sensei Leo Aarts zu studieren. Er lernte von den Besten der Szene: Leo Aarts, Francois van Haesendonck, Satoshi Miyasaki, Taiji Kaze, Jon Bluming um nur einige zu nennen. 1968 legte er die Prüfung zum Meistergrad ab und gewann die erste belgische Meisterschaft. Damit legte er sich den Grundstein für eine atemberaubende Wettkampfkarriere. Insgesamt bestritt er mehr als 600 Kämpfe, wovon er fast alle gewann. Als mehrfacher belgischer und deutscher Meister kämpfte er gegen die besten Karateka dieser „Blood & Guts Era“: Benny „The Jet“ Urquidez, Ron Marchini, Gilbert Grüss, Dominique Valera u.a.. Im Ranking des Black Belt Magazine fand sich der Name Geert J. Lemmens unter den drei besten Kämpfern der Welt wieder. Georg Riebartsch sagt: „Der Weg und Umweg des Geert J. Lemmens ist Tat und Geschichte zugleich.“  Nach seiner aktiven Karriere als Kämpfer blieb er der Sache weiter verbunden.

Der mehrfache Familienvater wurde Cheftrainer in Hamburgs größtem Sport-Centrum, dem Budo Club Nippon. Über den Chef des BCN, Herbert Kranz, lernten sich Georg Brückner und Geert J. Lemmens kennen. Zwei Pioniergeister trafen aufeinander und eiferten einer gemeinsamen Vision nach: ein freies, faires und stiloffenes Karate, bei dem weder sportpolitische Differenzen noch undurchsichtige Regeln den Glanz dieser schönen Kunst des Kämpfens raubten. Gemeinsam mit weiteren Wegbegleitern arbeiteten Sie an dieser großen Idee. Im Februar 1977 mündete diese Entwicklung in der Gründung der WAKO. Brückner und Lemmens waren die einzigen Personen, die bei allen drei Meetings zur Gründung der WAKO dabei waren (Paris 1976, Berlin Februar 1977, Berlin Dezember 1977). 1979 schrieb Lemmens das Regelwerk für den Spagat zwischen dem Semi-Kontakt (Light Contact Karate) und dem Vollkontakt (Full Contact) – das Leichtkontakt war geboren. 1979 fand das erste Turnier in Hamburg statt. Zeitzeugen wie Peter Zaar, Karsten Marek und Hans Peter Bohnsack haben damals als Kämpfer an diesem Turnier teilgenommen. Gemeinsam mit seiner Frau Vera und seinen Söhnen Geert W. „Joppe“ und Mark Leo zog er 1980 weiter nördlich und eröffnete ein eigenes Sportstudio in Heide.  

Noch heute ist Geert J. Lemmens aktiv am Geschehen beteiligt. Judo Gene Lebell, selbst eine Legende, bezeichnet Lemmens als „Living Legend“ – eine Legende zum Anfassen. Als Präsident des Schleswig-Holsteinischen WAKO Landesverbandes und Cheftrainer der Lemmens Akademien und des Kanshos Pro Elite Teams gibt er nun seit knapp 40 Jahren sein Wissen weiter. Er ist der Meistermacher. Seine These lautet: „Ein Champion wird gemacht und nicht geboren!“.


Maike Kindl

Maike Kindl, geb. Gölzenleuchter, hat ihren kampfsportlichen Werdegang im Jahr 1995 im Budo Sport Verein Gelsenkirchen begonnen. Von einer recht erfolgreichen Tanzkarriere kommend begann sie zunächst mit dem Taekwon-Do Training, wechselte dann aber sehr schnell zum Kickboxen. Maike spezialisierte sich im Wettkampf auf das Leichtkontakt Kickboxen. Hier wurde sie von ihren Trainern Andree Müller und Norbert Burkowski seit 1998 zu folgenden Titeln geführt (hier nur die wesentlichen Erfolge und Höhepunkte ihrer Karriere):

 6x Landesmeisterin NRW Leichtkontakt, 7 x Deutsche Meisterin Leichtkontakt, 4x Internationale Deutsche Meisterin Leichtkontakt, 3x 1. Platz Leichtkontakt Deutschlandpokal, Maike nahm an 3 Weltmeisterschaften und 2 Europameisterschaften der WAKO teil. Hier konnte sie sich folgende Platzierungen erkämpfen: 1x 3. Platz Weltmeisterschaft Leichtkontakt 1x 2. Platz Weltmeisterschaft Leichtkontakt 1x 1. Platz Europameisterschaft Leichtkontakt Aber auch im Vollkontakt konnte sich Maike 2 Deutsche und 2 Internationale Deutsche Meistertitel erkämpfen.

Für ihre sportlichen Erfolge wurde Maike mehrfach von ihrer Heimatstadt Gelsenkirchen ausgezeichnet und wurde sogar im Jahr 2001 zur Sportlerin des Jahres gewählt. Während ihrer aktiven Laufbahn bestach Maike vor allem durch ihre präzise Technik und konditionellen Fähigkeiten. Kaum eine andere Kämpferin in Deutschland konnte bisher an diese Fähigkeiten anknüpfen. Die einzige Niederlage, die Maike hinnehmen musste, war der Kampf um ihr Herz. Diesen Kampf verlor Sie 1999 auf der Weltmeisterschaft in Caorle an ihren jetzigen Ehemann Dirk Kindl Gemeinsam mit ihm und ihren 3 Söhnen lebt Maike zurzeit in Bottrop NRW.


Dirk Kindl

Dirk Kindl hat seinen kampfsportlichen Werdegang im Jahr 1985 im Alter von 12 Jahren in seiner Heimatstadt Melsungen in Nordhessen begonnen. In diesem Jahr fing er mit dem Kampfsport HO SIN DO an, welches ein koreanisches System ist und dem traditionellen Taekwon-Do sehr stark ähnelt. Unter seinem damaligen Trainer Jürgen Pschibul  konnte Dirk 1993 seine Prüfung zum 1. Dan bestehen und konnte sich seitdem in diesem traditionellen Kampfstil bis zum aktuellen 3. Dan weiterentwickeln. Ende der 80er Jahre kam der Verein, in dem er trainierte, zum Wettkampfsystem des Kickboxens und nahm hier im Verband der WAKO Deutschland e.V. den sportlichen Vergleichskampf auf. Hier kämpfte Dirk in den Jahren zwischen 1989 und 2001 und konnte im Kickboxen etliche Titel und Erfolge feiern.

Hier nur ein Auszug der wesentlichen Erfolge: 5 x Hessenmeister Leichtkontakt,  5 x Deutscher Meister Leichtkontakt, 1 x Deutscher Meister Semikontakt, 1 x Deutscher Meister Vollkontakt, 4 x Internationaler Deutscher Meister Leichtkontakt, 1 x Gewinner Austrian Classics Semikontakt, 1 x 2. Platz World Cup Leichtkontakt, 1 x Europameister Leichtkontakt, 1 x Weltmeister Leichtkontakt. Ebenfalls konnte Dirk sich während seiner Laufbahn einen Deutschen Meistertitel der International Taekwon-Do Federation erkämpfen und gewann auch hier die Italian Open im Leichtkontakt.

Für seine sportlichen Erfolge wurde Dirk mehrfach von seiner Heimatstadt Melsungen in Nordessen ausgezeichnet. Nach Beendigung seiner Wettkampflaufbahn absolvierte Dirk die Ausbildung zum lizenzierten Kickbox-Trainer der WAKO Deutschland. Er trainierte von da an den Landeskader der Senioren in Hessen und nach seinem berufsbedingten Umzug nach Bottrop auch noch 2 Jahre den Landeskader der Senioren in Nordrhein-Westfalen. Vor 2 Jahren wurde Dirk in den erweiterten Kreis der Bundestrainer berufen und befindet sich aktuell im Trainerstab des Bundeskaders für Leichtkontakt Kickboxen. Seinen größten Erfolg konnte Dirk jedoch im Jahre 1999 bei seiner ersten Teilnahme auf einer Weltmeisterschaft erzielen. Hier gewann er zwar noch keine Medaillie, dafür aber das Herz seiner heutigen Ehefrau Maike Kindl, die damals im LK-Team der Damen kämpfte. Heute lebt Dirk mit seiner Frau und 3 Söhnen in Bottrop NRW.


Antonino Spatola

*15.05.1953

Viele  Jahre hat Antonino Spatola kämpfen müssen,  um an sein Ziel zu gelangen: "Die Aufnahme der niedersächsischen Kickboxer in den Landessportbund (LSB)."  Jetzt hat sich sein Traum erfüllt, die Kampfsportler sind aufgenommen. Für den 1. Vorsitzenden des AKBC Wolfsburg, überdies der Präsident des NSKBV e.V. ist sein sportliches Lebenswerk abgeschlossen. Fast zumindest. Spatolas Geschichte ist die eines unendlich langen Ringens mit den Mühlen des Verbandes von immer neuen Anträgen und darauf folgenden Absagen. 17 Jahre lang. Ein Ringen, das viel Kraft gekostet hat: „Jetzt habe ich es endlich geschafft!“, jubelt er.

Der Kampf des Wolfsburgers begann in den 1970er Jahren. Spatola war aktiv und kampfsportbegeistert durch die Filme von Bruce Lee und Co.: „Kickboxen (in den Geburtsstunden und ersten Jahren noch „All-Style Karate“ genannt) war modern, hat mich fasziniert.“ Was nicht in sein Bild passte: Sportler, die ihre Trainer selbst bezahlten, die Topleistungen brachten und keine Hilfestellung von einem Verband/Verein bekamen. Modern, aber unorganisiert. Das musste sich ändern. Damals fing er mit Karate an und lernte über Jahre Kung Fu (Tank Hup Mu Doo Kwan) und „Kickboxen“ beim VfL-Wolfsburg. Wie viele asiatische Kampfsportarten ist auch Tang Hup Mu Doo Kwan nicht nur Kampf, sondern auch Philosophie und fernöstliche Denkweise. Sein Lehrmeister und Trainer dieses einmaligen Kampfsports der fliegenden Füße und Hände, der hohen Sprünge und wirbelnden Kraft Ist Shih Shun Fok, Träger des fünften Dan aus Malaysia. Später arbeitete Spatola bei einem Verein temporär als Trainer. 1988 eröffnete er beim USI Lupo-Martini e.V., dem ältesten ausländischen Fußballclub Deutschlands, die erste Sparte im Kickboxen und gründete bereits 1991 mit anderen Vereinen den Verband NSKBV e.V. (WAKO-Niedersachsen). 1993 folgte die Gründung seines eigenen Kickboxvereins, dem AKBC-Wolfsburg.

Seit 1994 ist er Präsident des Niedersächsischen Kickbox-Verbands, erweiterte einige Male die Satzung. Spatola schrieb beginnend im Jahr 1995 jährlich Anträge an den LSB, stand 1997 vor der Aufnahme. „Dann wurden die Statuten geändert.“ Es lag nun nicht allein in Spatolas Händen, der hoffen musste, dass andere Landesverbände ihre Hausaufgaben machten. So begann Spatolas Odyssee. Aufgegeben hat er nicht. Am 7. Dezember 2011 kam endlich die E-Mail mit der guten Nachricht. Spatola: „Eigentlich kann ich aufhören.“ Eigentlich, denn: „Ein bisschen Arbeit ist noch, aber bald könnte mein Sohn Antony den Verband weiterführen, sofern er will.“ Ziele hat Antonino Spatola noch, sein sportliches Lebenswerk ist erst fast vollendet. Die Aufnahme in den Deutschen Olympischen Sportbund soll noch folgen ... und irgendwann wollen die Kickboxer zu Olympia. Spatola wünscht sich, dass er darauf nicht noch einmal so lange warten muss...


Antony Spatola

*29.04.1978

Er arbeitet ehreamtlich für den Landesverband, und ist mit verantwortlich dafür, dass wir im Dezember 2011 als ordentliches Mitglied im LSB-Niedersachsen aufgenommen wurden. Darüber hinaus arbeitet er auch als Trainer ehrenamtlich  im AKBC-Wolfsburg e.V. bei dem er Mitglied im Vorstand ist. Der begeisterte  Kickboxer und Kung Fu-Mann Antonino Spatola trainierte seinen Sohn Antony bereits als Dreijährigen im elterlichen Wohnzimmer. Dort turnte und eiferte Antony die Übungen seines Vaters nach. In diesem Fall bewahrheitete sich das altbekannte Sprichwort: „Der Apfel fällt nicht weit von Stamm.“ Bereits mit vier Lenzen begann Antony in der Obhut seines Vaters mit dem Kung-Fu Training. "Auf zunächst einfachen, kampfsportspezifischen Gymnastikübungen folgten die ersten Kung-Fu Techniken und 1987 kämpfte er bereits auf WAKO Turnieren im Semi und Leichtkontakt. Parallel startete Antony in den Musikformen  und der erste Titel als Deutscher Meister" war  ihm sicher. In seinem Leistungspass sind zahlreiche Siege und Treppchenplätze amtlich verbucht. Antony ist   8 x  Deutscher Meister (FO),  7 x Deutschland-Cup Sieger (FO), 7 x Gewinner der Internationalen Deutschen Meisterschaft, Mehrfacher Champion des Hessen-Cups, WM-Dritter 1993 (USA), Sieger der WAKO Grand Championships „Austrian Classics“ 95 in Österreich/Brixleggg und Gewinner der Gold- und Silbermedaille bei den Europameisterschaften 1994 (Helsinki). Im Oktober 1995 folgt auf deutschem Boden der ganz große Griff als erster Deutscher nach der Weltmeister-Krone in Musikformen (Softstyle Empty hands). Zusätzlich erkämpft er sich bei der gleichen WM die Bronzemedaille (Softstyle weapons) bei den Formen.

Ergeiz, Durchsetzungsvermögen, Disziplin und Willenskraft stehen für das überaus erfolgreiche Zweigespann von Vater und Sohn. Auftritt in der Budonight 1996 in Berlin und erneut Europameister und EM-Dritter 1996 in Italien /Caorle folgen. 1997 wird er erneut Welt- und Vizeweltmeister in Danzig/Polen. Nach dieser erfolgreichen Serie als Hochleistungssportler in der Weltspitze widmet sich Antony seinem Abitur, welches er 1999 erfolgreich abschließt.

1997 war er bei der Bodogala präsent und siegte im Rahmen der Budo Gala als einziger Deutscher im Ländervergleichskampf Deutschland-USA gegen keinen geringeren als Richard Branden (hall of fame member, USA), den er im gleichen Jahr bei der WM erneut auf Platz zwei verwies.


Rudi Brunnbauer

*04.10.1962

1979 beginnt er im Alter von 16 Jahren mit dem Taekwondo. Bereits vier Jahre später gründet er den KSV Geisenhausen (1983), bei dem er seitdem ununterbrochen 1. Vorsitzender und Mitglied in der WAKO ist. In den Jahren von 1988 bis 1996 leitet er als Vizepräsident der BAKU  die Geschicke des Landesverbandes. Im Jahr 2004 wählen in die Mitglieder zum Präsidenten des bayerischen Landesverbandes.

Er ist der geistige Vater des Online scoring Systems. Im Jahr 2005 gelingt ihm mit einem Porgrammierer die Umsetzung der Vision "Online Scoring". Dieses wird am 01.10.2005 das erste Mal bei einem Turnier eingesetzt. Das Online Scoring hat seitdem die Disziplinen Leicht- und Vollkontakt weitestgehend revolutioniert, weltweit. An seiner Idee orientieren sich die folgenden Turnierprogramme der WAKO.

Er ist aber nicht nur ein hervorragender Funktionär mit vielen weiteren Visionen sondern auch ein erfolgreicher Trainer. Seit Jahren stellt der KSV Geisenhausen unter seiner Leitung mehrere Sportler im Nationalkader im Point Fighting und Vollkontakt. Er kann auf etliche Vize-, Welt- und Europameistertitel sowie dritte Plätze und Worldcupsiege seiner Sportler zurückblicken.


Heinz Klupp

Heinz Klupp wurde 1978 bei der WAKO im VK Deutscher Meister und dann ebenfalls 1978 Dritter im VK -69 kg bei den ersten WAKO Weltmeisterschaften in Berlin (Deutschlandhalle). 1983 wurde er im VK -67 kg dann Weltmeister bei der WAKO WM in London. 1984 -1987 war er dann Kadertrainer im VK für die BAKU. 1987 wurde er von Georg Brückner zum National Coach VK für die WAKO WM in München berufen.

2012 habe er das Kampfkatzenkonzept markenrechtlich schützen lassen und hofft, dass es in der Zukunft richtig einschlägt. Seit Januar 2014 ist er wieder in der BAKU Vorstandschaft als Vizepräsident. 

 


Bernd Reichenbach

* 10.08.1965

Bernd Reichenbach begann 1983 im Alter von 17 Jahren in der legendären Kampfsportschule Blankenburg mit dem Kickboxen. Eine lange, erfolgreiche Karriere als Wettkämpfer mit vielen Deutscher-Meister-Titeln wurde 1993 mit dem Titel des Vizeweltmeisters im LK -79 kg in Atlantik City international gekrönt, wo er auch mit der Mannschaft Team-Weltmeister wurde. Bronze bei der WM 1995 im LK -84 kg sowie der Vize-EM-Titel im LK -89 kg waren weitere Höhepunkte seiner Sportlerlaufbahn. Seit 2008 ist er fest ins Bundestrainer-Team berufen, wo er im Leichtkontakt erfolgreich die Kaderathleten mit betreut. Seit 2014 betreut er den Low Kick und K-1 Bereich.

Neben dem erfolgreichen Ausrichten von Turnieren und der sehr guten Absolvierung der Trainerausbildung bei Peter Zaar rief er die berliner Trainerausbildung ins Leben. Mit Peter Zaar und Martin Albers ist er federführend an der Modifikation des Prüfungswesens als Schnittstelle zum wettkampfnahen Training beteiligt.

Auch als Funktionär beweist er seit Jahren vorbildlich Verantwortung. Als Vizepräsident des Bundes und als Prüfungs- und Ausbildungsreferent ist Bernd Reichenbach für uns Kickboxer immer ansprechbar.


Martin Albers

* 11.01.1975

Martin Albers wurde am 11.01.1975 in Cloppenburg geboren. Im Alter von 14 Jahren begann er bei dem früheren WAKO-Deutschland Präsidenten Jochen Böckmann mit dem Taekwondo Training.

Mit 20 Jahren zog er nach Köln und fing sein Studium zum Diplom-Sportlehrer an der Sporthochschule Köln an. Sofort begann er im legendären Kickbox Studio Baaden unter Leitung von Peter Zaar mit dem Kickboxtraining.

Hier wurden die Grundlagen zu einer vorbildlichen Weltklasse-Kickboxkarriere gelegt. Martin Albers wurde mehrfacher Deutscher sowie Internationaler Deutscher Meister. WM-Bronze sowie dreimaliger Europameister stehen in seiner Erfolgsbilanz. Gekrönt wurde seine Laufbahn mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft in seiner Gewichtsklasse -84 kg im Leichtkontakt 1999.

Der Diplom-Sportlehrer absolvierte nach seiner aktiven Laufbahn bei Bundestrainer Peter Zaar seine Kickbox-Trainerausbildung und ist seit 2007 im Bundestrainer-Team integriert.

Mit Peter Zaar betreut er zusätzlich den NRW Landeskader LK. Als Vizepräsident der WAKO NRW ist er auch als Funktionär immer für den Sport und die Sportler da.

Das Kickbox-Prüfungsprogramm wurde von ihm mitgestaltet und das Kinderprüfungsprogramm von ihm entwickelt. 

Der sympathische Familienvater lehrt im Bonner Raum an Schulen und in Seminaren Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche.

Seit Jahren leitet er das Jugend-Sommercamp der WAKO Deutschland. Martin Albers ist als Mensch und Sportler ein großes Vorbild.


Daniel Delage

Der gebürtige Berliner Daniel Delage lebt das Kickboxen schon seit 1983. Bereits in jungen Jahren, im Alter von 17, begann er seine Karriere beim Kickboxteam Polzfuss. Als Sportler wurde er unter anderem Europameister sowie mehrfacher Berliner Meister, deutscher und internationaler deutscher Meister. Er ist heute lizenzierter Trainer und besitzt den 4. Meistergrad im Kickboxen.
Seit fünf Jahren ist Daniel Delage Landestrainer für Leicht- und Vollkontakt der WAKO Berlin/Brandenburg und seit 2014 ist er auch Bundestrainer für Lowkick und K1 der WAKO Deutschland.
 
Nachdem Daniel schon über 10 Jahre das Kickboxteam Polzfuss geleitet hatte, gründete er aus dem KBT Polzfuss im Jahr 2012 den Verein Combat Berlin.
 
Sein Verein verfügt durch die engagierte Trainerleistung und die motivierten Schüler  über ein starkes Wettkampfteam und war daher auch in den Jahren 2012, 2013 und 2014 der erfolgreichste Verein Berlin/Brandenburgs.
 
Im Jahr 2014 schafften zehn seiner Kämpfer den Sprung in die Nationalmannschaft der WAKO Deutschland.
 
Die internationalen Erfolge sprechen für Daniel Delages Qualität als Trainer.
Christian Schulz – Weltmeister (2005), Stefan Hoppe – Europameister (2012), Murat Top und Karsten Rüger – 3. Platz Weltmeisterschaft (2013), Sophie Bortolon – World Cup-Siegerin im Vollkontakt (2014), Bujar Balaj – World Cup-Sieger im K1 (2014), Karsten Rüger – Europameister (2014) und Stefan Hoppe – Vize-Weltmeister (2015).
Dazu kommen noch national unzählige Berliner und deutsche Meistertitel.
Weiterhin engagiert sich Daniel Delage im Kickbox-Verband Berlin/Brandenburg als Geschäftsstellenleiter und Vizepräsident. Er ist im Bundesverband der WAKO Deutschland nicht nur als Bundestrainer aktiv, sondern auch immer hilfsbereit zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Als großes Ziel hat er sich zur Aufgabe gemacht, die Disziplinen Low-Kick und K1 in die WAKO zu integrieren. Keine leichte Aufgabe, da diese beiden Disziplinen erst seit einigen Jahren in der WAKO Deutschland angeboten werden. Wer aber Daniel Delage kennt, weiß, dass er die außergewöhnliche Herausforderung sucht und auch bewältigen wird.

Sperren

Veröffentlichung gem. Anti-Doping-Ordnung, Artikel 10.13

Name Sperre von Sperre bis Grund der Sperre Bemerkung
Holler Anton 20.02.18 13.08.21 Doping Aberkennung der DM Goldmedaille 2017
Peczkowski Sandra 08.03.18 09.03.22 Doping Beim Boxen festgestellt

Athletensprecher

Stefanie Kemper
Athletensprecherin

Kniprodestraße 5
51067 Köln

E-Mail: Athletensprecher@wako-deutschland.de

Fon: 0152 – 53 78 54 17


Katharina Flieser
Stellv. Athletensprecherin

E-Mail: Athletensprecher@wako-deutschland.de

Koordinator Bundeskader

Sven Mager

E-Mail: kbk@wako-deutschland.de

Fon:

IT Board

Achim Kraus

Frühlingstr. 9
92348 Berg

E-Mail: it@wako-deutschland.de

Mobil: 0151 - 15560683


Martin Schlierf

Korianderweg 33
86169 Augsburg

E-Mail: it@wako-deutschland.de

Fon: 0821/60080675


Patrick Reuter


Augsburg

E-Mail: it@wako-deutschland.de


Peter Trautwein

Herbstgasse 14
34613 Schwalmstadt

E-Mail: it@wako-deutschland.de

Fon: 06691-942 99 53

Adil Triqui


Lünen

E-Mail: it@wako-deutschland.de, adil.triqui@wako-deutschland.de

Ehrenpräsidenten

Dr. Ludger Dietze
Ehrenpräsident


Peter Zaar
Ehrenpräsident

Heckweg 36
50739 Köln

E-Mail: peter.zaar@netcologne.de

Fon: 0221 -5995571

Koordinatoren der Jugend-Nationalmannschaft

Sven Mager (seit 2017)

E-Mail: jugendkoordinator@wako-deutschland.de

Fon:


Nino Lavecchia

E-Mail: jugendkoordinator@wako-deutschland.de


Internetauftritt der Kickbox-Jugend-Nationalmannschaft: www.jugendnationalteam.de
(derzeit nicht aktiv)


Anti-Doping-Beauftragte

Dr. Gloria Lutzny-Geier

antidoping@wako-deutschland.de

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WAKO Webteam

Peter Trautwein

Herbstgasse 14
34613 Schwalmstadt

E-Mail: web-team@wako-deutschland.de

Fon: 06691-942 99 53

Zugelassene Schutzausrüstung

(Stand 12.12.2018)

FirmaArtikelbezeichnungArtikelnummerDisziplin
5 Elements Boxhandschuh FIGHT 400310 (Farbe schwarz)

Adidas Handschuh "Ultimate"  [1] Art. Nr. adi BCR 02 und adi BCB 02

LK, K1, VK, Lowkick

Adidas Handschuh "Open Hand" Art.Nr. adi BFC-R01 und BFC- S01 PF
Adidas

Kopfschutz "adi Zero"

Bestellnummer: adiBHG028
Farbe: weiß, rot, blau, schwarz
Größe: XS, S, M, L, XL

PF, LK, VK, Lowkick, K1

Adidas

Handschuh "PERFORMER"

adiBC01-2-90000-10

LC, KL, FC, LK, K1

Budoland

Wettkampfhandschuh TOP TEN "Superfight 3000"

10 OZ und 8 OZ
- Spezial Edition
- Flame
- Retro
- 3-Tone


2041 - alle Farben
2043 - alle Farben
2044
2045 - alle Farben

VK, Lowkick

LK, K1

Budoland

Wettkampfhandschuh TOP TEN "Superfight 3000"

10 OZ und 8 OZ
Warrior (nur für Jugend)

2046 - alle Farben LK
Budoland Boxhandschuhe TOP TEN "AIBA" 10 OZ 2011 - 4010/6010

VK, Lowkick

LK, K1

Budoland Boxhandschuh TOP "TEN Fight" 10 OZ 2066 - alle Farben VK, LK, Lowkick, K1
Budoland TOP TEN "Superfight 3000 Open Hands" alle Größen 2051 PF
Budoland Open Hands TOP TEN "Fight" alle Größen 2065 PF
Budoland "Ultimate women fight" 10 OZ 2042 LK
Budoland Semi Gloves TOP TEN "Point Fighter" alle Größen

2165 - alle Farben
2166 - alle Farben
2167
2168
2169
2170
2175

PF
Budoland Semi Contact "Pointfighter - fight Elite"

2765 - schwarz

2765 - weiß

PF
Budoland Handschuh "Fight ELITE"

2741-1 (weiss 10oz)

2741-9 (schwarz 10oz)

VK, Lowkick

LK, K1

Budoland Top Ten Kopfschutz "Competition Fight"

4061-4 rot

4061-6 blau

4061-9 schwarz

PF, LK,

VK, Lowkick, K1

Budoland Top Ten Kopfschutz "Avangarde"

4066-4 rot

4066-6 blau

4066-1 weiß

4066-2 gelb

4066-9 schwarz

PF, LK,

VK, Lowkick, K1

Budoland Top Ten Kopfschutz "Avangarde Jochbein" 4063 PF,LK,VK, Lowkick, K1
Green Hill

Handschuh "Tiger" 10 OZ

SKU GBTT-2010-02

SKU BGT 2010-01

Farben  rot, blau,

VK, LK, LowKick, K1
Green Hill

Handschuh "Panther" 10 OZ 

[1]

SKU BGP 2098

Farben  rot, blau, schwarz

VK, LK, LowKick, K1
Green Hill

Kopfschutz "Winning"

KHW 9033

Farben  rot, blau, schwarz

PF, VK, LK, LowKick, K1
Kanchos Handschuh "Profession & Excellence"

LK, K1, VK, Lowkick

KWON Handschuh "Ergo Champ" 10 OZ

4002210, 4003310

Farben  rot, blau, schwarz

VK, LK, LowKick, K1
KWON Handschuh "Phantom" 10 OZ

40151 (rot)
40152 (blau)
40153 (schwarz)

Gr. S, M, L, XL

PF
KWON Kopfschutz "Shocklite CE"

4007601

Farben weiß, blau,

 rot und schwarz

VK, LK, PF, LowKick, K1
MANUS

Boxhandschuh "MANUS Klett V" 10 OZ

101003
10004
101007
10009

Farben:
weiß
schwarz-weiß
blau-weiß
rot-weiß

Vereinsfarben möglich

VK, Lowkick

LK, K1

MANUS Kickboxhandschuh "Manus Open Hands" 150001
150003
150004
Farben:
weiß
schwarz
silber
PF
MANUS Kopfschutz "Abrazo"

620204
620304
620404

PF, VK, LK, Lowkick, K1
Paffen Sport Handschuh "Contest" (ab 1.5.2014)

Art.Nr. 612001 (schwarz)
612002 (rot)
612004 (blau)

LK, VK, Lowkick, K1
PHOENIX "Budo's Finest" 10 OZ 100-BH71W

VK, Lowkick

LK, K1

PHOENIX Handschuh "Professional Line Retro"

100-BH46

Farbe schwarz-braun

VK, Lowkick

LK, K1

PHOENIX Handschuh "Professional line"  [1]

100-BH41

Farbe schwarz-weiß

VK, Lowkick

LK, K1

PHOENIX Kopfschutz "Kickboxing" [1] 100 - KT

VK, Lowkick

LK, K1 und PF

PHOENIX Handschuh Phoenix Point Fighter

100-FES, Farbe: schwarz – Größe S-XL

100-FER, Farbe rot –       Größe S-XL

PF

PHOENIX Handschuh Phoenix Point Fighter 100-FO, Farbe: grau/schwarz – Größe XS-XXL

100-FER, Farbe rot/schwarz        Größe XS-XXL

PF

PHOENIX Handschuh PX 10 oz. 100-BH56, Farbe schwarz

LK, VK, Lowkick, K1

Quantum Kopfschutz "Quantum" RV / Revolution, Einheitsgröße, mit 3 verschiedenen Längen von Klettverschlussbändern lieferbar: S, M, L

PF, LK, VK, Lowkick, K1

[1] Produkt darf weiterhin zugelassen, aber nicht mehr gelabelt werden.

Geschichte und Situation in Deutschland

Auch in Deutschland hat der Verband eine bewegte Vergangenheit hinter sich und hatte in den vergangenen 33 Jahren mit vielen Problemen zu kämpfen. Der Verband erlebte viele Sternstunden, doch es gab auch immer wieder Rückschläge zu verkraften. Es verlief nicht alles reibungslos, auch wenn Deutschland unter der Führung von Georg F. Brückner viele große Erfolge feiern konnte.

Nach dem Rücktritt von Brückner lief es in Deutschland noch einige Jahre ganz gut. Doch nach und nach schrieb der Deutsche Kickboxverband aus den unterschiedlichsten Gründen rote Zahlen. Nach dem finanziellen Desaster der WM von 1995 in Stuttgart, musste der damals gegründete Verband, der den Namen Deutscher Kickboxverband trug, im Jahr 1997 nach finanziellen Problemen den Konkurs anmelden.

Um das Kickboxen in Deutschland nicht untergehen zu lassen, trafen sich am 05.07.1997 einige Kickboxbegeisterte,  die dies verhindern wollten und gründeten die WAKO Deutschland e.V. Man bot nach der Gründung allen Kickboxvereinen an, sich der WAKO Deutschland anzuschließen.

Doch auch mit dem neuen Verband ging es nicht so recht voran. Nach erneuten finanziellen Problemen wechselte die Geschäftsstelle im Jahr 1998 von Hessen nach Bayern.

Von da an ging es dem Verband finanziell besser, da die neue Geschäftsstelle professioneller arbeitete. Im Jahr 1999 stand der neu gegründete Verband jedoch wieder vor dem Ende, da es nach einer erneuten sportlichen Pleite nach der EM in Leverkusen um den Verband nicht sehr gut bestellt war.

Alle waren sich einig, dass es so nicht weiter gehen konnte. Es kam zu einer dramatischen Versammlung, in der Neuwahlen anstanden und der damalige Präsident Ludger Dietze stand nicht mehr zur Wahl. Zunächst war niemand bereit, das sinkende Schiff WAKO Deutschland zu übernehmen.

Letztendlich war es Peter Zaar (Nordrhein-Westfalen), der sich dazu durchringen konnte, als Präsident die Führung des Verbandes zu übernehmen und das Schiff wieder auf Kurs zu bringen und so die WAKO Deutschland e.V. vor dem Untergang zu retten. 

Ihm standen mit Michael Wübke (Hamburg) als Vizepräsident und Werner Soßna (Bayern), ebenfalls als Vizepräsident und Geschäftsführer, zwei weitere Personen zur Seite, denen das Kickboxen ganz besonders am Herzen liegt.

Seit diesem historischen Wechsel in der Verbandsführung geht es mit der WAKO Deutschland stetig bergauf. Nicht nur in finanzieller, sondern auch in sportlicher Hinsicht.

Das Führungsteam besetzte wichtige Positionen mit Personen, bei denen Kickboxen ebenfalls eine besondere Rolle einnimmt und die Interesse daran zeigten, den Verband stärker zu machen. Was dem Führungsstab und seinen Helfern in den folgenden Jahren auch gelang.

Die Turnierorganisation wurde immer wieder verbessert, die Kampfrichterausbildung vorangetrieben und das Online Scoring-System bei den Turnieren eingeführt.

So fanden immer mehr Vereine den Weg in die WAKO und der Verband wurde von Jahr zu Jahr größer. Erfreulich ist auch die große Zahl von Mädchen und Frauen, die im Kickboxen aktiv sind und von Anfang an in unserem Sport integriert waren.

2011 forcierte die WAKO Deutschland mit dem Projekt DOSB ihre Bemühungen auf dem Weg, die seit langem angestrebte Anerkennung des Verbandes durch den Deutschen Olympischen Sportbund zu erlangen. Zur deutschen Meisterschaft in Leipzig startete die Imagekampagne "KICKBOXEN – WIR gehören zur deutschen SPORTFAMILIE".

Im Jahr 2015 wurde mit Jürgen Schorn (Präsident) sowie Rudi Brunbauer, Dirk Kindl und Andreas Riem als Vizepräsidenten ein neuer Vorstand gewählt.

Der WAKO Deutschland e.V. sind zurzeit 15 Landesverbände angeschlossen. Von den angeschlossenen Landesverbänden sind Hessen, Berlin-Brandenburg, Sachsen, Hamburg, Niedersachsen, Bayern, Schleswig-Holstein und das Saarland vom jeweiligen Landessportbund anerkannt. Im Jahr 2017 konnte die WAKO in Deutschland 362 Mitgliedsvereine mit rund 24.000 Mitgliedern verbuchen.

Am 25.08.2016 beantragte die WAKO Deutschland die Aufnahme in den DOSB. Am 2. Dezember 2017 ist der Bundesfachverband für Kickboxen e.V. (WAKO Deutschland) Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) geworden und ist damit der nationale Spitzenverband für die Sportart Kickboxen.
Die WAKO Deutschland wird der Gruppe der Sportverbände ohne internationale Anbindung zugeordnet. Dies ist aus deutscher Sicht ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser immer noch jungen Sportart.

 

Verbandsrechtsausschuss

Werner Ulrich
 

Johannesstraße 49
84144 Geisenhausen

E-Mail: werner.ulrich@web.de

Tel: 08743 - 2652

Jörg Schlemmer
 

Clausweg 4
34626 Neukirchen

E-Mail: (wird nachgetragen)

Tel: (wird nachgetragen)

Sascha Gräske
Stellvertretender Beisitzer



Oliver Hahl
Stellvertretender Beisitzer

Schutzausrüstung

"Der Kampfsport mit Kontakt setzt eine hohe Verantwortung aller Beteiligten voraus. Der Schutz eines Kämpfers muss schon in der Prophylaxe so optimal sein, dass Verletzungen aller Art, besonders aber die für Leben und Gesundheit, vermieden oder wenigstens soweit wie möglich reduziert werden."

Georg F. Brückner

Das Motto lautet: Der beste Schutz ist gerade gut genug!

Die ersten Safety’s für Hände und Füße entwickelte Jhoon Rhee nach Ideen von Bruce Lee. Sie bestanden aus lackiertem PU-Material. In der Praxis zeigte sich schnell, dass die  Materialbeschaffenheit, Passform und Haltbarkeit noch einige Wünsche offen ließ. Von den ersten Schützern bis zum heutigen Sicherheitsstandard war es ein langer Weg mit vielen Hürden und Schwierigkeiten.

Aber auch hier war es Georg F. Brückner, der die Entwicklung der modernen Schutzausrüstung bis zur Perfektion vorantrieb. Vor allem lag ihm die Entwicklung eines funktionstüchtigen Kopfschutzes am Herzen.

Er wollte, dass die Sportler mit vollem Einsatz kämpfen konnten, ohne sich dabei zu verletzen. Er fing an, mit Knetmasse an Gipsköpfen zu modellieren. Seinem Anspruch auf Sicherheit genügte kein bestehendes Produkt.

Die im Handel erhältlichen Modelle hatten gravierende Nachteile. Sie waren für harten Kontakt nur bedingt tauglich, weil die Dämpfungseigenschaften bei hoher Belastung nachließen. Das Material riss an empfindlichen Stellen und konnte nicht dauerhaft repariert werden. Durch mangelnde Passform verrutschten die Helme auch schnell.

Da die Lieferanten und Hersteller auf Ideen und Vorschläge von Georg F. Brückner nicht eingingen, wagte er den Alleingang.

Bis zur Serienreife seines TOP TEN – Equipment investierte er fast 3 Millionen DM. Er gab wissenschaftliche Untersuchungen an der TU in Berlin in Auftrag, um Stoßbeschleunigungen zu messen und Materialien zu prüfen.

Durch das patentierte Bayflex- und Bayfill-Material der Firma Bayer Leverkusen in Verbindung mit der High Tech Erfahrung der Firma Hübner, einem der bedeutendsten Gummiwerke Europas, gelang es, Schutzausrüstungen herzustellen, welche den Ansprüchen Brückners genügten.

Er fertigte einen Prototypen nach dem anderen und ließ sie von Experten und Sportlern testen. Überall dort, wo es notwendig war, wurden nach den Tests Verbesserungen vorgenommen.

 1983 gelang ihm der Durchbruch, doch erst Ende der 80er Jahre begannen die TOP TEN-Produkte, vor allem auch durch den weltweiten Einsatz im Amateurboxen, ihren Siegeszug um die ganze Welt.

 Bei den Olympischen Spielen 1992 wurde TOP TEN  offizieller Ausrüster des Boxturniers. Vorausgegangen waren Untersuchungen des Weltverbandes für Amateurboxen (AIBA), der unter Druck des IOC und der Ärztekommissionen stand und der durch den Einsatz von Brückners Kopfschützern und Handschuhen eine der wenigen Chancen sah, den Boxsport sicher zu gestalten und somit  olympisch zu bleiben.

Wie die Statistiken der AIBA belegen, trug das TOP TEN-Equipment einen wesentlichen Teil dazu bei. Auch wenn sich bis heute die Anzahl der Hersteller von Schutzausrüstungen  stark vergrößert hat, setzen die TOP TEN-Produkte immer wieder neue Standards für Innovation und Qualität, an denen sich andere Hersteller messen lassen müssen.

Die im Wettkampf getragene Schutzausrüstung muss von der WAKO zugelassen sein und die erforderlichen Normen erfüllen. Vorgeschrieben sind  Kopf-, Hand-, Fuß-, Schienbein-, Zahn-, Tief-, oder Brustschutz. 

Zur Orientierung für alle Sportler gibt es hier eine Liste der zugelassenen und geprüften Schutzausrüstung.

 

Abschließend kann man nur noch einmal wiederholen:

Der beste Schutz ist für unsere Sportler gerade gut genug!
Das gilt nicht nur für den Wettkampf, sondern besonders für das tägliche Training.

Die Trainer sind hier in ihrer Verantwortung gefordert und sollten immer mit gutem Beispiel voran gehen, damit nichts die Freude an einem intensiven Training trüben kann.

Anti-Doping Regeln der NADA


Alle Informationen zum Thema Anti Doping sowie weitere Listen (Verbotsliste etc.) und Dokumente findet ihr, wenn ihr den unten angegebenen Links folgt.

 

 

 

 

 

 


Anti-Doping-Ordnung (ADO)


Alle Formulare zum Download findet ihr hier

http://www.nada.de/de/service-infos/downloads/formulare/#.U376-ShXs5k

sowie auch unter Service - Formulare - NADA Formulare:

Weblinks zum Thema gibt es auch in der Rubrik Service > Links.

Wir möchten alle Sportler darauf hinweisen, dass ab dem Jahr 2008 auch bei den Turnieren der WAKO Deutschland Anti Doping Tests durchgeführt werden. Wir bitten euch, die Listen im Internet genau durchzulesen, damit ihr bei den Tests keine Probleme bekommt. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!"

Ihr findet die Listen auch auf den Seiten www.nada-bonn.de.

Portrait

Wir sind eine junge, moderne Sportart mit großem Potenzial für die Zukunft.

Das Kickboxen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es bedarf aber immer noch intensiver Öffentlichkeitsarbeit um das vielschichtige Potenzial zu vermitteln und ins Bewusstsein unserer Gesellschaft zu rücken.

Unser Bundesfachverband für Kickboxen, die WAKO Deutschland ist vielfältig aufgestellt und fördert neben dem Breitensport die Integration durch Sport, Gewaltprävention, Kinder- und Jugendarbeit, Gesundheits- und Frauensport und engagiert sich seit Jahren mit seinen Vereinen bundesweit in verschiedenen sozialen Projekten.

Wir bilden unsere Trainer nach den Richtlinien des DOSB aus. Bei unseren Prüfungs- und Ausbildungsprogrammen steht die Freude am Sport und der Bewegung im Vordergrund. Weitere Aspekte der Trainingsinhalte sind soziales Verhalten, Charakter Schulung, Förderung des Selbstbewusstseins, Konzentrationsfähigkeit, Disziplin, Teamgeist, Bewegungskoordination, Stärkung der Muskulatur, Dehnung, motorische Fähigkeiten, konditionelle Eigenschaften, langfristige Ausbildung der technisch-taktischen Fähigkeiten, Selbstverteidigung, Gürtelprüfungen, Partnerarbeit, Wettkampf.

Die medizinischen und gesundheitlichen Aspekte werden durch Trainingsmethoden, die auf dem neuesten sportmedizinischen sowie sportwissenschaftlichen Stand sind, in die Praxis übertragen. So werden z.B. körperliche Dysbalancen beseitigt oder sie entstehen erst gar nicht.

Durch diese modernste Trainingslehre, die unsere gesellschaftlichen und sozialen Werte in den Vordergrund stellt, ist in Verbindung mit der besten Schutzausrüstung, einem perfekten Regelwerk und einer technisch betonten Ausbildung ein sportliches Netzwerk entstanden, das in der heutigen Zeit ihresgleichen sucht.

Wer sich für unseren schönen Sport interessiert, sollte sich informieren und die Struktur des Vereins oder der Schule seiner Wahl hinterfragen. Es ist empfehlenswert, Vereinen oder Sportschulen beizutreten, die in einem Sportverband organisiert sind, der über mehrere Landesverbände und einen Dachverband innerhalb Deutschlands verfügt, mit allen dazugehörigen Satzungen und Ordnungen. Somit ist eine gewisse Qualität und Kontinuität in der Ausbildung und Organisation sichergestellt.

Einen guten Kickbox-Verein erkennen Sie nicht an den Titeln oder Meistergraden der Kämpfer oder Trainer. Sie erkennen ihn an den Inhalten des Trainings, wie diese vermittelt werden und vor allem an den Charakteren und Qualifikationen der Trainer, die diesen Sport weitergeben.

Hall of Fame

In der "Hall of Fame" sollen all diejenigen Sportler und Funktionäre aufgenommen werden, die große Taten und Leistungen vollbracht und dadurch den Kickboxsport nach vorne gebracht haben. Ohne diese Persönlichkeiten würde es den Sport Kickboxen in dieser Form nicht geben. Wir wollen, dass die Daten der Kickbox-Pioniere von einst und heute nicht in Vergessenheit geraten.

An erster Stelle dieser Hall of Fame steht natürlich der Gründer der Sportart Kickboxen, Georg F. Brückner. Er ist der "Vater des Kickboxsports", und ihm ist es zu verdanken, dass der Sport in der heutigen Form betrieben werden kann. Er organisierte die ersten Veranstaltungen und bald fanden sich viele Anhänger dieser neuen Sportart. Brückner reiste durch ganz Europa und gab Lehrgänge und Seminare, um das Kickboxen nach oben zu bringen. Er war der Gründer der WAKO und veranstaltete auch die ersten Welt- und Europameisterschaften in Deutschland. Weiterhin entwickelte er bereits zu den Anfangszeiten des Kickboxens eine Schutzausrüstung, die noch heute höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandard hält. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Georg F. Brückner es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, Kickboxen zu verbreiten, was ihm auch gelungen ist. Er setzte immer wieder neue Akzente, die noch immer Gültigkeit haben und bis heute nicht grundlegend verbessert worden sind.

Er starb nach langer, schwerer Krankheit am 30. Dezember 1992 im Alter von 62 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin.

Georg, wir werden Dich nie vergessen!!


Georg F. Brückner

"Vater des Kickboxens"
*30.07.1930 †30.12.1992

Der Tod, ob wir ihn erfahren oder nur die Angst davor?Ein Freund stirbt, und uns, die wir Ihn liebten macht die Todesbotschaft fassungslos. Sein Tod, mit dem so schnell niemand gerechnet hatte, ließ uns erkennen, wie unwiderruflich unser Leben ist - unwiderruflich im Gedächtnis der Lebenden.

Als Georg F. Brückner damals starb, hatte mich das zutiefst erschüttert. Damit war nicht nur ein Freund und Zeitgenosse von uns gegangen, sondern ein Mensch der für den Kickboxsport lebte. Ich persönlich habe Georg F. Brückner 1980 in London kennen und schätzen gelernt. In seinem Handeln war er stets darum bemüht den Kickboxsport nach vorne zu bringen, auch wenn er dafür aus verschiedenen Richtungen immer wieder heftig attackiert worden ist. Er überzeugte durch Aufrichtigkeit und Solidarität, wo andere durch Lautstärke und Ablenkungsmanöver versuchten zu beeinflussen. Selbst im Erfolg zeichnete Ihn eine dankbare Bescheidenheit aus. Weniger dachte er an persönlichen Ruhm und Reichtum, als an die selbstlose Unterstützung eine gute und sichere Schutzausrüstung herzustellen, um "Seinen Sport" noch attraktiver und sicherer zu machen. Dies begründete und festigte auch über die Landesgrenzen hinaus seinen noch wachsenden Ruhm.

Die ganze Tiefe und Größe seines Lebenswerkes wird sich erst in Zukunft würdigen lassen. Doch schon jetzt kann festgestellt werden, dass es ohne Ihn und seinen unermüdlichen Einsatz, das Kickboxen in dieser Form in Europa nicht geben würde. Selbst in den letzten Jahren, als er sich seiner Krankheit schon bewusst war, ließ er es sich nicht nehmen für den Kickboxsport tätig zu sein. Ich hatte Ihn zuletzt kurz vor seinem Tod bei einem Nationalmannschaftslehrgang in Köln gesprochen und er war wie immer voller Ideen das Kickboxen weiter nach vorne zu bringen.

Durch seine Leistung als "Vater des Kickboxens" hat Georg F. Brückner bereits heute einen Anspruch darauf einen Platz unter den Persönlichleiten des Sports unserer Gegenwart.

"Ein tiefer Schmerz bohrt sich in unsere Seele. Die Erinnerung aber spendet den Trost, einen aufrichtigen Freund erlebt zu haben. Ich bin stolz darauf Georg F. Brückner gekannt zu haben und bedauere all diejenigen, die Ihn immer falsch einschätzten"

Im Namen seiner vielen Freunde auf der ganzen Welt und auf das man Ihn nie vergessen möge

Werner Soßna ( Vizepräsident und Geschäftsstelle WAKO Deutschland e.V.)

Geschäftsstelle

Jessica Litzen
Call-Center

09563 5499254

Die Geschäftsstelle ist
montags bis donnerstags jeweils von 9:00 bis 14:30 Uhr

telefonisch erreichbar.


 


ACHTUNG: Die Geschäftsstelle ist von Samstag, 03.11.2018 bis Montag, 12.11.2018 nicht besetzt.


Frank Zimmermann
Geschäftsstellenleiter

Bayernstr. 11
63939 Wörth am Main

E-Mail:  

geschaeftsstelle@wako-deutschland.de

Sponsoren

Budoland Sportartikel Vertriebs GmbH

Am Grießenbach 8
83126 Flintsbach

www.budoland.de

info@budoland.de


Bundestrainer

Cheftrainer

Kai Becker

Am Tegelberg 38
94469 Deggendorf

E-Mail: vk@wako-deutschland.de

Mobil: 0160 - 8 33 95 79

Disziplintrainer Tatami

PF

Frank Feuer

Ostende 2c
22045 Hamburg

E-Mail: pf@wako-deutschland.de

Fon: 040 23546748
Fax: 040 74392417
Mobil: 0173 5966866

Funktionstrainer

PF

Sven Mager



E-Mail: pf@wako-deutschland.de

Leonard Ademaj



E-Mail: pf@wako-deutschland.de

Disziplintrainer Tatami

LK

Peter Zaar

Heckweg 36
59739 Köln

E-Mail: lk@wako-deutschland.de

Fon: 0221 - 5 99 55 71

Funktionstrainer

KL

Karsten Rüger



E-Mail: lk@wako-deutschland.de

Disziplintrainer Tatami

Marco Pultke

Bodmerstr. 11
12307 Berlin

E-Mail: formen.bt@wako-deutschland.de

Fon: 030 – 68 08 47 84
mobil: 0170 – 1 82 10 80

Disziplintrainer Ring

Ringsport

Peter Lutzny

Steyrerfeld 22
85456 Wartenberg

E-Mail: vk@wako-deutschland.de

Fon: 08762-5613

Nachwuchstrainer

Alexander Gleixner

E-Mail: jugend.bt@wako-deutschland.de

Fon: 09405 - 5106
Mobil: 0160 - 4539481

Brahim Triqui

Mengederstr. 78
44536 Lünen-Brambauer

E-Mail: jugend.bt@wako-deutschland.de

Fon: 0174-1844584

Leitung

Katharina Flieser

E-Mail: jugend.bt@wako-deutschland.de

Assistenten

Denis Hahne


Timmy Sarantoudis


Aktuelles

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Referenten

Sven Mager
Leistungssportreferent


   

E-Mail: 

Fon:


Lars Eckhoff
Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Müllerstr. 75
26386 Wilhelmshaven    

E-Mail: Medien@wako-deutschland.de

Fon: 017623794222


Sven Schiller
Referent / Koordinator Musikformen

E-Mail: formen@wako-deutschland.de

Fon: 01511 1607024


Dirk Schallhorn
Kampfrichterwesen Ringsport

c/o Sportschule Wübke
Gaußstraße 128
22765 Hamburg

E-Mail: kampfrichter@wako-deutschland.de


Helge Lohmann
Kampfrichterwesen Tatami

E-Mail: kampfrichter@wako-deutschland.de


n.n.
Ausbildungs- und Prüfungsreferent

 
 

E-Mail: ausbildung@wako-deutschland.de

 

Dr. Gloria Lutzny-Geier
Leitende Lehrreferentin – Trainerausbildungen

Traubenweg 5
91315 Hochstadt

E-Mail: Uebungsleiter@wako-deutschland.de

Fon: 09193 501456


Stefanie Kemper
Gleichstellungsbeauftragte

Kniprodestraße 5
51067 Köln

E-Mail: gleichstellung@wako-deutschland.de

Fon: 0176 - 80717062

Präsidium

Jürgen Schorn
Präsident

Wichernweg 26
96106 Ebern

E-Mail: j.schorn@wako-deutschland.de

Fon: 09531 - 940688


Andreas Riem
Vizepräsident 

Wegebach 6
34613 Schwalmstadt

E-Mail: andreas.riem@wako-deutschland.de

Fon: 0 56 81 - 777 958

Bürozeiten:

  • Montag, Mittwoch, Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr
  • Mittwochnachmittag von 16.00 bis 19.00 Uhr

Rudi Brunnbauer
Vizepräsident

Frontenhausener Straße 28
84144 Geisenhausen

E-Mail: rudi.brunnbauer@wako-deutschland.de

Fon: 08743 - 322177
Fax: 08743 - 2388

Landesfachverbände


BERLIN-BRANDENBURG

www.wako-in-bb.de

BKBU e.V. 

  • Geschäftsstelle:

    Daniel Delage
    Ruhrstr. 12a
    10709 Berlin 
    Fon: 030 / 86 00 84 52
    info@bkbu.de

  • Präsident:

    Lars Ulf Kremps
    Friedrich Engels Straße 10
    16225 Eberswalde
    praesident@bkbu.de

BADEN-WÜRTTEMBERG

www.wako-in-bw.de

BWKBV e.V.

  • Geschäftsstelle:

    Manuela Zahn
    Erzbergerstraße 34
    88518 Herbertingen/Marbach
    gs@wako-bw.de 
     
  • Präsident:

    Rainer Knell
    Ludwig-Börne-Str.9
    67061 Ludwigshafen a. Rh.
    Tel. 0176 - 36108365
    r.knell@wako-bw.de

BAYERN

www.wako-in-by.de

BAKU e.V. 

  • Geschäftsstelle:

    Andreas Puchta
    Losbergstraße 12
    96106 Ebern
    Fon: 09531 - 944 624
    Fax:08743 / 2388 (Umleitung über Rudi)
    geschaeftsstelle@baku-ev.de 
    Geschäftszeiten Mo-Fr. 18:00 bis 20:00 Uhr

  • Präsident:

    Rudi Brunnbauer
    Frontenhausener Straße 8
    84144 Geisenhausen
    Fon: 08743 30 34 14
    Fax: 08743 23 88 
    rudi.brunnbauer@baku-ev.de



BREMEN

wako-in-hb.de

KBVB e.V.

  • Präsident / Geschäftsstelle:

    Frank Feuer
    Ostende 2c
    22045 Hamburg
    E-Mail: info@feuer-sports.de
    Fon: 040 23546748
    Fax: 040 74392417
    Mobil: 0173 5966866

  • Vizepräsident:

    Antony Spatola
    Stichlingstraße 15
    38448 Wolfsburg
    E-Mail: a.spatola@gmx.de
    Mobil: 0172 1480084
  • Vizepräsident:

    Himmet Kaysal
    Friedrichstraße 9
    25548 Kellinghausen
    E-Mail: kaysal@gmx.de
    Mobil: 0173 9232229
    Fon: 06151 97 77 85
    Fax: 06151 97 77 81

HAMBURG

www.wako-in-hh.de

HKBV e.V.

HESSEN

www.wako-in-he.de

HKBV e.V. 

  • Geschäftsstelle

    Andreas Riem
    Wegebach 6
    34613 Schwalmstadt
    Fon: 0 56 81 - 777 958
    Bürozeiten:
    - Montag, Mittwoch, Freitag von 8.30 bis 12.00 Uhr
    - Mittwochnachmittag von 16.00 bis 19.00 Uhr
    Fax:
    geschaeftsfuehrer@hkbv.de

  • Präsident

    Oliver Hahl
    Fon: 0174 186 710 3
    Fax: 06151 9 777 81
    ohahl1@web.de

MECKLENBURG-VORPOMMERN

- in Gründung -

  • Geschäftsstelle:

    über die Bundesgeschäftsstelle

  • Präsidium:

    über die Bundesgeschäftsstelle

NIEDERSACHSEN

www.wako-in-ni.de

NSKBV e.V. 

NORDRHEIN-WESTFALEN

www.wako-in-nw.de

WAKO NRW e.V. 

RHEINLAND-PFALZ

www.wako-in-rp.de

RFKBV e.V.

  • Geschäftsstelle:

    Bernd Mannerz Junior
    Schützenstraße 31-33
    67061 Ludwigshafen
    Fon: 0621 - 58 46 16
    Fax: 0621 - 58 46 16
    Mobil: 0176 - 62 88 05 28
    mannerz@web.de 

  • Präsident:

    Rainer Knell
    Saarlandstr. 10
    67061 Ludwigshafen-Mundenheim

SAARLAND

www.wako-in-sl.de

SKBV e.V.

  • Geschäftsstelle:

    Maria Angelika de Barros Alves
    Taubfeld 19
    66121 Saarbrücken
    Fon: 0681/ 40177335
    info@skbv.org 

  • Präsident:

    Samar Adjddai
    Taubfeld 19
    66121 Saarbrücken
    Fon: 0179 7 93 07 96
    info@boxenandersaar.de

SACHSEN

www.wako-in-sn.de

SKBV e.V. (Sächsicher Kick-Box Verband e.V.)

  • Geschäftsstelle:

    Naumburger Str. 44
    04229 Leipzig
    Fon: 0341/480 44 44
    Fax: 0341/480 44 48
    s.graeske@web.de 

  • Präsident:

    Sascha Gräske
    Pötzschker Weg 2-4
    04179 Leipzig
    Fon: 0341 4 80 44 44
    Fax: 0341 4 80 44 48
    Mobil: 0177 2 51 94 73
    s.graeske@web.de

SACHSEN-ANHALT

LKSA Landesverband für Kickboxen in Sachsen Anhalt e. V.

  • Geschäftsstelle:

     
    Taubenbreite 39
    06484 Quedlinburg
    Fon: -
    Fax: -


  • Präsident:

    Sven Schiller
    Pfännerhöhe 28
    06242 Braunsbedra
    Fon: 01511 1607024
    martial-arts-team@gmx.net

SCHLESWIG-HOLSTEIN

www.wako-in-sh.de

KVSH e.V.

  • Geschäftsstelle:

    Maike Schulze
    Waldschlösschenstraße 71 b
    25746 Heide
    Fon: 0481 8 55 75 44
    MarcoundMeike@t-online.de

  • Präsident:

    Geert J. Lemmens
    Landvogt-Johannsen-Straße
    25746 Heide
    Fon: 0481 7 87 77 54
    Fax: 0481 7 87 72 69
    kadgamala@mac.com

THÜRINGEN

  • Geschäftsstelle:

    über die Geschäftsstelle des Landesverbandes Hessen 

  • Präsidium:

    über die Bundesgeschäftsstelle 

Vereine

Baden-Württemberg       BW
Bayern BY
Berlin-Brandenburg BB
Bremen HB
Hamburg HH
Hessen HE
Mecklenburg-Vorpommern MV
Niedersachsen NI
Nordrhein-Westfalen NW
Rheinland-Pfalz RP
Saarland SL
Sachsen SN
Sachsen-Anhalt ST
Schleswig-Holstein SH
Thüringen TH

Baden-Württemberg – 28 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 SKTC Wallenstadt Klaus Lutze 68309 Mannheim
2 TSG Nattheim Karl-Heinz Mailänder 89564 Nattheim
3 TUS Stuttgart Thomas Pfaffl 70619 Stuttgart
4 Kampfsport e.V Shao Long Detlef Rummler 78224 Singen/Hohentwiel
5 Judo Club Ettlingen Michael Lima 76275 Ettlingen
6 ASV 05 Edigheim Thomas Schneider 67069 Ludwigshafen
7 Bushido Dojo e.V Zweibrücken Hans-Jörg Lambrix 66482 Zweibrücken
8 PKT Heidelberg Diana Neddermeyer 68259 Mannheim
9 ASV 1897 Tuttlingen e.V Alexander Sasonow 78576 Emmingen/Liptingen
10 Kickbox-Team Mengen Thomas Schneiner 88367 Hohentengen
11 Budo Circel Konstanz e.v Heiko Reinhard 78467 Konstanz
12 Kampfsport-Team Bühl Rastatt Stefan Huber 77876 Wadulm
13 Kickboxing Club Phoenix Christos Kasmenis 72072 Tübingen
14 Kick-Box-Team Rottenburg Michael Wiest 72108 Rottenburg am Neckar     
15 Werkstatt Neumühle Ingo Gessler 88348 Bad Saulgau
16 Kick-Boxen TSV Gruibingen Seyit Üzümcü 73347 Mühlhausen im Töle
17 Gladiators Waghäusel e.V.  Uwe Schuhmacher 76709 Kronau
18 Knockout Jettingen  Ahmet Berk 71131 Jettingen
19 Kampfkunst Akademie Baden-Baden  Samuel Mattaki 76532 Baden-Baden
20 Sportmanagement H.Mai Heiko Mai 64546 Mörfelden-Walldorf          
21 Taekwondo Schule Knell Rainer Knell 67061 Ludwigshafen
22  T.S.D. GROUP SOUTH WEST            Rainer Weiß 76669 Bad Schönborn
23 Turn- und Sportverein "Freiheit" Herten e.V.  Heiko Beck  79618 Rheinfelden
24 Black Belt Kampfkunstakademie Uwe Mandler 67551 Worms
25 Sarantoudis Stergios Sarantuodis 74676 Niederhall
26 TVG Roßwälden Thuan Nguyen 63071 Roßwälden
27 Kampfsportschule Red Dragon Kornwestheim Tayland Boyaci 70806 Kornwestheim
28 Esdoschule Sandhausen Rainer Hoffmann 69207 Sandhausen

Bayern – 83 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 ARENA Kampfsport e.V. Steven Glover 97616 Bad Neustadt
2 Munich-Pro-Fighter e.V. Mike Busse 81673 München
3 Bushido Oberpfalz e.V. Demir Yilmaz 93413 Cham
4 Taekwondo-am-Tegernsee e.V. Andreas Wahl 83684 Tegernsee
5 Rotmain Gesundheitssport e.V. Abt. Kampfsport Markus Brenes Palomo, David Müller 95448 Bayreuth
6 SV Heng 1963 e.V. Holger Hiecke 92353 Postbauer-Heng
7 TSV Isen von 1909 e.V. Denis Schreiber 84424  Isen
8 ASV Neumarkt e.V. Abt Kickboxen Levent Altirikli 92318 Neumarkt
9 Fight Smart Kickbox Academy e.V. Anatoli Kuschnir 92237 Sulzbach-Rosenberg
10 Galaxy A1 e.V. Cai Waldenberger 93059 Regensburg
11 Real Fighters Bayreuth e.V. Sandor Wagner 95463 Bindlach
12 1. FC Schnaittach e.V. , Abt. Budo Martin Vogl 91220 Schnaittach
13 TV Mallersdorf e.V. Starfighters Andreas Babel 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg
14 Kennzeichen F e.V. ABt. Kickboxen Manfred Högg 80992  München
15 Kraftwerk Schweinfurt e.V. Janina Ehli 97424 Schweinfurt
16 TSV Neubiberg e.V. Jörg Kohlenz 85521 Ottobrunn
17 KSS Hemau e.V. Florian Forster 92331 Lupburg-See
18 Boxsportclub München e.V. Stephan Feldmeier 80337 München
19 Self Defense Germany Federation e.V. Gregor J. Huss 81827 München
20 1. Boxclub Haan Augsburg e.V. Sergej Haan 86165 Augsburg
21 AC Bavaria Forchheim e.V. Jörg Braun 91301 Forchheim 
22 ATSV Erlangen e.V. Christian Grupe 91056 Erlangen
23 TSV 1913 Pfronten e.V., Abt. Taekwon-Do Patrick Kunkel 87459 Pfronten
24 ATV 1873 Frankonia Nürnberg e.V. Stephan Walthier 90449 Nürnberg
25 Baracuda e.V. Mark Wieser 81241 München
26 Bushido Coburg e.V. Stefan Müller 96450 Coburg
27 Fight Club Edling e.V. Mohamed Rahmani 83533 Edling
28 Fight Club Schonungen e.V. Heinz Georg Wahler 97453 Schonungen
29 Fighting Sports Team Becker e.V. Kai Becker 94469 Deggendorf
30 JC Marktredwitz e.V. Roland Jungnickl 95615 Marktredwitz
31 Kickboxverein Erding e.V. Heinz Klupp 85435 Erding
32 1. Karateclub Dingolfing e.V. Werner Layh 84164 Moosthenning
33 Karate Dojo Aleksandar e.V. Frantisek Prihoda 95500 Heinersreuth
34 Kickbox- und Budosport Hof e.V. Alois Hofmann 95197 Schauenstein
35 Kickboxteam Kainer e.V. Franken Fighters Tobias Kainer 91074 Herzogenaurach
36 Kickboxtempel Ingolstadt e.V. Jens Lintow 85057 Ingolstadt
37 Kampfkunstschule Eisheuer e.V. Dieter Eisheuer 84034 Landshut
38 KKV Kampfkunstverein Regensburg e.V. Sebastian Perschke 93051 Regensburg
39 KSV Geisenhausen e.V. Rudi Brunnbauer 84144 Geisenhausen
40 Mi Chi Sport München e.V. Volker Daiminger 81667 München
41 MTV 1882 Bamberg e.V. Andreas Schorn 96103 Hallstadt
42 Nippon Passau e.V. Joachim Obermeier 94011 Passau
43 PSV Augsburg e.V. Mettbach Merano 86199 Augsburg
44 SG Rödentaln 1973 e.V. Abt. Kickboxen Jochen Paulfranz 96472 Rödental
45 SGM Kickboxen e.V. Dejan Veljkovic 85368 Moosburg a.d. Isar
46 SV 2000 Ebern e.V. Jürgen Schorn 96106 Ebern
47 SV Eintracht Seubersdorf e.V. Lorenz Gatzhammer 92358 Dasswang Seubersdorf
48 SVN München e.V Thomas Eichinger 81667 München
49 Team München e.V. Claudia Pschorr 80469 München
50 KBV The Fighters from Burgrain/Isen e.V. Denis Schreiber 84424 Isen
51 Taekwon Do Kickboxschule Jungshin Bad Abbach e.V. Gebhardt Ruckdeschel 93077 Bad Abbach
52 FC Pommersfelden e.V. Abt. Taekwon-Do  Gudrun Giel 96178 Pommersfelden
53 TSV Aschach e.V. Stefan Metz 97708 Bad Bocklet
54 TSV Brannenburg e.V. Abt. Kun-Tai-Ko Susanne Goldhofer 83098 Brannenburg
55 TSV 1891 Frauenaurach e.V. Herbert Schubert 91056 Erlangen/Dechsendorf
56 TSV Höchstadt Abt. Kickboxen e.V. Werner Soßna 91315 Höchstadt
57 TSV Ismaning e.V. Abteilung Kampfsport Johann Grimmer 85737 Ismaning
58 TSV Lichtenberg 1898 e.V. Andreas Arlich 95192 Lichtenberg
59 TSV 73 Marloffstein e.V. Susanne Semmlinger 91080 Marloffstein
60 TSV Spiegelau e.V. Ralf Cebulla 94481 Grafenau
61 Turnerschaft Kronach 1861 e.V., Abt. Kickboxen Bernhard Dietz 96523 Steinach
62 TuS Bad Aibling Kickboxen e.V. Daniel Wolff 83043 Bad Aibling
63 TV 1868 Burghausen e.V. Fabian Forisch 84561 Mehring
64 TV 1881 Altdorf e. V.  Rainer Roth 90518 Altdorf
65 TV 1864 Altötting e.V. Gerhard Johannes Walter 84579 Unterneukirchen
66 TV Burgsinn e.V. Lisa Hagedorn-Künstler 97785 Mittelsinn
67 TV Neugablonz e.V. Jürgen Lindner 86869 Oberostendorf
68 TV Schierling e.V.  Raimund Zollner 93080 Pentling 
69 Kampfsport- Team- Lichtenfels e.V. Bernd Grau 96215 Lichtenfels
70 Kickbox Verein Marbach e.V. Roland Grootherder 88518 Herbertingen- Marbach
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
71 VTK Kung Fu Schule GbR Robert & Patricia Stockbauer 85229  Markt Indersdorf
72 Fight Club Oberfranken Michael Zink 95448 Bayreuth
73 Kickboxen Landsberg Ibrahim Karakoc 86899 Landsberg
74 Mennear Fitness Colin Mennear 91077 Neunkirchen am Brand
75 GAP Kickbox Schule Ali Talyat 82467 Garmisch-Partenkirchen
76 Sportschule Schwabmünchen Guido Blätz 86830 Schwabmünchen
77 Life Klaus Hopf 91275 Auerbach
78 Oh Do Kwan Miesbach e.V. Adalbert Wagner 83737 Irschenberg
79 Kampfsportschule Neufahrn "Dragon & Tiger" Andreas Buscher, Sebastian Fax 85375 Neufahrn
80 La Courage - MMA Academy Andreas Bischler 84137 Vilsbiburg
81 Kampfsportzentrum Alex Alexander Naumann 84524 Neuötting
82 Tendokan Kampfsportschule Simon Poskotin 81679 München
83 Kampfkunstschule Kiener Christoph Kiener 93142 Maxhütte-Haidhof

Berlin – 19 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Budo Club Randoi Berlin e.V. Florian Garza 12165 Berlin
2 Berliner Taekwondo Club ILYO e.V. Nihal Sengül 12099 Berlin
3 Budo Aademie Berlin e.V Marion Hornung 12277 Berlin
4 Combat Berlin e.V   Daniel Delage 10709 Berlin
3 Dragons Sport Christian Angres 1215 Berlin
6 Free Syle Karate Süd  Lutz Küchenmeister 12359 Berlin
7 Kick-Box Jugend Team e.V. Jäger Peter 13156 Berlin
8 Polizei - Sport - Verein Berlin e.V. Abt. Kickboxen Thomas Schilling 14612 Falkensee
9 PSV Berlin Abt. Budo Marion Hornung 12277 Berlin
10 PSV Olympia Berlin e.V Abt. Judo Harry Klempert 10367 Berlin
11 S.C. Lurich 02 e.V. Niels Tiede 10997 Berlin
12 Seibukan e.V. Änne Rosenburg 13189 Berlin
13 Sensei Kampfsport e.V. Sizmaz Mecit 13435 Berlin
14 ShinDoKan e.V. Torsten Lewandowski 13587 Berlin
15 Tratitioneller Kampfsport Club Berlin e.V Michael Bock 12559 Berlin
16 TSV Rudow 1888 e.V Abt Taekwon-Do Timo Molski 12347 Berlin
17 TUS Hohenschönhausen  Elke Borgmann 13055 Berlin
18 Top Ten Budo Akademie e.V. Thomas Schöngart 10711 Berlin
19 Verein tratitioneller Karateka Berlin e.V Janett Jesche 12627 Berlin
 

Brandenburg – 6 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Kick-Box-Team Eberswalde e. V. Lars Kremps 16225 Eberswalde
2 PSV Basdorf e.V. Mario Buschkat 16348 Wandlitz
3 Sport - Point - Werder e.V. Bianka Jäger 14542 Werder/Havel
4 Sports Inn Warriors Michell Schiefer 12529 Berlin-Schönefeld
5 SV Stahl Henningsdorf e.V.  Daniel Die 16761 Henningsdorf
6 SG Brieselang e.V. D.Pierczinski 14656 Brieselang

Bremen – 12 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Feuersports e.V. Frank Feuer 22045 Hamburg
2 Wehr Dich Kampfs. F. Sicherh.,Sport u. Spaß Iris Wollermann 21739 Dollern
3 Kampfsportgemeinschaft Lo-Han e.V. Lars Eckhoff 26386 Wilhelmshaven
4 Martial Arts Team Dumke GbR Katinka Dumke 26452 Sande
5 Boxteam Schalke Farid Allam  45889 Schalke
6 Sport Akademie Sibel  Markus Köhler 26919 Brake 
7 Kampfsportschule Tollyo  Markus Hansen  23701 Eutin 
8 Nordseefighter e.V.  Lars Eckhoff, Nikolai Dumke 26382 Wilhelmshaven
9 Fight Fabrik Bremerhaven e.V. Andy Voß 27576 Bremerhaven
10 KBT Kibo  Sven Mager 67292 Kirchhelmbolanden
11 Celik Champs Mesut Chelik 23611 Bad Schwartau
12 Kampfsportakademie Nord UG Nico Gothe 21218 Seevetal-Hittfeld

Hamburg – 23 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 HSV Stöckte Roland Stockmann 21423 Winsen/Luhe
2 SV Grün Weiss Harburg Manfred Sötje 21077 Hamburg
3 Feuersports e.V. Frank Feuer 22045 Hamburg
4 Dojo Windbergen e.V. Jörg Zydek 25729 Windbergen 
5 SV Polizei e.V. Melanie Heinrich 21033 Hamburg
6 SV Budokan  Christian Lohmann 38100 Braunschweig
7 Norderstedter SV e.V.    22846 Norderstedt
8 Kampfsportcenter Hamburg e.V. Thomas Witthöft 21629 Neu Wulmstorf
9 Mudo Kwan e.V. Frank Kumm 25479 Ellerau
10 Sport Team Ottensen e.V. Michael Wübke 22765 Hamburg
11 Sport Karate Team TSV Sasel e.V. Jimenez Mumoz 22941 Bargteheide
12 Kadgamala Organisation e.V. Vera Lemmens 22299 Hamburg
13 Kickbox Team Rodenkirchen e.V, Andre Mauritschat 26935 Stadtland
14 Kickbox Gym Union 2009 e.V. Mark-Fleischner Petersen 24784 Westerrönfeld
15 Sportkarate Peine e.V. Marcus Lange 31224 Peine
16 Blau-Weiss Buchholz e.V. Christian Daube 21244 Buchholz
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
17 Budokampfsport Akademie Ibo Günes 21033 Hamburg
18 Fitness Treff Brunsbüttel Jörg Brouwer 21465 Wentorf
19 Sportschule Toukon Marco Behnke 25337 Elmshorn
20 Juka Dojo Holger Boldt 22143 Hamburg
21 Energy Sports Gym Thorsten Weber 25704 Meldorf
22 Team Achmed Nabo  Achmed Nabo 21271 Hanstedt
23 Fightholics Braunschweig Helge Lohmann 38159 Braunschweig

Hessen – 68 Mitglieder (Stand: 07.01.2019)

Kontaktdaten auf wako-in-he.de

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Chonji Kwan Kassel e.V. Xuan Ha 34117 Kassel
2 KSV fight-for-fun e.V. Geschäftsstelle 34123 Kassel
3 TSG Sandershausen Abt. Kickboxen Dirk Trebing 34298 Helsa
4 TV Germania Rhoden Rolf Sinemus 34431 Marsberg
5 Ho-Sin-Do Melsungen Jürgen Pschibul 34587 Felsberg
6 Falcon-Fighter-Team Schwalm-Eder Homberg Andreas Riem 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain
7 KSV Baunatal Abt. Kickboxen Siegmund Kopetz 34613 Schwalmstadt
8 TSV Hessen 1848 KBV Frankenberg Robert Klinge 35104 Lichtenfels-Sachsenberg
9 Kampfsportteam Allendorf/Eder Martin Becker 35108 Allendorf/Eder
10 Budo-Club-Biedenkopf Kevin Frosch 35216 Biedenkopf
11 TV 04 Wallau Michael Klein 35216 Biedenkopf-Wallau
12 Sportverein SV KKBC 1991 Hungen e.V. Oliver Storck 35410 Hungen
13 SC Butzbach Michael Smirnow 35510 Butzbach
14 Ho Sin Do Abtlg. TV Jahn 1891 Sinn e.V. Dr. Rudolf A. Weck 35764 Sinn
15 Kampfsportfreunde Fulda e.V. Dirk Menzel 36041 Fulda
16 Fight & Fitness Boxing Hünfeld e.V. Roman Krzon 36088 Hünfeld
17 Gesundheitssportverein Hosenfeld e.V. Wolgang Hasenauer 36154 Hosenfeld
18 SV Fun Ball Dortelweil e.V.   61118 Bad Vilbel
19 SSV Heilsberg Rene Dittmair 63071 Offenbach
20 K.S.V. Friedberg - Dorn Assenheim Armando Regner 61169 Friedberg
21 TSG Ober-Eschbach Martin Becker 61381 Friedrichsdorf
22 MTV Urberach Anton Milis 63304 Rödermark
23 1. FC Rommelhausen e.V. Sasan Köhler 61206 Wöllstadt
24 TV 1863 Ortenberg e.V. Kenan Fejzic 63654 Büdingen
25 BDT Darmstadt Jimmy Iwinski 64289 Darmstadt
26 Schulsportclub Bergstraße e.V. Lars Schill 64297 Darmstadt
27 SKG Gräfenhausen 1945 e.V. Lutz Heller 64390 Erzhausen
28 TTC 1955 Messel Uwe Schroeder 64409 Messel
29 Orkan Team Rüsselsheim Ekrem Demir 64572 Büttelborn-Worfelden
30 TV 1891 Babenhausen e.V. Abtlg. Kickboxen 64832 Babenhausen
31 SV 09 Flörsheim Frank Stretz 65428 Rüsselsheim
32 KBV Limburg e.V. Ismail Gigci 65549 Limburg
33 Kampfsportteam Viernheim e.V. Dirk Dechant 68519 Viernheim
34 TSV Buchen Frank Aland 74838 Limbach
35 Boxring Neu-Isenburg e.V. - Kick Boxen Alexander Konrad 63179 Obertshausen
36 Frankfurter Turnverein 1860 Johannes Glaeser 60316 Frankfurt am Main
37 Kickboxteam Hasselroth i.G. Marcus Wolf 63594 Hasselroth-Niedermittlau
38 Black Eagle Kampfsportverein Butzbach e.V. Peter Blaukat 35510 Butzbach  
39 Ving Tsun Kung Fu Riedstadt e.V. Carsten Werhan 64560 Riedstadt
40 GKV Lotus e.V. Ernes Erko Kalac 64854 Eppertshausen
41 Kraftsportverein 1981 Breuna/Volkmarsen e.V. Geschäftsstelle 34471 Volkmarsen
42 Toleranz durch Sport KBV-Aßlar e.V. Martina Klein 35614 Asslar
43 Boxen Lollar Christian Paffrath 35457 Lollar
44 KSC Schwalmstadt Peter Trautwein 34613 Schwalmstadt 
45 SV Bushido Erlensee e.V. Carsten Farr 63526 Erlensee
46 TSV Rot-Weiß Auerbach 1881 e. V. Jens Peter 64297 Darmstadt
47 SG 1877 Frankfurt-Nied Niko Föller 65934 Frankfurt
48 Fight Club Kassel e. V. Edis Gegic 34125 Kassel
49 Kickboxschule Mesut Gül Mesut Gül 65366 Geisenheim
50 Verein für Jugend- und Sportförderung – Box Companie Nordwest e. V. Sezai Senel 60439 Frankfurt am Main
51 Hapkido-Thaibox-Center Franco Zanfino 61381 Friedrichsdorf
52 KSV Rüsselsheim e. V. Nour Eddine Massaoudi 65428 Rüsselsheim am Main
53 Wydad Budo-Fitness Frankfurt e. V. Abdelaziz Fakkar 65479 Raunheim
54 Kampfkunstverein Mengerskirchen e. V. Eugen Wagner 35794 Mengerskirchen
55 Kampfkunstverein Florstadt-Friedberg e.V. Manfred Heil 61197 Florstadt
56 KSV Taunusfighter Idstein e.V. Liam Conway 65510 Idstein
57 Kanu-Club Lampertheim 1952 e.V. Torsten Ohl 68623 Lampertheim
58 TSG Blau-Gold Gießen / Kickboxen Stephan Spurny 35390 Gießen
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
59 Kampfsportschule Lindemann Andreas Lindemann 61231 Bad Nauheim
60 KST Schaafheim Charlie Sell 64850 Schaafheim
61 Sportlounge Weilmünster Thomas Theisinger 35789 Weilmünster
62 Chinese Kung Fu Institute - Kickboxen Mirko Platz 35394 Gießen
63 budofitness rhein-main Peter Brücken 61440 Oberursel
64 Masai-Gym Wiesbaden 56201 Wiesbaden
65 Takemount Sascha Briesemeister 64401 Groß-Bieberau

Mecklenburg-Vorpommern, keine Meldung

Niedersachsen – 17 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Amateur Kickboxen Club e.V. Antonino Spatola 38448 Wolfsburg
2 Verein für Traditionellen Budosport e.V.          Alexander Hartmann 26670 Uplengen 
3 Amateur Kickbox Team Munster e.V. Waldemar Gross  29633 Munster 
4 TV-J e.V. Schnverdingen Abt.Kick-Boxen  Thomas Pöschmann 29640 Schneverdingen 
5 TSV Frisch auf Timmerlah e.V. Andreas Binnewies  38110 Braunschweig
6 Post SV Uelzen e.V. Robert Steinberg 29525 Uelzen
7 Todtglüsinger Sportverein von 1930 e.V. Jan Gutowski 21255 Todtglüsingen
8 Budo Sportschule Goslar e.V. Özdemir Akay 38642 Goslar
9 Ostercappelner Fußball Verein e.V. Rensmann Eckart 49179 Ostercappeln
10 TV Deutsche Eiche Holzminden von 1894 e.V.  Marcel Schürzeberg 37603 Holzminden
11 Kusi Fight Club e.V.  Hja Laube 27356 Rotenburg
12 Kampfsport Oberkirchen Raptor eV.  Markus Grote 31553 Saschenhagen
13 Sportverein Ying Yang Osnarbruck e.V.  Dong-Hyun Yoon 89086 Osnabrück 
14 Kampfsportakademie Wildeshausen e.V.  Ingolf Henkel 27793 Wildeshausen
15 Farih Gym Kampfkunst e.V.  Mohamed Farih 31134 Hildesheim 
16 Osnabrücker Sportclub e.V. Jutta Lünstroth  49080 Osnabrück
17 Box-Club Tigers Salzgitter Daniel Bohlmann 38271 Baddeckenstedt /Salzgitter 

Nordrhein-Westfalen – 45 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Budo Sportverein Gelsenkirchen e.V.  Norbert Burkowski 45892 Gelsenkirchen
2 FBSV Herne e.V.    44625 Herne
3 He Bang e.V. Richard Brüsemann 44143 Dortmund
4 KSK-Herne e.V. Andreas Heeger 44625 Herne
5 Sportschule JH-Athletics Selm  Jörg Hausner 59379 Selm
6 Judo Sportverein Lippstadt Jose Pereira Rodriguez 59556 Lippstadt
7 Kampfsportverein Kempokai Marc Just 48153 Münster
8 Shorinkan Sportclub e.V. (Hara) Kasim Keles 50767 Köln
9 Kickboxclub Köln e.V. René Baaden 50968 Köln
10 Kampfkunstschule Coesfeld   48653 Coesfeld
11 SC Grün-Weiß 1920 e.V. Paderborn    33102 Paderborn
12 Kickboxen Köln-Sürth im Sportstudio Taekwon-Do & Dance   50999 Köln
13 Cologne Scorpions    51065 Köln
14 PSV Gelsenkirchen   45894 Gelsenkirchen
15 PSV Bielefeld Martin Bergstresser 33604 Bielefeld
16 Remscheider Turnverein e.V. Mike Höfer 42857 Wuppertal
17 Sportcenter Gottschalk / SV Köln-Nippes 08 e.V.  Jörg Gottschalk 50739 Köln
18 TUS Xanten   46509 Xanten
19 Box Club Gelsenkirchen-Erle e.V. Christian Feld 45892 Gelsenkirchen
20 1. Walsumer Judo Club 1961 e.V. Maren Hagenacker 47179 Duisburg
21 Judo Vereinigung Siegerland e.V. Bahman Pournazari 57072 Siegen
22 Sportschule Höxter e.V. Cornelia Lange 37671 Höxter
23 Budo Verein Duisburg Hamborn e.V: Tunay Semerci 47166 Duisburg
24 Ruhr Dojo e.V. Wolfgang Henkel 45307 Essen
25 Fighters Club Bielefeld e.V. Stefanos Kokolakis 33607 Bielefeld
26 Sportschule D´Amato   47178 Duisburg
27 Fit & Fun GbR   51067 Köln
28 Education Sports AEV UG   51371 Leverkusen
29 Boxing Company Cologne   50939 Köln
30 Judo-Club Langenfeld    40738 Langenfeld
31 Kampfsport Center Köln e.V.  Ali Yalcin 50823 Köln
32 CRCA Lopez e.V Mario Lopez 47226 Duisburg
33 TAN GUN Sportcenter Brahim Triqui 44536 Lünen-Brambauer
34 Kampfsportschule MKL Marion Fiedler 58507 Lüdenscheid
35 KBV Uerdingen e.V.  Roland Willms 47829 Krefeld
36 Kampfkunstschule Düsseldorf Ismail Geyik 50491 Düsseldorf
37 Kampfsportfreunde Köln Marc Hetges 50996 Köln
38 Comabt Wing Tsun Center Moers   47443 Moers
39 Sport Club Budokan 1968 e.V.    44139 Dortmund
40 TONG-IL Mülheim e.V.    45468 Mühlheim a.d.Ruhr
41 Budo-Schule Korykeion Dimitrios Vlachonis 44145 Dortmund
42 Bielefelder-Kampfsport-Zentrum Hubert Mayr 33609 Bielefeld
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
43 Sportpalast Bielefed Ulf Schmidt 33647 Bielefeld
44 Fight Academy Song Sylwester Lamasz 33102 Paderborn
45 Fitness & KKS-Lopez Marcel Lopez 47441 Moers

Rheinland-Pfalz – 18 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 PTSV Neustadt e.V. Lembach Günter 67433 Neustadt
2 TV Langenlonsheim e.V. Dirk Pekrul 55424 Münster-Sarmsheim
3 Box & Budo Club Saar e.V. Roland Bouillon 66113 Saarbrücken
4 TSV 1910 Uelversheim e.V. Knecht Iris 55278 Uelversheim
5 Polizeisportverein Mainz e.V. Susan Weiler 55023 Mainz
6 TV Oppenheim 1846 e.V. Fight Team Alexander Dibaba 55273 Oppenheim
7 TG Worms Kickboxen AllSTyleTeam e.V. Patrick Luttringer 67547 Worms
8 ATSV 1884 e.V. Wattenheim Manfred Mahr 67319 Wattenheim
9 Boxwolf Koblenz e.V.  Christoph Wolf 56002 Koblenz
10 Budo Club Betzdorf e.V.  Nico Lavecchia 57581 Katzwinkel
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
11 Sport Studio Rössler Andreas Rössler 67433 Neustadt
12 Sport & Fitness Center Mannerz Bernd Mannerz 67061 Ludwigshafen
13 Sportschule Kandemir Oktay Kandemir 67583 Guntersblum
14 Bella Vitalis Thorsten Linke 76829 Landau
15 Kampfsportschule Rust Thorsten Rust 66333 Völklingen
16 Martial Arts Sport Center Marcel Ritter 67269 Grünstadt 
17 Kampfsportschule RedDragon Marco Ciciatelo 56564 Neuwied
18 Sedat`Dragon Team Sedat Sagiroglu 67227 Frankenthal

Saarland – 4 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 SFBC 09 e.V.   Samar Adjdadi 66121 Saarbrücken
2 Fight Club Homburg e.V. Mirco Rollmann 66424 Homburg
3 Special Olymics Saarland e.V.  Marga Flur 66130 Saarbrücken
4 DAJC Verein zur Förderung und Intergration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihren Familien e.V. Irene Krohn 66111 Saarbrücken

Sachsen – 17 Mitglieder (Stand: 07.05.2017)

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Kick-Box-Verein Leipzig e.V. Steffen Heldner 04229 Leipzig
2 Roßweiner Sportverein e.V. Peter Liebe 04741  Roßwein
3 SC Riesa e.V   01591  Riesa
4 Fightgym Gablenz e.V.  Max Eska 08294 Lößnitz 
5 Boxclub Chemnitz 94 e.V. Eduard Below 09125  Chemnitz
6 Kampfsportzentrum Dresden  Benjamin Schumann  01159 Dresden
7 Kickboxen Treuen e.V.  Danilo Rynduch 08485 Lengenfeld
8 Gebirgsfighter e.V.  Robert Heinrich 09456 Annaberg-Buchholz
9 Boxring ATLAS e.V. Günther Mensch / Frau Postler 04105 Leipzig
10 VFB Hellerau Klotzsche e.V. Vorstand 01109  Dresden
11 Karateverein Bushido Leipzig e.V.  Email Poor 04103 Leipzig
12 Boxteam Oelsnitz e.V. Frank Süß 08606 Oelsnitz/ Vogtland
13 Kampfsportschule Leipzig Frank Perutzki 04317 Leipzig
14 Jonny's Kickboxstudio e.V. Thomas Unruh 01968  Senftenberg
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
15 Martial Arts Team Sven Schiller 06242 Großkayna
16 Mana Sport Andrew Niven 04229 Leipzig
17 Traininghoch 3 Alexanderr Irmschler 01257  Dresden

Sachsen-Anhalt – 8 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 MAT – Geiseltal e.V. Fechner Steffi 6242 Braunsberda
2 SC Trainingsraum Braunschweig e.V. Tamilowski Thomas 38106 Braunschweig
3 TSG Guths Muths e.V.  Martin Ruch  6484 Quedlinburg
4 Harzer Sportverein e.V.  Marcus Korsch 38855 Werningerode
5 TSV Gielde 07 e.V.  Sebastian Schütte-Strutz 38315 Gielde
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
6 Tae Kwon Do und Kickbox Center Genthin Herr Arvid Herms 39307 Genthin
7 Kampfkunstzentrum Naumburg Andreas Lutz 6618 Naumburg
8 Sportschule Harz Michael Hubert O6485 Quendlinburg

Schleswig-Holstein – 13 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Lübecker Judo-Club Stefan Steffen  23567 Lübeck
2 Mushin e.V.  Hamdi Silim  23843 Bad Oldeslohe
3 Budo Sport Nord e.V  Himmet Kaysal  25548 Kellinghusen 
4 VFL Kellinghusen Himmet Kaysal  25548 Kellinghusen 
5 Asahi e.V. NMS Christin Zöllner 24539 Neumünster
6 N.D.T.S.V. Holsatia von 1867 e.V. Kiel  Hakki Agilgat 24149 Kiel
7 Budosport Hamburg e.v.  Jasmin Willbrandt 22926 Ahrensburg
8 Kadgamala Organisation e.V. Vera Lemmens 25746 Heide 
9 Mudo Kwan e.V. Frank Krumm 25479 Ellerau
10 TSV Uetersen Deniz Er 25436 Uetersen
11 Aris Budo-Sport e.V.  Halil Ari 24768 Rendsburg
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
12 LemmensMartial Arts Marne Timo Herzberg Boy Möller 25709 Marne
13 LemmensMartial Arts Heide Joppe Lemmens 25746 Heide 

Thüringen – 8 Mitglieder (Stand: 07.05.2017) 

  Verein verantwortlich PLZ Ort
1 Contact-Sports-Club Christian Schwäblein 99086 Erfurt
2 Kick-Box-Team Arnstadt e.V.  Uwe Behringer 99310 Arnstadt 
3 Yawara e. V. Kristin Avemarg 98617 Meiningen
4 Break-Down Sportstudio Normen Pulz 98544 Zella-Mehlis 
5 Kickboxteam B.L. Sharks Kristian Böttger 99947 Bad Langensalza
6 Boxclub Wacker Gotha e.V.  Rene Schabacker 99867 Gotha
  Sportstudio verantwortlich PLZ Ort
7 Kampfsportschule Berk Michael Berk 99817 Eisenach
8 S1 Suhl Sven Schymalla 98529 Suhl

Internationales Regelwerk

Die Struktur der WAKO

Weltpräsident

Ennio Falsoni, Ehrenpräsident (Italien)
Borislav Pelevic, amtierender Präsident (Serbien)


Weltvizepräsidenten

  • Roy Baker (Irland)
  • Francesca Falsoni (Italien)
  • Espen Lund (Norwegen)
  • Nasser Nassiri (Iran)
  • Vadim Ukraintsev (Russia)
  • Paulo Zorello


World of WAKO

WAKO Weltverband - 126 Länder aus fünf Kontinenten (davon sind 97 von ihren nationalen olympischen Kommitte oder den Sportbehörden der Regierungen offiziell anerkannt) sind Mitglied in der WAKO, darunter auch die WAKO Deutschland e.V.:

Africa: Algeria - Angola - Cameroon – Congo - Egypt – Gabon – Ghana - Kenya – Libya - Madagascar - Marocco – Mauritania - Mauritius - Namibia – Nigeria – Senegal – Sierra Lione – Somalia – South Africa – Tunisia – Zimbabwe

Asien: Bangladesh – China - Hong Kong – Isl. Rep. of Iran – India – Irak – Jordan – Kazakhstan –  Korea – Kuwait – Kyrgizstan – Lebanon – Malaysia - Mongolia –   – Nepal Oman - Palestinia – Philippines – Saudi Arabia – Syria – Taiwan - Tajikistan –Thailand – Turkmenistan – United Arab Emirats – Utzebekistan - Vietnam

Europe:  Armenia - Austria – Azerbaijan – Belarus – Belgium – Bosnia Herzegovina –  Bulgaria – Croatia – Cyprus – Czech Republic – Denmark –  Estonia – Finland – France – Georgia – Germany – Great Britain – Greece – Hungary – Ireland –  Israel – Italy – Latvia –  Liechtenstein – Lithuania – Macedonia –  Moldavia - Monaco – Montenegro – Netherlands - Norway – Poland – Portugal – Romania – Russia – Serbia - Slowakia – Slovenia – Spain – Sweden – Switzerland –  Turkey –  Ukraine

Ozeania:  Australia –  New Zealand

Pan America: Argentina – Barbados - Bermuda –Bolivia -  Brazil – Canada – Chile – Colombia – Ecuador – El Salvador – Guatemala - Guyana - Mexico – Paraguay - Peru – Purto Rico - Trinidad & Tobago – Uruguay - USA – Venezuela


WAKO Deutschland e.V.

Dem Bundesfachverband für Kickboxen - WAKO Deutschland e.V. sind 15 Landesfachverbände angeschlossen:

  • Bayern, 83 Vereine/Sportschulen
  • Hessen, 67 Vereine/Sportschulen
  • Nordrhein-Westfalen, 45 Vereine/Sportschulen
  • Berlin / Brandenburg, 25 Vereine
  • Hamburg, 23 Vereine/Sportschulen
  • Baden-Württemberg, 28 Vereine
  • Sachsen, 17 Vereine/Sportschulen
  • Niedersachsen, 17 Vereine
  • Rheinland-Pfalz, 18 Vereine/Sportschulen
  • Schleswig-Holstein, 13 Vereine/Sportschulen
  • Sachsen-Anhalt, 8 Vereine/Sportschulen
  • Saarland, 4 Vereine
  • Mecklenburg-Vorpommern 0
  • Bremen 12 Vereine
  • Thüringen 8 Vereine/Sportschulen


Insgesamt hat die WAKO Deutschland e.V. 368 Mitgliedsvereine/Sportschulen.
Diese finden Sie unter dem Menüpunkt Vereine und dort unter dem jeweiligen Bundesland.

Entstehung / Geschichte

GESCHICHTE DES KICKBOXEN

Bei einem kurzen Winterurlaub in Accapulco berieten Mike Anderson und Georg F. Brückner die Idee einer weltweiten Revolution...

John Rhee hatte die ersten Safetys entwickelt. Er realisierte damit die Idee von Bruce Lee, dem legendären Superstar der Kung Fu Filmgeschichte, der die Zukunft der fernöstlichen Kampfsysteme nicht weiter in den traditionellen Auffassungen philosophischer Weisheiten sah, sondern in der wachsenden Realität zum echten sportlichen Wettkampf und das hieß zu dieser Zeit Wettkämpfe mit Schutzausrüstungen.
(Bild rechts: Georg F. Brückner)

Weg von der Theorie weltfremder Philosophien zur Praxis, zur Wirklichkeit. "No dry land swimming", keine Trockenschwimmkurse mehr, denn eine Theorie, die in der Praxis nicht funktioniert, ist nur ein künstliches Gebilde. Treffen sollen, aber nicht treffen dürfen, die geballte Kraft Millimeter vor dem Ziel stoppen, das konnte nur theoretisch gut gehen, niemals jedoch in der nicht kalkulierbaren Bewegung zweier Kontrahenten.

Also Wettkämpfe mit Schutzausrüstungen. Und dies ganz besonders, weil die Karateturniere nicht nur in den USA, trotz Nullkontakt oder kontrolliertem Kontakt, das Blut gebrochener Nasen und Platzwunden in Strömen fließen ließ, von ausgeschlagenen Zähnen und gebrochenen Rippen gar nicht zu reden.

Die ersten Safetys wurden natürlich von vielen nicht nur skeptisch betrachtet, sondern von der großen Mehrheit kategorisch abgelehnt. Viele sahen in den Safetys den Untergang der traditionellen Systeme, die Verwässerung der sauberen Technik, die Vergewaltigung der geistigen Überlieferung. Dass die traditionellen Stile damals auch erst wenige Jahrzehnte alt waren und erst nach dem 2. Weltkrieg in die USA und Ende der 50er Jahre nach Europa kamen, waren keine Argumente.
(Bild rechts: Mike Anderson)

So berechtigt und verständlich die fernöstlichen Systeme nach dem Krieg die Welt eroberten als hohe Kunst der Selbstverteidigung mit dem Nimbus tödlicher Techniken und dem Anstrich geheimnisvoller Kenntnisse, die allen Anhängern eine Überlegenheit vermitteln würden, so berechtigt war auch die neue Idee und Entwicklung einer modernen Version dieser Kampfarten mit Schutzausrüstungen.

Überzeugt und begeistert beschlossen Mike Anderson und Georg F. Brückner, dieses Experiment, das sich bei wenigen Wettkämpfen bereits als positiv, lebendiger und vor allem als ungefährlicher herausstellte, auch in Europa vorzustellen und dynamisch nach vorn zu treiben. Auch hier spielten natürlich tief greifende Erlebnisse eine große Rolle. Die maßlose Arroganz der Asiaten in den USA und Europa, die Selbstherrlichkeit der so genannten Großmeister, die Verlogenheit, Intrigen und Ausbeuterei hatten in diesen Jahren zu großen Enttäuschungen geführt, die nie wieder gutzumachen waren.

Freiheit statt Unterdrückung, Selbstverwirklichung statt Kadavergehorsam. Die Entdeckung, was nun wirklich hinter diesen unglaublichen Techniken steckt und eine sportliche Entwicklung mit einem lebendigen natürlichen System, das war verlockend, ein  wahres Abenteuer.

Wie fängt man ein neues Kapitel Weltgeschichte an? Natürlich mit einer Weltmeisterschaft in den USA, in Los Angeles, in dem Land, wo die Freiheit Berge versetzen kann.

So flogen die beiden von Mexiko nach Kalifornien, und Mike Anderson mietete die imposante "Sports Arena", eine Halle, die 13 000 Zuschauer fasst. Und jetzt war Europa am Zuge. Georg F. Brückner lud alle Sportler, die er kannte und von denen er gehört hatte, im Mai nach Berlin zum ersten europäischen Turnier aller Stile ein. Nach amerikanischem Muster und amerikanischen Regeln traten am 17. Mai 1974 in der Deutschlandhalle 88 Schwarzgurte zu diesem Experiment in die Arena. Linda Lee, die Frau des damals noch nicht lange verstorbenen Idols Bruce Lee, Jhon Rhee, Erfinder der ersten Safety’s, Koreaner wie Park Jong Soo, Rhee Ki Ha, Japaner wie Hidy Ochiai, Takayuki Mikami, Fumio Demura und die seinerzeit bereits berühmtesten Amerikaner wie Bill Wallace, Joe Lewis, Jeff Smith, Howard Jackson, Jim Butin, Al und Malia Dacascos und viele andere mehr waren zugegen und leiteten das europäische Turnier.

In 4 Gewichtsklassen wurden die Sieger ermittelt, die dann zur Weltmeisterschaft nach Los Angeles eingeladen wurden. Aber zuvor bestritten sie am Abend in der mit über 7 000 Zuschauern besetzten Halle im Rahmen eines an vielen Attraktionen reichen Show-Programms einen Vergleichskampf gegen die Superstars aus den USA.

Dies war der absolute Höhepunkt, den Europa bis dahin je gesehen hatte. Hier zeigten die Amerikaner die seinerzeit unfassbare Überlegenheit ihres Könnens, neben dem jeder Meister der traditionellen Systeme verblasste. Mit einer unvergleichlichen artistischen Beweglichkeit und Eleganz, mit hoher Ästhetik, mit einer unglaublichen Vielseitigkeit. Blitzschnell und treffsicher zeigten sie ein Feuerwerk dynamisch kontrollierter Explosionskraft, die alle verblüffte und in Spannung versetzte.

Die US-Boys trugen hierzu die ersten Safety’s und konnten deshalb natürlich alle Register ihres Könnens ziehen. Die mutigen Europäer, die ahnten, dass sie nur wenige Chancen hatten, konnten es kaum begreifen, wie sie förmlich deklassiert wurden. Das Publikum war begeistert. Es raste und jubelte. Diese Show war grandios und überzeugend, das war Karate als Sport, eine neue Dimension, der Anfang einer neuen Epoche.

Im September wurde dann die erste Weltmeisterschaft in der "Sports Arena" von Los Angeles durchgeführt. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, alle harrten gespannt der Dinge, die sich jetzt an diesem Abend ereignen sollten.

Fullcontact -  zum ersten Mal in der Geschichte der fernöstlichen Kampfkünste gab es ein WM-Turnier mit vollem Kontakt. Die Spannung war riesengroß. Würde es den Kämpfern nützen, dass sie den neuen Hand- und Fußschutz trugen, würden die Techniken, die im Ernstfall so tödlich sein konnten, hier bei der Probe aufs Exempel nicht eine Katastrophe auslösen?

Über 100 der bekanntesten Schauspieler Hollywoods säumten den Ring. Alles, was Rang und Namen hatte, war an diesem Abend in der Halle, um Zeuge des größten Spektakels aller Zeiten zu werden.

Dieses Ereignis wurde von der Fernsehanstalt ABC sogar live übertragen.

Furiose Fights tobten auf dem Podium, dass den Zuschauern der Atem stockte. Härte und Siegeswillen erfassten die Kämpfer.

Ramon Smith aus San Domingo schlug den hoch favorisierten Amerikaner Howard Jackson. Isaias Duenas, der Stier von Mexiko, erteilte Frank Knittel (Berlin) eine Horrorlektion. Bernd Grothe (Berlin) musste trotz eines beherzten Kampfes die klare Überlegenheit eines Bill Wallace zur Kenntnis nehmen. Budimir Vejnovic, (Berlin) erlebte das Land der Träume gegen Jeff Smith und Franc Brodar, ebenfalls Berlin, musste angeschlagen gegen den ungestümen Joe Lewis vorzeitig aufgeben. Auch Wally Slocki und Daniel Richee aus Kanada, Ramon Smith, der einzige Koreaner Byu und der Japaner Ryu Kenji hatten keine Chancen.

Die strahlenden Sieger dieser ersten Weltmeisterschaft im Vollkontakt waren Isaias Duenas aus Mexiko sowie Bill Wallace, Jeff Smith und Joe Lewis aus den USA. Sie konnten eine Siegprämie von je 3 000 Dollar einstecken.

Fazit: Trotz vieler, vieler Niederschläge gab es zur Verblüffung aller Anwesenden keine Verletzungen. Der Bann war gebrochen, die Zukunft konnte beginnen, Fullcontact war geboren.

Bereits 2 Wochen nach dieser Veranstaltung wurde die PKA (Professional Karate Association) von Mike Anderson und Don Quine in Los Angeles gegründet. Die Europäer konnten da natürlich noch nicht weiter mithalten. Sie waren für solche Aufgaben noch lange nicht reif. Aber es sollte weitergehen.

Voller Zuversicht und überaus begeistert beriet Georg F. Brückner mit vielen Kollegen aus Europa, wie es weitergehen sollte. Natürlich hatten sich die beiden Ereignisse des Jahres 1974 überall in Europa herumgesprochen und großes Interesse geweckt. Also wurde im September wieder in Berlin das zweite Turnier in Europa veranstaltet. Diesmal konnten jedoch alle Teilnehmer mit den neuen Safetys kämpfen.

400 Kämpfer aus mehreren europäischen Ländern waren der Einladung gefolgt. Die Deutschlandhalle glich einem wahren Schlachtfeld, als die Kämpfer erbittert um Punkte und Siege stritten. Eine Delegation aus Frankreich war angereist, um diese Entwicklung zu studieren. Allen voran der Karate-König Dominique Valera.  „Das ist kein Karate mehr", war sein Kommentar, und alle gaben ihm recht. Dies war in der Tat etwas völlig Neues, etwas Anderes. So frei und unbekümmert hatte in Europa noch nie jemand gekämpft.

Auch die Teilnahme von Taekwondo- und Kung Fu-Sportlern gaben diesem Wettkampf eine eigene Note. Die Karatekas sahen Techniken, die sie bisher nicht einmal kannten. Eine gute Mischung aus allen Stilen nach dem Vorbild der USA. Jeder spürte, hier bahnt sich ein neuer Weg an, eine Art zu kämpfen, die Farbe in den Wettkampf brachte.

Hinter den Kulissen, im Sportstudio von Georg F. Brückner, wollte Valera herausfinden, welche Chancen er wohl in dieser neuen Kampfart gegen gute Leute hätte. Bill Wallace erklärte sich bereit, mit ihm ein Sparringsmatch zu bestreiten. Nach 10 Minuten musste der sonst so sieggewohnte Franzose erkennen, dass er gegen Bill Wallace, den Superstar aus den USA, nicht die Spur einer Chance hatte. 20 Jahre Karate und als absoluter Spitzenkämpfer auf der Welt erlebte er ein Waterloo.

Dieses Erlebnis sollte schnelle Folgen haben. Ein großer Tag in Berlin ging zu Ende, doch zum Abschluss gab es für die Europäer einen weiteren Höhepunkt und Meilenstein: Den ersten Fullcontact-Kampf über 8 Runden. Ramiro Guzmann aus Mexiko kämpfte gegen Gordon Franks aus den USA. Ein herrliches Schauspiel. Zwei glänzende Techniker boten Runde für Runde den neuen Sport aus den USA. Kampf und Ästhetik zeichneten dieses Duell aus, eine echte Werbung für Vollkontakt. Jeder konnte sich überzeugen, dass mit einer guten Schutzausrüstung die Gefahren von Verletzungen gebannt waren. Eine Sternstunde für Europa.

Während in den USA die ersten Profi-Kämpfe ausgetragen wurden, überlegte man, wie in Europa Anschluss an diese enorme Entwicklung der USA gefunden werden kann. Dominique Valera ging für mehrere Monate nach Amerika und trainierte zusammen mit Bill Wallace. Der Herausgeber des französischen Karate-Journals, Jean D. Nouailhac, äußerte in Accapulco bei einem internen Meeting, an dem Jhon Rhee, Mike Anderson und auch Georg F. Brückner teilnahmen, den Wunsch, diese neue Sportart zu fördern und in Paris einen Vollkontakt- Vergleichskampf zwischen Nordamerika und Europa zu veranstalten. Mike Anderson übernahm die Vorbereitungen in den USA und Georg F. Brückner in Europa. Im Frühjahr wurde in Gelsenkirchen ein europäisches Ausscheidungsturnier veranstaltet. Die Sieger erhielten zur Belohnung die Reise nach Paris. Es war erstaunlich, wie viele Sportler den Schritt zum Vollkontakt wagten, aber der Wille allein macht es noch nicht. Für die Europäer war das Neuland. Im Vertrauen auf ihr Können und ohne zu wissen, wie man sich im Vollkontakt vorbereiten muss, scheiterten fast alle Kämpfer an der konditionellen Voraussetzung. Hier wurde offenbar, dass man mit normalem Karate- oder Taekwondo-Training nicht bestehen konnte.

Am 25. März fand im vollbesetzten "Palais des Sports" der erste Teamkampf zwischen Nordamerika und Europa statt. Für Europa gingen an den Start: Lan Ung Kim, Giuseppe Cosantino und Arno Koschnik, alle drei aus Düsseldorf, Jörg Schmidt, Berlin, Dieter Herdel, Landau und Kunibert Back aus Rauenberg. Für die Nordamerika-Mannschaft starteten Ramiro Guzmann und Isaias Duenas, Mexiko, Gordon Franks, Jeff Smith und Bill Wallace, USA und als Gast unter den Meistern Dominique Valera, Frankreich. Warum war Valera im Team aus Übersee? Darüber gab es viele Meinungen. Diese sollen hier jedoch nicht erörtert werden.

Natürlich waren die Europäer hoffnungslos unterlegen. Wie sollten sie auch diesen Entwicklungsrückstand in so kurzer Zeit wettmachen. Überragend war jedoch die Leistung von Jörg Schmidt, Berlin, einem Brückner-Schützling, der entsprechend vorbereitet wurde. Er bot dem Stier von Mexiko bis in die 3. Runde einen Kampf, der die Zuschauer von den Stühlen riss. Leider musste diese Partie wegen eines Nasenbeinbruchs vorzeitig abgebrochen werden, sonst hätte Jörg Schmidt wahrscheinlich eine Sensation vollbringen können. Dank der soliden Einstellung führte Schmidt bis zum Abbruch sogar klar nach Punkten und setzte den Weltmeister unter Beifallsstürmen mit klassischen Fegern sogar mehrmals auf den Boden.

Valera konnte trotz einer 7-monatigen Vorbereitung in den USA nur einen schwachen Eindruck hinterlassen. Er gewann gegen Kunibert Back durch K.O. im Nachschlagen nach einem Trennkommando. Normalerweise wäre er sofort disqualifiziert worden, aber damals liefen die Uhren noch anders.

In Paris wurde die erste Konzeption zur Gründung eines Weltverbandes erörtert. Wiederum waren es Anderson und Brückner, die einen Entwurf mit Regeln vorgelegt hatten, der allerdings in dieser Form noch nicht akzeptiert wurde. Man war sich jedoch einig, dass es höchste Zeit wurde, die ganze Sache mit Eile voranzutreiben.

Im Februar wurde in Berlin dann endlich der Weltverband, die WAKO - World All-Style Karate Organization - gegründet. Gleichzeitig wurde auch der Deutsche Verband, die WAKO Germany, ins Leben gerufen. Damit begann ein breiter Wettbewerb im Leicht- und Vollkontakt mit den ersten Deutschen- und Europameisterschaften. Auf europäischer Ebene gab es 2 Vollkontaktturniere in Rotterdam und Wien. Beide Ergebnisse zusammenaddiert ergaben die erste Europameisterschaft. Im ersten Turnier dominierten die Holländer, da sie mit der Gruppe von Tom Harrink, die schon längere Zeit Vollkontakt Thaiboxen praktizierte, echte Vorteile gegenüber allen anderen hatte, die sich gerade erst mit dem Vollkontakt vertraut machten. Doch schon beim zweiten Turnier in Wien wendete sich das Blatt ganz entschieden. Die Deutschen holten mächtig auf und waren seit dieser Zeit bei allen internationalen Meisterschaften ernst zu nehmende Kämpfer.

Ebenfalls zu den Männern der ersten Stunde gehörte Geert Lemmens der bis heute im Verband erfolgreich aktiv ist.

Das zweite Lebensjahr der WAKO zeigte eine Aktivität, die fast über alle Kräfte ging. In Deutschland gab es im Vollkontakt 3 Ranglistenturniere, und zwar in Hamm, Esslingen und Wolfsburg; im Leichtkontakt gab es 2 Ranglistenturniere (in Duisburg und Wolfsburg) und in 4 Gruppen regionale Meisterschaften. Im Mai wurde die 2. Europameisterschaft in Wolfsburg ausgetragen, diesmal im Leicht- und Vollkontakt. Diese Meisterschaft wurde ein wahrer Triumph für Deutschland. Vermutlich hat es in keinem anderen Land eine solche Begeisterung und entsprechende Wettbewerbe gegeben.

Georg F. Brückner war wie immer die treibende Kraft, die hinter allem stand. Es war sein Ehrgeiz, möglichst schnell an die großartigen Leistungen der USA anzuknüpfen.

Nach diesem überwältigenden Erfolg gingen unsere Sportler glänzend vorbereitet in die 1. Weltmeisterschaft, die in der Berliner Deutschlandhalle stattfand. Jetzt sollte sich zeigen, wie die Europäer nach nur 2 Jahren gegen die USA abschneiden würden. Jetzt war endlich eine Chancengleichheit gegeben, denn die Superstars aus den USA waren ja inzwischen alle Profis. Ob die Durchschnittsamerikaner auch so gut waren, sollte jetzt festgestellt werden.

Am 5. November war es dann endlich so weit. In der Berliner Deutschlandhalle konnten über 8 000 begeisterte Zuschauer Vollkontakt der Weltklasse erleben, garniert mit vielen hochkarätigen Demonstrationen.

Als erstem deutschen Kickboxer gelang es dem Darmstädter Peter Harbrecht, einen Weltmeistertitel zu erringen. Doch auch Tom Rissmann und Dirk Peter, beide aus Berlin, waren mit dem Titel von Vizeweltmeistern nahe am Ziel. Darüber hinaus gab es noch 2 Bronzemedaillen. Heinz Klupp aus Erding und Bernd Eggert aus Berlin sorgten für eine große Gesamtleistung unserer Kämpfer. Der damals erst 18jährige Michael Kuhr konnte sogar seinen ersten Kampf gewinnen.
(Bild rechts: Peter Habrecht bei der WM 1978 in Berlin)

Den Abschluss dieses hektischen Jahres bildete ein Europa-Cup in Basel.

Auch in diesem Jahr gab es noch eine Europa- und Weltmeisterschaft. Die intensive Arbeit in Deutschland wurde nach den unerwarteten aber verdienten Erfolgen des Vorjahres mit großer Begeisterung fortgesetzt. Bei der 2. Europameisterschaft in Mailand konnte Deutschland erneut seine Stärke eindrucksvoll unterstreichen.

Mit gesundem Selbstvertrauen ging es im Herbst nach Florida/USA zur 2. Weltmeisterschaft. Alle waren gespannt, wie die Amerikaner im eigenen Land auftreten würden. Würden die Europäer und vor allem die Deutschen überhaupt ein Wort mitzureden haben? Es herrschte jedenfalls eine gute Stimmung bei allen Teams. Baden am Golf von Mexiko, trainieren im weißen Korallensand bei herrlichem Wetter, das allein war schon ein großes Erlebnis. Und dann kam die Riesenüberraschung. Die Amerikaner erlebten einen Alptraum. Wenn sie geglaubt hatten, sie könnten eine solche Meisterschaft im eigenen Land mit der linken Hand gewinnen, dann hatten sie sich gründlich getäuscht. Die Europäer waren in einer Superform, so dass den Amerikanern zu guter Letzt nur eine Goldmedaille blieb.

Nach dieser 2. Weltmeisterschaft war klar, dass es eine Vormachtstellung der USA nicht gab. Hier zeigte sich deutlich, was in der Gegenwart in vielen Ländern Europas und vor allem in Deutschland heute ebenfalls eingetreten ist, nämlich eine Zersplitterung des Sports in unzählige Gruppen. Neben der PKA machte auch eine WKA von sich reden, die durch einige Kämpfe mit Benny Urquidez in Japan Ansehen gewann. Diese Profiunternehmen von Privatleuten, die nie einen Verband darstellten, sondern nur geschäftstüchtige Vermarkter waren, versuchten mit Fernsehverträgen Kämpfer zu ködern und überall auf der Welt an Boden zu gewinnen.

Dadurch fühlten sich diverse Möchtegern-Sportler magisch angezogen, die aus der Zweitklassigkeit eine Aufwertung witterten und in Europa ebenfalls einen so genannten Profizirkus ins Leben riefen. Dies wurde bis heute nur zu einem Teilerfolg, denn die meisten Kämpfer waren reine Anfänger ohne jegliche Erfahrung, die das geplante Niveau naturgemäß nicht erreichen konnten.

Auch die WAKO erlebte eine tief greifende Krise. Selbstherrlichkeit und Egoismus führten zu Manipulationen der Statuten der demokratisch angelegten WAKO. Machtkämpfe wurden ausgetragen, die durch Mitglieder Unterstützung fanden, die immer in der 2. Reihe standen. Dies führte 1984 zu einer Eskalation und 1985 zum Bruch in zwei Lager. Der alte Original-Verband führte seine Existenz weiter. Alle Bemühungen, die unterschiedlichen Auffassungen auszudiskutieren, scheiterten an neuen Postenjägern, die für sich die Chance sahen, endlich einmal aus der zweiten Reihe nach vorne treten zu können.

So gab es 1985 zwei Weltmeisterschaften, die eine in Budapest, wo Deutschland nur mit einer zweitklassigen Garnitur der Abtrünnigen und auch die USA nur mit einigen unbedeutenden Sportlern antrat. Die andere, die Original-Gruppe, führte ihre Weltmeisterschaft wieder in London durch, die aufgrund der unüberbrückbaren Ansichten in der äußerst knappen Zeit von nur 2 Monaten vorbereitet werden musste. Hier waren jedenfalls die besten und stärksten Nationen, die USA und Deutschland, repräsentativ vertreten. In der Folge trug die Original-WAKO 1986 in Athen ihre Europameisterschaften aus und der andere Verband seine Meisterschaften für Vollkontakt in Paris und für Leichtkontakt in Hamburg. Während die Original-WAKO in großer Harmonie weitermachte, kam es sowohl in Paris als auch in Hamburg zu Auseinandersetzungen infolge vieler unqualifizierter Funktionäre.

Quelle: Programmheft 5.WM 1987 München

Dies war der Zeitpunkt, wo den führenden Persönlichkeiten klar wurde, dass die Spaltung kein Gewinn, sondern nur ein Verlust war. In einigen fruchtbaren Gesprächen einigten sich die Parteien, die Zukunft wieder gemeinsam zu gestalten. Während die Original-WAKO einstimmig diesen Weg begrüßte, tat sich die andere Seite zwar schwer, aber die Wiedervereinigung hatte stattgefunden. Die Münchener Weltmeisterschaft präsentierte also die WAKO wie in alten Zeiten. Sie war der Ausgangspunkt zu einem einheitlichen großen Weltverband für Amateure und Professionals. Es war ein weiterer Meilenstein in der jungen Geschichte des Kickboxens. Ziel war es, mit Vernunft, Leistung und einer Konzentration der Kräfte die Anerkennung durch die Medien und vor allem durch den DSB zu erreichen. Dies waren die Voraussetzungen für eine Zukunftsentwicklung, die unserem Sport das lange verdiente Ansehen sichern könnte und jeder könnte dazu beitragen. Jeder, der es wirklich ernst meint.
(Bild rechts: Siegerehrung durch Georg F. Brückner zur DM 1987)

Unter der Leitung von Ennio Falsoni, der die WAKO auch in den kommenden Jahren als Präsident leitete, sollte die neue WAKO einen weiteren Meilenstein in der Geschichte des Kickboxens legen.

Der erste Schritt war die in der Münchner Olympiahalle von Georg F. Brückner ausgetragene Weltmeisterschaft. Bei dieser WM waren an den Finaltagen mehr als 10.000 begeisterte Zuschauer in der Olympiahalle, die sich von der Faszination des Kickboxsports einfangen ließen. Diese Weltmeisterschaft zählt noch heute zu einer der besten Veranstaltungen in der Geschichte der WAKO. In den folgenden Jahren kam die Disziplin Leichtkontakt zu den bisher bestehenden Kampfdisziplinen Semi- und Vollkontakt hinzu.

Im Jahr 1991 wurde Kickboxen mit Lowkick in der WAKO aufgenommen. Man wollte den Sportlern ein breiteres Angebot an Kampfdisziplinen bieten.

Immer mehr osteuropäische Länder fanden den Weg in die WAKO, wodurch diese immer größer wurde. Mit dem Zulauf der Länder aus dem Osten wuchs den bisher sehr starken westlichen Ländern im Kampf um die Medaillen eine große Konkurrenz heran.

Es folgten in den kommenden Jahren die Disziplinen Thai-Kickboxen und Aerokickboxing. Im Angebot der WAKO fand man nun die Ringsportarten Vollkontakt, Lowkick und Thai-Kickboxen, was später in K1 Style umbenannt wurde sowie die Tatamisportarten Semi- und Leichtkontakt sowie Musikformen und Aerokickboxing. Eine der herausragenden Eigenschaften der WAKO ist die Tatsache, dass im Erwachsenenbereich nur jeweils ein Teilnehmer pro Land an  den Welt- bzw. Europameisterschaften, welche im jährlichen Turnus wechseln, teilnehmen darf.

Im Jahr 2006 verbuchte die WAKO den bisher größten sportpolitischen Erfolg. Nachdem das damalige Präsidium der IASKA eingesehen hatte, dass Kickboxen nur dann eine Zukunft mit Aussicht auf Olympia hat, wenn man nicht mehr gegeneinander sondern miteinander arbeitet, löste man die IASKA auf und schloss sich der WAKO an. Der Kanadier Horst Plelog, seines Zeichens IAKSA-Präsident, und WAKO-Präsident Enio Falsoni trafen sich zur Unterzeichnung des Vertrages, der den Zusammenschluss besiegelte. Dies war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der WAKO. Daraufhin wurde der Antrag zur Aufnahme in die GAISF gestellt. Diese erkannte die WAKO nun als offiziellen Vertreter der Sportart Kickboxen an. Da auch der Muaj Thai-Verband anerkannt wurde und die Verbände sich untereinander zusicherten, keine Sportarten des anderen Verbandes auszuüben, musste die Disziplin Thai-Kickboxen mit einigen Regeländerungen in K1 Rules umbenannt werden.

In diesem Jahr konnte der WAKO Weltverband die Kontinente Asien und Afrika für sich gewinnen. Nach längeren Verhandlungen gründeten sich in diesen Ländern die WAKO Asia Kickboxing Federation und die WAKO African Kickboxing Federation. Es wurden im  Juli 2007 in Algier die African Games sowie im Oktober 2007 die Asien Indoor Games in Macau / China – eines der größten Kickboxveranstaltungen auf diesem Kontinent –mit viel Erfolg ausgerichtet. Weiterhin wurde in Rio die PAN American Kickboxing Federation ins leben gerufen. In diesem Jahr wurden auch die ersten Europameisterschaften für Junioren und Kinder veranstaltet. Hier werden nun auch im jährlichen Wechsel Welt- und Europameisterschaften ausgetragen. Anders als bei den Damen und Herren sind hier zwei Starter pro Nation startberechtigt.

Einen weiteren großen Erfolg verbuchte der Weltverband im Jahre 2009. Nach langen Verhandlungen gelang es, die Sportart Kickboxen in das Programm der Sportaccort combat games aufzunehmen. Die erste Veranstaltung dieser Art wird im Jahr 2010 in Peking / China ausgetragen. Weiterhin wurden in diesem Jahr das erste Mal versuchsweise Weltmeisterschaften für Veteranen veranstaltet. Die Disziplin Aerokickboxing wurde wieder aus dem Programm genommen, da die Leistungen und Resonanz nicht die erwarteten Vorstellungen erreichten. Stattdessen wurde die Disziplin Kick light (Leichtkontakt mit Lowkicks) als weitere Kampfdisziplin für zwei Jahre zur Probe aufgenommen. Erst wenn sie sich bewährt, wird diese Disziplin fest ins WAKO Programm integriert.

Derzeit hat der WAKO Weltverband über 2 Millionen Kickboxer auf der ganzen Welt. Dem WAKO Weltverband sind 121 Länder angeschlossen, wovon die Kickboxverbände in 81 Ländern offiziell anerkannt. werden. Mit offiziell anerkannt meinen wir, dass Kickboxen in diesen Länder entweder vom Olympischen Komitee, vom Ministerium für Sport oder anderen Sportbehörden anerkannt ist.

In einigen nationalen Olympischen Komitees werden nur Olympische Sportarten als Mitglieder aufgenommen. In diesen Ländern hat die WAKO dann die Anerkennung der Behörden auf eine andere Art und Weise.

Die WAKO folgt seit Jahren den Vorgaben des Olympischen Komitees. So werden bei allen Welt- und Europameisterschaften seit längerem Dopingkontrollen durchgeführt. In den letzten Jahren wurden die Kontrollen auch in einigen Ländern auf nationaler Ebene durchgeführt.

Das größte Ziel des WAKO Weltverbandes bleibt die Anerkennung als Olympische Sportart. Und hier befindet man sich auf einem guten Weg, das gesteckte Ziel in nicht allzu ferner Zukunft zu erreichen.